Wien begrüßte das neue Jahr erneut mit guter Musik, Emotionen und einer einzigartig festlichen Atmosphäre, gemeinsam mit der international tätigen mexikanisch-österreichisch-deutschen Sopranistin Neivi Martínez, die das Publikum zum Zeitpunkt des Jahreswechsels mit einer lebendigen Auswahl Wiener Operette beim Wiener Silvesterpfad begleitete. Für die lateinamerikanische Gemeinschaft ist es ein großer Stolz, dass Neivi Wien und Österreich in einem so traditionsreichen musikalischen Genre des Landes sowie bei einem Ereignis von dieser internationalen Bedeutung vertritt, das Besucherinnen und Besucher aus aller Welt anzieht.
Das Neujahrskonzert 2026: Wiener Tradition mit zeitgenössischen Akzenten
Von RedaktionDas Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2026, das am 1. Januar im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins stattfand, bestätigte einmal mehr seinen Rang als eines der meistbeachteten und emblematischsten Musikereignisse der Welt. In dieser Ausgabe stand die Wiener Philharmoniker unter der Leitung des kanadischen Maestros Yannick Nézet-Séguin, der mit diesem traditionsreichen Konzert debütierte und ihm eine frische und zutiefst persönliche Handschrift verlieh.
Ab heute beginnt die Zeit der traditionellen mexikanischen Posadas
Von RedaktionIn Mexiko beginnt Weihnachten nicht erst am 24. Dezember. Vom 16. bis zum 24. Dezember erfüllt eine tief verwurzelte Tradition das ganze Land mit Musik, Kerzenlicht, Gebeten und festlicher Stimmung: die Posadas. Mehr als nur ein Fest stellen sie ein gemeinschaftliches Ritual dar, das Religion, Geschichte und soziales Miteinander miteinander verbindet.
Romería von Carla Simón: Die Erinnerung als innere Reise
Von Stefan GalvánDie Viennale 2025 ging am 28.Oktober zu Ende und wir möchten Ihnen von einem der Highlights des Festivals berichten: Romería von Carla Simón.
Wir waren bei der Premiere von Romería, dem neuen Film von Carla Simón, der im historischen Gartenbaukino in Wien gezeigt wurde.
Jenseits des Rings: "El arte de luchar" Lucha Libre als künstlerischer Ausdruck in Wien
Von María Andrea Múñoz / Übers.: Petra BurgerDie Woche des Lucha Libre in Wien begann am 9. Mai mit einem vielfältigen kulturellen Programm. Einer der Höhepunkte war das Vernissage der Gruppenausstellung El arte de luchar, die am 15. Mai im Österreichischen Lateinamerika-Institut eröffnet wurde und noch bis zum 6. Juni für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Kuratiert vom mexikanischen Künstler Miguel Valverde, ist die Schau eine Hommage an das visuelle und symbolische Universum des mexikanischen Lucha Libre. Gezeigt werden Werke von Künstler:innen aus Mexiko, den USA und Japan, die dieses Phänomen aus verschiedenen künstlerischen Disziplinen wie Malerei, Fotografie, Mode und digitalem Design erforschen.
„Vom Schmerz zur Ekstase“: Der mexikanische Künstler Miguel Valverde über Kunst, Lucha Libre und kulturelles Gedächtnis
Von María Andrea Múñoz /Übers.: F. KlikaDie Zeitschrift CulturaLatina traf den mexikanischen Künstler Miguel Valverde im Lateinamerika-Institut in Österreich im Rahmen der Woche der Lucha Libre (vom 9. bis 17. Mai).
Diese multidisziplinäre Veranstaltungsreihe verwandelte Wien in einen Treffpunkt für Masken, Farben, Identität und Widerstand, mit Ausstellungen, Gesprächen, Filmvorführungen und interaktiven Aktivitäten, die die Lucha Libre als lebendiges Symbol der mexikanischen Kultur feiern.
Die Lucha Libre wurde 2018 als Immaterielles Kulturerbe der Stadt Mexiko-Stadt anerkannt und geht weit über das Spektakel hinaus: Sie ist Ausdruck sozialer Narrative, visueller Kunst und ein Spiegelbild einer vielfältigen Nation.
Valverde, eine Schlüsselfigur dieser Initiative und leidenschaftlicher Forscher auf diesem Gebiet, teilt mit uns seine Sicht auf diese kulturelle Ausdrucksform, die Ritual, Körper, Mythos und Geschichte miteinander verbindet.
Dokumentarfilm Luchadoras: Frauen, die im Ring Widerstand leisten
Von RedaktionDas Filmcasino zeigte den Dokumentarfilm Luchadoras über kämpfende Frauen aus Ciudad Juárez im Rahmen der Kulturwoche des Österreichischen Lateinamerika-Instituts.
