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Samstag, 26 Januar 2019 09:09

Warum ist die Bestäubung so wichtig?

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Ohne der Bestäubung würden viele miteinander verbundente Arten und Prozesse, die innerhalb eines Ökosystems funktionieren, zusammenbrechen. Foto: Archiv

Bei der Bestäubung wird Blütenstaub mit „Hilfe“ von Bienen und anderen Insekten zwischen den Blüten übertragen. Dank ihrer produzieren Blumen und Bäume jede Art von Samen und Früchten.

Bei der Bestäubung gelangen die Pollen von der männlichen Blütenhälfte zum weiblichen Stigma. Das Ziel jedes lebenden Organismus, einschließlich Pflanzen, ist es, Nachwuchs für die nächste Generation zu schaffen. Eine der Möglichkeiten, wie Pflanzen Nachwuchs hervorbringen können, ist die Herstellung von Samen. Die Samen enthalten die genetischen Informationen, um eine neue Pflanze entstehen zu lassen.
Blüten sind die Werkzeuge, mit denen Pflanzen ihre Samen produzieren. Das Saatgut kann nur entstehen, wenn der Pollen zwischen Blüten derselben Art übertragen wird.

Wie wird der Pollen von Blüte zu Blüte übertragen?
Nun, dank der „Hilfe“ mehrerer Elemente, hauptsächlich durch den Wind (z.B.: auf Wiesen und Koniferen) aber auch durch Insekten (wie Bienen und Schmetterlinge bei den meisten Blütenpflanzen), sowie Wasser und einige Wirbeltiere wie Mäuse, Fledermäuse und Vögel. Wir nennen diese Tiere oder Insekten, die Pollen von Pflanze zu Pflanze übertragen, „Bestäuber“.

Die Arbeit der „Bestäuber“
Bestäubung ist in der Regel die unbeabsichtigte Folge der Aktivität eines Insekts auf einer Blüte. Der Bestäuber frisst oder sammelt häufig Pollen für sein Protein und andere ernährungsphysiologische Eigenschaften, oder er trinkt Nektar aus der Blüte. Dabei bleiben Pollenkörner am Körper des Insekts haften. Wenn es dann eine andere Blume besucht, kann der Blütenstaub auf den Stigma der Blüte fallen und zu einer erfolgreichen Bestäubung führen.

Die Bienen sind so klein, aber sie leisten eine enorme Arbeit für die Menschheit. Je mehr wir über Bienen, die Bestäubungsleistungen von Pflanzen und die Wechselwirkungen zwischen landwirtschaftlichen Ökosystemen lernen, desto besser können wir die Zukunft der Biodiversität bewahren und verwalten, die Gesundheit der Ökosysteme gewährleisten und das menschliche Lebensmodell verbessern. Derzeit führt der unsachgemäße oder rücksichtslose Einsatz von Pestiziden zum Bienensterben. In Kolumbien ist beispielsweise der Einsatz von Pestiziden verboten, um ihre Existenz zu schützen. Auf Antrag des Rechtsanwaltes Joaquin Torres hat die Nationale Agentur für Umweltlizenzen (Anla) ein Verbot für die landwirtschaftliche Besprühung mit Neoticotinoiden und allen Fungiziden oder Giften, die diese Chemikalie enthalten, ausgesprochen.

Neue landwirtschaftliche Praktiken, die die Erhaltung der Bestäuberpopulationen ermöglichen, wurden von Landwirten getestet. Diese Praktiken profitieren nicht nur von Bestäubungsdienstleistungen in ihren Ökosystemen, sondern tragen unter anderem zur Vielfalt der Kulturpflanzen (Biodiversität), zur Bodengesundheit und zur Verringerung des Pestizideinsatzes bei.♦

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