Die deutsch-spanische Kulturzeitschrift Österreichs

Newsletteranmeldung

Newsletter anmelden
Please wait
Freitag, 21 Juni 2024 22:34

Gmundner Keramik in Wien: „Griass di Dahoam“ feiert Erfolg

Von
Ing. Alexander Köck, Gmundner Keramik Prokurist und Dr. Veronika Schreck, OÖ Landes-Kultur GmbH. Foto: CulturaLatina

Am heutigen Vorabend des 121. Oberösterreichischen Balls fand in der „Welt der Gmundner Keramik“ in Wien (8., Auerspergstraße 3) das Event „Griass di Dahoam“ statt.

Die Welt der Gmundner Keramik, die im letzten Jahr in Wien eröffnet wurde, bringt die reiche Tradition Oberösterreichs in die Hauptstadt und strebt an, das Kulturerbe dieses einzigartigen Handwerks global bekannt zu machen.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde die Ausstellung der 23 Salzkammergut Präsentierteller eröffnet, die exklusiv für die 23 Gemeinden der Europäischen Kulturhauptstadt "Salzkammergut 2024" angefertigt wurden.

Die Gäste konnten nicht nur die außergewöhnliche Ausstellung bewundern, sondern auch ein exquisites Büffet und eine ausgezeichnete Verkostung der international renommierten Szigeti Sekte genießen.

Gmundner Keramik in Wien. Foto: CulturaLatina
Dr. Veronika Schreck, OÖ Landes-Kultur GmbH, Mag. Andreas Walk und Ing. Alexander Köck, Prokurist Gmundner Keramik. Foto: CulturaLatina
Gmundner Keramik in Wien. Foto: CulturaLatina
v.l.n.r.: Prof. Richard Trappl, Kons.Prof. Karl-Michael Ebner, Ing. Alexander Köck und Opernsänger Hebert Lippert. Foto: CulturaLatina
Gmundner Keramik in Wien. Foto: CulturaLatina
Marco Hausladen der Sektkellerei Szigeti und Mag. Andreas Walk. Foto: CulturaLatina
Gmundner Keramik in Wien. Foto: CulturaLatina
Kons.Prof. Karl-Michael Ebner, Intendant Musikfestival Steyr, Präsident Österreichischer Musiktheaterpreis. Foto: CulturaLatina
Gmundner Keramik in Wien. Foto: CulturaLatina
Ing. Alexander Köck und Cornelia Glatz.  Foto: CulturaLatina

Vor einem Jahr wurde Die Welt der Gmundner Keramik in Wien eröffnet, um die lange bestehende Verbindung zur Wiener Keramik und die über 500 Jahre währende Tradition zu präsentieren. Diese Eröffnung markiert eine bedeutende Entwicklung, da Gmundner Keramik zuvor nie ein eigenes Geschäft in Wien hatte, obwohl immer eine enge Beziehung zur Stadt bestand. Das Geschäft soll nicht nur die vielfältigen und modernen Produkte der Gmundner Keramik zeigen, sondern auch als Plattform dienen, um die Tradition in die Zukunft zu führen.

Regelmäßig werden hier Salons veranstaltet, die auf die historische Wiener Tradition der Salons aus der Kaiserzeit zurückgreifen. Diese Treffen bringen berühmte Persönlichkeiten, Künstler, Kulturinteressierte und Wirtschaftsvertreter zusammen, um sich über verschiedene Themen auszutauschen. Ziel ist es, durch diese Veranstaltungen die Vernetzung zu fördern, neue Ideen zu diskutieren und die Produkte von Gmundner Keramik einem breiteren Publikum vorzustellen. Besucher können über den Tellerrand hinausschauen und die Möglichkeiten entdecken, die die modernen und traditionellen Elemente der Gmundner Keramik bieten“, betonte Mag. Andreas Walk.

Ing. Alexander Köck, Prokurist von Gmundner Keramik, erläuterte, dass die Übernahme durch das Oberösterreichische Landesmuseum im Jahr 2019 die Gmundner Keramik stark von der Wiener Keramik beeinflusst hat. Diese Verbindung zur Wiener Werkstätte aus dem Jahr 1900 führte zur Gründung der Academy of Ceramics. Die 23 Präsentierteller für die Europäische Kulturhauptstadt sind ein Ergebnis dieser Kooperation.

Dr. Veronika Schreck von der OÖ Landes-Kultur GmbH (ehemals Landesmuseum Oberösterreich) erklärte, dass die 23 Teller aus Objekten im Besitz des Landes Oberösterreich gestaltet wurden. Die Kunstwerke, die traditionelle Motive aufgreifen, sind eine Hommage an die reiche Kulturgeschichte der Region.

Ai Weiwei

Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war der Beitrag des berühmten Konzeptkünstlers Ai Weiwei, der für seine Neuinterpretation historischer Gegenstände bekannt ist. Im Rahmen der Ausstellung wurden historische Wehrmachtshelme kunstvoll neu gestaltet und präsentiert, was für großes Interesse sorgte.