Vernissage „Vom Schmerz zur Ekstase“. Eröffnung der Kulturwoche „Lucha Libre: Die Kunst des Kämpfens“
Von María Andrea Múñoz„La Lucha Libre – Eine Woche der Kunst des Kämpfens“ ist eine Kulturveranstaltung, organisiert vom Österreichischen Lateinamerika-Institut in Zusammenarbeit mit dem mexikanischen Künstler Miguel Valverde und der Galerie Lichtraum by Sonia Siblik. Das Programm feiert die eindrucksvolle Kultur des mexikanischen Lucha Libre – ein Symbol nationaler Identität, ein Spiegel der Populärkultur und eine Form künstlerischen Ausdrucks.
Klangvolle Brücke zwischen Kulturen: Die Bulgarische Jugendphilharmonie Pionier in Wien
Von RedaktionDie historische Minoritenkirche in Wien verwandelte sich am 4. Mai in das musikalische Zentrum Europas: Das Konzert Im Herzen Europas, präsentiert vom Verein Lila Schwan, bot einen unvergesslichen Abend, an dem die Bulgarische Jugendphilharmonie Pionier die kulturelle Vielfalt und die europäische Einheit durch Klang und Emotionen zelebrierte.
Ein Spaziergang mit Rodney Lobos auf dem Weihnachtsmarkt am Spittelberg
Von Connie DarilekEs ist schon fast Halbzeit am Weihnachtsmarkt Spittelberg, und ein Spaziergang mit Rodney Lobos mit dem besonderen Ambiente des Marktes, verbindet österreichische und chilenischen Traditionen. Dieser Markt im charmanten 7. Wiener Gemeindebezirk zeichnet sich durch seine gemütliche Atmosphäre, seine engen Gassen und seine hochwertigen handgefertigten Produkte aus, fernab von den Menschenmassen der großen Märkte.
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Latin Film Lounge kehrt am 13. November mit dem gefeierten Film "Reinas" zurück
Von RedaktionLATIN FILM LOUNGE kehrt am Mittwoch, den 13. November 2024, um 20:30 Uhr ins Filmcasino Wien zurück und präsentiert den gefeierten Film Reinas in Zusammenarbeit mit unserer Zeitschrift CulturaLatina. Seit 2012 bietet dieses «Festival en progreso» einen einzigartigen Einblick in das Kino der iberoamerikanischen Region und hat sich zu einem besonderen Treffpunkt für die lateinamerikanischen Gemeinschaften und alle Interessierten an deren Kulturen entwickelt.
Konzert „Sound of Diversity“ anlässlich des Welttags der kulturellen Vielfalt
Von RedaktionAm 21. Mai fand im Rahmen der Bezirksfestwochen des dritten Bezirks die musikalische Feier zum „Welttag der kulturellen Vielfalt“ statt. Eine große Hommage mit der schönsten Musik an einem ganz besonderen Tag mit den fabelhaften Künstlern: Jowita Sip (Sopranistin - Kulturverein ART LIFE Vienna), Agnieszka Lis (Mezzosopran), Aya Mesiti (Klavier), Vasyl Babych (Cello) und Roman Teodorowicz (Klavier).
Exótica von Amanda Piña: Tanz und Widerstand im Kontext der europäischen Kolonialvergangenheit
Von María Andrea Múñoz / Übersetzung: Franz KlikaInmitten Europas vereint sich eine vielfältige Gruppe von Künstlern, um ein tiefgründiges und historisch bedeutsames Thema zu erkunden: Exotik. Von der Einladung der Tanzwissenschaftlerin und Forscherin Nicole Haitzinger bis zu Aufführungen auf renommierten Bühnen quer durch den Kontinent, hat dieses Projekt die Grenzen des zeitgenössischen Tanzes auf die Probe gestellt. In einem exklusiven Interview mit Amanda Piña, die übersehene und vergessene Künstler aus der europäischen Tanzgeschichte wieder ins Rampenlicht rückt, erfahren wir mehr über die Inspirationsquellen, Herausforderungen und die tiefe persönliche Bedeutung, die Exotica für alle Beteiligten hat. Diese Arbeit, die von der Suche nach Heilung bis zur Neuinterpretation historischer Narrative reicht, zeigt, wie Tanz im Kontext der kolonialen Vergangenheit Europas zu einem kraftvollen Instrument des Widerstands und der Transformation wird.
„(Un)Known Artists of the Amazon“: Indigene Kunst im Weltmuseum Wien
Von Maria Taramona„(Un)Known Artists of the Amazon“ ist das Ergebnis einer spannenden Zusammenarbeit zwischen dem Weltmuseum Wien und dem Museu de Arte Indígena (MAI) in Curitiba (Brasilien). Diese Kooperation schafft einen Dialog zwischen den Kunstwerken zweier unterschiedlicher Museen und Kulturen. Das Team von CulturaLatina konnte mit den Kuratorinnen Claudia Augustat und Julianna Podolan Martins sprechen, um mehr über diese faszinierende Ausstellung zu erfahren. Die Schau ist vom 24. April 2024 bis zum 21. April 2025 zu sehen.