Österreichs deutsch-spanisches Medium für Diplomatie, internationale Beziehungen und Kultur
Maria Taramona

Maria Taramona

María Elena Taramona de Rodríguez ist Journalistin, Grafikdesignerin sowie Chefredakteurin und Herausgeberin des zweisprachigen Magazins CulturaLatina & Österreich. Seit 2005 lebt sie in Österreich und gründete 2009 in Wien ihre eigene Werbeagentur, aus der später das Magazin entstand. Mit viel Engagement setzt sie sich dafür ein, kulturelle Verbindungen zwischen Österreich und der lateinamerikanischen Community zu stärken und den interkulturellen Austausch zu fördern.

 

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Manche Geschichten überqueren Ozeane in einem Koffer. Andere reisen in Familienfotografien, in jahrelang aufbewahrten Briefen oder in Erinnerungen weiter, die in der Erinnerung jener leben, die ihr Land verlassen haben, um ein neues Leben zu beginnen. Jahrzehntelang sind viele dieser lateinamerikanischen Geschichten in Wien im privaten Raum geblieben: in Gesprächen unter Landsleuten, bei kulturellen Feiern oder bei Treffen der Community. Heute werden diese Erinnerungen erstmals Teil der öffentlichen Erzählung der Stadt.

Mit der Eröffnung der Ausstellung „Viena Latina. Leben zwischen den Welten“ im Wien Museum wird die Geschichte der lateinamerikanischen und karibischen Migration in der österreichischen Hauptstadt zu einer sichtbaren, geteilten und kollektiven Erinnerung.

Die United Nations Correspondents Association Vienna (UNCAV) hielt gestern, am 26. Februar, ihre Ordentliche Generalversammlung 2026 im historischen Grand Hotel Wien ab, einem Ort von besonderer Bedeutung für die österreichische Tradition. Die Versammlung fand im Jahr des 40-jährigen Bestehens der Organisation statt und hatte damit einen besonderen Stellenwert.

Am Montag, den 9. Februar, fand die offizielle Eröffnung des neuen AIKO-Standorts in Wien statt. Die Veranstaltung brachte Vertreterinnen und Vertreter aus der Wirtschaft sowie aus internationalen Geschäftsnetzwerken zusammen und bot einen angenehmen Rahmen für Austausch und Networking.

Im Großen Festsaal der Universität Wien veranstaltete das Konfuzius-Institut in Österreich! das traditionelle chinesische Frühlingsfest unter dem Motto „Jahr des Pferdes“ und bot – wie jedes Jahr – eine stimmungsvolle Einstimmung auf das Chinesische Neujahr, das am 17. Februar beginnt.

Im Rahmen der World Interfaith Harmony Week, die jährlich vom 1. bis 7. Februar begangen wird, fand im Vienna International Centre (VIC) die internationale Konferenz „The Relevance of Religions for a Peaceful World Order“ statt, vor dem Hintergrund einer globalen Lage, die von bewaffneten Konflikten, geopolitischen Spannungen und einer zunehmenden gesellschaftlichen Fragmentierung geprägt ist.

Die Gleichstellung der Geschlechter in Entscheidungsprozessen bleibt eine zentrale Herausforderung moderner Demokratien. Vor diesem Hintergrund diskutierten Expert:innen bei der Podiumsdiskussion „Equality and Women’s Role in Public and Private Decision-Making Processes“ an der Diplomatischen Akademie Wien über bereits erzielte Fortschritte sowie weiterhin bestehende strukturelle Hürden, insbesondere im Hinblick auf die Beteiligung von Frauen an öffentlichen und privaten Entscheidungsprozessen.

Ob Bier, Brot, Bestattung oder Mistkübel – der Wiener Schmäh bleibt ein starkes Kommunikationsinstrument, das weit über Dialekt hinausgeht. Er steht für Selbstironie, Lebensfreude und eine Prise Frechheit, die Werbung braucht, um zu berühren und zu bewegen.

Am 18. Juni 2025 empfingen S. E. Botschafter Atsushi Kaifu und seine Ehefrau Mika Kaifu in ihrer Residenz Vertreter der Vereinten Nationen, Mitglieder des diplomatischen Korps sowie Freunde Japans zu einem Abend voller Gastfreundschaft, Eleganz und Gemeinschaftsgeist. Im Rahmen der traditionellen Garden Party vereinten sich Kultur und Diplomatie unter dem sommerlichen Himmel Wiens.

Am 25. März fand im Instituto Cervantes in Wien die Konferenz „Nachhaltige Städte und Mobilität: Ein wissenschaftlich fundierter Ansatz“ statt. Präsentiert wurde sie von Dr. Rafael Prieto-Curiel, Forscher am Complexity Science Hub, der seine wissenschaftliche Perspektive auf die urbanen Herausforderungen im Zusammenhang mit Mobilität teilte.

Millionen von Menschen auf der ganzen Welt werden am 29. Januar 2025 den Beginn des Jahres der Schlange feiern. Eine jahrtausendealte Tradition, die den Start eines neuen Zyklus im chinesischen Mondkalender markiert. Anlässlich dieses besonderen Ereignisses veranstaltete das Konfuzius-Institut der Universität Wien das Frühlingsfest im prächtigen Großen Festsaal der Universität. Der Abend, reich an Traditionen, Musik und inspirierenden Reden, wurde souverän von Maria Gasser auf Deutsch und Chinesisch moderiert. Die Feier würdigte die Vielfalt der chinesischen Kultur, bekräftigte das Engagement des Instituts für die Förderung der kulturellen Beziehungen zwischen China und Österreich und markierte den Beginn eines neuen Kapitels in dieser Zusammenarbeit.

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