10. CINE LATINO FESTIVAL feiert historische Eröffnung mit Yanuni – Die Stimme des Amazonas
Von Maria TaramonaMit einer feierlichen Premiere im Gartenbaukino wurde gestern das 10. Lateinamerikanische Filmfestival Wien eröffnet. Gezeigt wurde der Dokumentarfilm Yanuni – Die Stimme des Amazonas des renommierten Regisseurs Richard Ladkani, der gemeinsam mit Ehefrau und Produzentin Anita Ladkani persönlich anwesend war.
Richard Ladkani präsentiert „Yanuni” zur Eröffnung des 10. CINE LATINO FESTIVAL
Von Stefan GalvánAnlässlich der Premiere und des CINE LATINO FESTIVALS im Gartenbaukino besuchten wir gestern, am 16. April, die Präsentation des mit Spannung erwarteten Films «Yanuni». Das zweijährlich stattfindende Festival und die Premiere gestern versammelte Hunderte von Teilnehmern, darunter den Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen sowie Delegierte der brasilianischen Botschaft und von Umweltorganisationen wie Greenpeace, an einem Abend, der von der Sorge über die Abholzung des Amazonas geprägt war. In diesem Zusammenhang hatten wir die Gelegenheit, den österreichisch-libanesischen Regisseur Richard Ladkani, der für seine Arbeit im Bereich des Dokumentarfilms bekannt ist, über das Projekt und den Zeitpunkt seiner Entstehung zu interviewen.
Das Palastmuseum in Beijing bringt die Verbotene Stadt dem Wiener Publikum näher
Von Maria TaramonaIm Rahmen des UN-Tags der chinesischen Sprache 2026 hielt Su Yi im Vienna International Centre den Vortrag The Palace Museum in the Digital Age, moderiert von Yu Kushin. Der Vortrag zeigte die Entwicklung der Verbotenen Stadt hin zu einem zeitgenössischen Museum, das den Erhalt des kulturellen Erbes mit digitalen Instrumenten verbindet, um seine globale Reichweite zu erweitern.
UN-Tag der chinesischen Sprache 2026 in Wien mit Ausstellung des Palastmuseums in Beijing
Von Maria TaramonaIm Vienna International Centre findet derzeit der UN Chinese Language Day 2026 statt, der die Ausstellung „World of Harmony: Encountering the Palace Museum in VIC“ umfasst. Zur Eröffnung, am Montag, dem 13. April, kamen Diplomaten, internationale Vertreterinnen und Vertreter sowie Kulturschaffende zusammen, um die chinesische Sprache und ihr kulturelles Erbe zu würdigen.
Safe Democracy Convention 2026: Auf dem Weg zur digitalen Souveränität in Europa
Von Maria TaramonaBei der Safe Democracy Convention 2026 im beeindruckenden Vienna City Hall ging es nicht um ferne Zukunftsvisionen oder abstrakte Theorien. Im Mittelpunkt stand eine ganz konkrete Frage: Wer kontrolliert heute das Digitale in Europa – und wer sollte es künftig tun?
Global Fraud Summit-Tag 2: Warum Wissen nicht mehr schützt und was jetzt wirklich zählt
Von Maria TaramonaWien.- Am zweiten Tag des Global Fraud Summit im Vienna International Centre verlagerte sich der Fokus spürbar: weg von reiner Analyse, hin zur Frage, wie Betrug konkret verhindert werden kann. Dabei rückte ein Aspekt in den Mittelpunkt, der in klassischen Sicherheitsdebatten oft unterschätzt wird: der Mensch.
Global Fraud Summit 2026: Internationale Führungskräfte fordern eine koordinierte globale Antwort
Von Maria TaramonaWährend des Global Fraud Summit 2026, organisiert mit Unterstützung des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) und INTERPOL, betonten politische Entscheidungsträger, Sicherheitsverantwortliche sowie Vertreter internationaler Organisationen die dringende Notwendigkeit, vom politischen Bekenntnis zum konkreten Handeln im Kampf gegen globalen Betrug überzugehen.
Medizinisches Cannabis und Drogenpolitik: Patienten fordern bei der UNO humanere Vorschriften für CBD
Von Maria TaramonaWien.- Unter Tränen und persönlichen Zeugenaussagen forderten Expert:innen, Anbauer:innen und Patientenvertreter:innen in Wien humanere politische Maßnahmen für den Zugang zu medizinischem Cannabis – insbesondere bei chronischen Schmerzen, schwerer Epilepsie und katastrophalen Erkrankungen.
Drogenpolitik und Haft: Expertinnen warnen bei der UNO vor unverhältnismäßigen Folgen für Frauen in Lateinamerika
Von Maria TaramonaWien.- Die Verschärfung der Drogenpolitik hat in Lateinamerika unverhältnismäßige Auswirkungen auf Frauen – insbesondere auf jene, die in Armut und sozialer Ausgrenzung leben. Auf diese Entwicklung wiesen Expertinnen, Regierungsvertreterinnen und Menschenrechtsorganisationen während der Veranstaltung „When Drug Control Harms Women: Punitive Policies and Incarceration in Latin America“ hin, die im Rahmen der 69. Tagung der Suchtstoffkommission (Commission on Narcotic Drugs, CND) am Sitz der Vereinten Nationen in Wien stattfand.
Viena Latina – VIELAC: Wie lateinamerikanische und karibische Migration Teil der Wiener Stadtgeschichte wurde
Von Maria TaramonaManche Geschichten überqueren Ozeane in einem Koffer. Andere reisen in Familienfotografien, in jahrelang aufbewahrten Briefen oder in Erinnerungen weiter, die in der Erinnerung jener leben, die ihr Land verlassen haben, um ein neues Leben zu beginnen. Jahrzehntelang sind viele dieser lateinamerikanischen Geschichten in Wien im privaten Raum geblieben: in Gesprächen unter Landsleuten, bei kulturellen Feiern oder bei Treffen der Community. Heute werden diese Erinnerungen erstmals Teil der öffentlichen Erzählung der Stadt.
Mit der Eröffnung der Ausstellung „Viena Latina. Leben zwischen den Welten“ im Wien Museum wird die Geschichte der lateinamerikanischen und karibischen Migration in der österreichischen Hauptstadt zu einer sichtbaren, geteilten und kollektiven Erinnerung.
UNCAV-Generalversammlung 2026: Blick in die Zukunft
Von Maria TaramonaDie United Nations Correspondents Association Vienna (UNCAV) hielt gestern, am 26. Februar, ihre Ordentliche Generalversammlung 2026 im historischen Grand Hotel Wien ab, einem Ort von besonderer Bedeutung für die österreichische Tradition. Die Versammlung fand im Jahr des 40-jährigen Bestehens der Organisation statt und hatte damit einen besonderen Stellenwert.
Ausstellung Alerta Amazônia: Wenn Stoffe sprechen und Widerstand gestickt wird
Von Redaktion / María TaramonaDie Ausstellung Alerta Amazônia - when fabric speaks, die in der Wiener Votivkirche gezeigt wird, verbindet textile Kunst mit sozial-ökologischer Kritik und politischem Engagement. Als Wanderausstellung konzipiert und von horizont3000 in Zusammenarbeit mit dem brasilianischen Movimento dos Atingidos por Barragens (MAB) sowie weiteren Partnerorganisationen umgesetzt, stellt sie die Arpilleras in den Mittelpunkt: textile Wandteppiche, die vor allem von Frauen aus Gemeinschaften geschaffen wurden, die von Klimakrise, Extraktivismus und groß angelegten Infrastrukturprojekten betroffen sind.