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Freitag, 02 Januar 2026 02:06

Das Neujahrskonzert 2026: Wiener Tradition mit zeitgenössischen Akzenten

Von
Yannick Nézet-Séguin während des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker 2026 im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. © Dieter Nagl / Wiener Philharmoniker

Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2026, das am 1. Januar im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins stattfand, bestätigte einmal mehr seinen Rang als eines der meistbeachteten und emblematischsten Musikereignisse der Welt. In dieser Ausgabe stand die Wiener Philharmoniker unter der Leitung des kanadischen Maestros Yannick Nézet-Séguin, der mit diesem traditionsreichen Konzert debütierte und ihm eine frische und zutiefst persönliche Handschrift verlieh.

Nézet-Séguin überzeugte durch seine Musikalität, seine Energie und insbesondere durch seine außergewöhnliche Nähe zum Publikum. Den traditionellen Radetzky-Marsch dirigierte er vom Mittelgang des Parketts aus. Eine ungewöhnliche Geste, die das Publikum zu enthusiastischem Mitklatschen animierte.

Über das rein Musikalische hinaus nutzte der Dirigent den symbolischen Rahmen des Konzerts, um einen eindringlichen Appell für den Frieden zu formulieren. „Die Musik ist ein universelles verbindendes Element, das insbesondere in Zeiten der Unsicherheit Orientierung und Zusammenhalt bietet“, so Yannick Nézet-Séguin.

La Wiener Philharmoniker y su director en 2026, Yannick Nézet-Séguin, en el Wiener Musikverein. Foto: © Dieter Nagl / Wiener Philharmoniker
Die Wiener Philharmoniker und ihr Dirigent 2026, Yannick Nézet-Séguin, im Wiener Musikverein.
Foto: © Dieter Nagl / Wiener Philharmoniker

Das Programm zeichnete sich zudem durch eine historische Öffnung aus, indem Werke zweier Komponistinnen aufgenommen wurden: Sirenen-Lieder, Polka Mazur von Josephine Weinlich, sowie der Rainbow Waltz von Florence Price, womit der traditionelle Rahmen des Konzerts erweitert wurde.

Zu den Höhepunkten zählten Rosen aus dem Süden, einer der raffiniertesten und lyrischsten Walzer des Wiener Repertoires von Johann Strauss II, sowie Frauenwürde, ein nobles und ausdrucksstarkes Werk von Josef Strauss.

Wie jedes Jahr bildete An der schönen blauen Donau den emotionalsten und am sehnlichsten erwarteten Moment des Konzerts, bevor das traditionelle Finale mit dem schwungvollen Radetzky-Marsch von Johann Strauss I folgte, erfüllt von Begeisterung und strahlenden Gesichtern.

El director Yannick Nézet-Séguin aporta una lectura personal e innovadora a la tradición del Concierto de Año Nuevo. Foto: © Dieter Nagl / Wiener Philharmoniker
Der Dirigent Yannick Nézet-Séguin verleiht der Tradition des Neujahrskonzerts eine persönliche und innovative Interpretation.
Foto: © Dieter Nagl / Wiener Philharmoniker
Así se vio hoy el Goldener Saal del Wiener Musikverein: majestuoso y colorido, repleto de público, con la Wiener Philharmoniker y su director, Yannick Nézet-Séguin. Foto: © Dieter Nagl / Wiener Philharmoniker
So präsentierte sich heute der Goldene Saal des Wiener Musikvereins: majestätisch und farbenprächtig, bis auf den letzten Platz gefüllt, mit der Wiener Philharmoniker und ihrem Dirigenten Yannick Nézet-Séguin.
Foto: © Dieter Nagl / Wiener Philharmoniker

Letzte Änderung am Freitag, 02 Januar 2026 02:27
Redaktion

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