Gmundner Keramik in Wien. Foto: CulturaLatina
Gäste zusammen mit Prof. Richard Trappl. Foto: CulturaLatina
Gmundner Keramik in Wien. Foto: CulturaLatina
Marco Hausladen präsentiert das Szigeti Beer. Foto: CulturaLatina
Gmundner Keramik in Wien. Foto: CulturaLatina
Traunkirchen. Für den Traunkirchner Teller wurde das Muster eines Bauernkastens entwickelt. Der von Johann Pühringer entworfene eintürige, bemalte Schrank wird auch "Polsterkasten" oder "Viechtauer Vogerlkasten" genannt. Foto: CulturaLatina
Gmundner Keramik in Wien. Foto: CulturaLatina
Österreichischer Musiktheaterpreis 2023. Foto: CulturaLatina

Verkostung und Mahlstation

Die Sektkellerei Szigeti bot eine exquisite Auswahl ihrer Produkte zur Verkostung an, darunter Grüner Veltliner, Welschriesling, Rosé de Rouges und das Premium Sparklings Bier. Marco Hausladen von Szigeti erklärte die hohe Qualität ihrer Sekte, die nach der Champagnermethode hergestellt werden.

Die Besucher:innen hatten zudem die Möglichkeit, sich an einer Mahlstation kreativ zu betätigen und eigene Keramikstücke zu bemalen. Diese Aktivität verdeutlichte eindrucksvoll den handwerklichen Aufwand, der in jedem Stück Gmundner Keramik steckt.

Die Ausstellung der 23 Präsentierteller wird bis zum Ende des Kulturhauptstadtjahres in der Welt der Gmundner Keramik in Wien zu sehen sein und bietet den Besuchern einen Einblick in die kunstvolle und historische Vielfalt der Region.

Gmundner Keramik, Musiktheaterpreis & Szigeti

Prof. Karl-Michael Ebner, Intendant des Musikfestivals Steyr und Präsident des Österreichischen Musiktheaterpreises, ist für die Kooperation mit Gmundner Keramik und Szigeti verantwortlich. Die Gmundner Keramik sponsert seit drei Jahren die Statuette des Musiktheaterpreises. „Wir arbeiten gemeinsam an Projekten und bemühen uns, die Gmundner Keramik international bekannt zu machen“, so Prof. Karl-Michael Ebner.

Prof. Ebner erzählte von seinen nächsten Veranstaltungsterminen: „Der nächste Termin ist morgen, am 22. Juni, in der „Zauberflöte“ in der Volksoper, und nächste Woche Mittwoch und Freitag ebenfalls in der Volksoper. Danach geht es nach Steyr zu meinem eigenen Festival in Oberösterreich. Dort machen wir das Musical Rocky Horror Show. Am 1. September haben wir den Internationalen Musiktheaterpreis ebenfalls an der Wiener Volksoper, bei dem in 28 Kategorien die besten Opernsänger der Welt gekürt werden. Und die sind auch alle da“, so Ebner abschließend.

Gmundner Keramik in Wien. Foto: CulturaLatina
Faszinierend! Drei exquisite Teller der Gmundner Keramik. Foto: CulturaLatina
Gmundner Keramik in Wien. Foto: CulturaLatina
Das Publikum war begeistert von diesen ganz besonderen Werken. Foto: CulturaLatina

--

Eckdaten
Die Welt der Gmundner Keramik in Wien
Auerspergstraße 3 Ecke Trautsongasse 2, 1080 Wien
Telefon: 07612 786388
www.gmundner.at 

Letzte Änderung am Samstag, 22 Juni 2024 00:21
Maria Taramona

María Elena Taramona de Rodríguez, Direktorin der Zeitschrift „CulturaLatina & Österreichische Kultur“, ist Journalistin und Grafikdesignerin. Sie hat auch ein Studium in Informatik absolviert und ein Diplom im Bereich Marketing erworben.

Seit 2005 lebt sie in Österreich und gründete 2009 ihr eigenes Unternehmen, die Taramona Werbeagentur, in Wien. Von dort aus initiierte sie das Magazin „CulturaLatina & Österreichische Kultur“, um als Kommunikationsmittel den Bedürfnissen der spanischsprachigen Community in Österreich, unabhängig von ihrem internationalen Hintergrund, gerecht zu werden. Für sie ist Integration unerlässlich und kann nur in beide Richtungen erfolgreich funktionieren.

Das zweisprachige Magazin „CulturaLatina & Österreichische Kultur“ ist seit dem 12. Oktober 2010 online präsent und veröffentlichte seine erste gedruckte Ausgabe im Jahr 2016 mit einer Auflage von 3.000 Exemplaren, die hauptsächlich in Wien und Niederösterreich verteilt werden.

Das Ziel des Magazins ist es, die hispanoamerikanische Kultur in Österreich bekannter zu machen, Aspekte zu beleuchten, die die österreichische Kultur eng mit der iberoamerikanischen verbinden, sowie die Verbreitung der österreichischen Kultur und derjenigen Gemeinschaften zu fördern, die mit Österreich verbunden sind. Denn wenn man die Denkweise anderer Kulturen kennt, kann man sie auch besser verstehen.

Darüber hinaus setzt sie sich aktiv für die Förderung der spanischen Sprache, die Integration spanischsprachiger Einwander:innen, das gegenseitige Verständnis und den Austausch zwischen den Kulturen ein.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Newsletter Anmeldung
Please wait
Don't have an account yet? Register Now!

Sign in to your account