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Mittwoch, 08 März 2017 08:07

Unternehmertum als Chance für Frauen

geschrieben von Maria Taramona
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Vorstand von „Frau in der Wirtschaft“ Wien, v.l.n.r. Alexandra Psichos, Patricia Tomek, Kasia Greco, Tanja Marta-Cellnigg, Martina Denich-Kobula, Manuela Lindlbauer und Margarete Kriz-Zwittkovits. Foto: Katharina Schiffl

Flexible Arbeitszeit, die einzige Möglichkeit, Kinder und Karriere unter einen Hut zu bringen. Interview mit Martina Denich-Kobula, Landesvorsitzende "Frau in der Wirtschaft Wien.

Frau in der Wirtschaft (FiW) ist die Vertretung der mehr als 100.000 Unternehmerinnen in Österreich. Im Juni 2016 übernahm die Führung der Organisation in Wien Martina Denich-Kobula, die bereits mit 20 Jahren ihr erstes Unternehmen gründete.

Die Organisation veranstaltet Events für die Entwicklung von Netzwerken für Geschäftsfrauen, bietet Fachvorträge und kämpft damit für die Interessen der Geschäftsfrauen unabhängig von Kultur, Herkunft und Branche. Der Einsatz der FiW hat unter anderem bereits Verbesserungen wie die steuerliche Anerkennung der Kosten von Betreuungs- und Haushaltshilfen, Erhöhung des Wochengelds und das Krankengeld für Selbstständige, gebracht.

Wir haben ein kurzes, aber spannendes Interview mit Landesvorsitzender Martina Denich-Kobula geführt.

 Martina Denich-Kobula, Landesvorsitzende FiW Wien. (Foto: Katharina Schiffl)
Martina Denich-Kobula, Landesvorsitzende FiW Wien. (Foto: Katharina Schiffl)



Wie sehen Sie die Rolle der Frauen als Unternehmerin? Mittlerweile wagen ja auch immer mehr Frauen den Sprung in die Selbstständigkeit. Wie sind Ihre Erfahrungen mit den Erfolgen von UnternehmerInnen? Sehen Sie Unterschiede zu den männlichen Kollegen?

In Wien haben wir bei den Neugründungen bereits mehr Frauen als Männer. Das zeigt, dass viele Frauen diesen Schritt wagen und dabei natürlich unsere volle Unterstützung haben. Unternehmerinnen sind meist nicht ganz so risikobereit wie Männer und haben daher
eher eine solide Basis in ihren Unternehmen. Aus meiner Sicht ist die Selbständigkeit in vielen Bereichen die einzige Chance gleich viel wie Männer zu verdienen.

Eine selbst einzuteilende Arbeitszeit ist in Bezug auf die Herausforderung Kind und Karriere auch kein Nachteil. Die meisten unserer Wiener Unternehmen sind als sehr erfolgreich zu bezeichnen, wobei man es jedem selbst überlassen muss, wie Erfolg für sich und das Unternehmen definiert wird. Nicht immer sind Umsatzzahlen das einzig ausschlaggebende Kriterium.

Frauen in der Wirtschaft (Foto: Katharina Schiffl)
Frauen in der Wirtschaft (Foto: Katharina Schiffl)

 

8. März: Internationaler Frauentag

Stichwort Weltfrauentag und Benachteiligungen: Ist die Vereinbarkeit4 von Familie und Beruf ein Hindernis für Frauen die Selbstständigkeit zu wagen und was kann die Politik tun, um die Situation zu verbessern?
Aus meiner Sicht ist flexible Arbeitszeit sogar die einzige Möglichkeit, Kinder und Karriere unter einen Hut zu bringen. In vielen Bereichen ist die flexible Arbeitszeit leider noch nicht angekommen und daher der Schritt in die Selbständigkeit die einzige Möglichkeit, flexibel und dennoch erfolgreich zu sein. Aus genau diesem Grund ist auch die Arbeitszeitflexibilisierung eine unserer zentralen Forderungen für 2017. Um die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern, ist es aus unserer Sicht unumgänglich, die Kinderbetreuung auszuweiten, die Ganztagsschule flächendeckend einzuführen und die Ferien zu verkürzen. Eine weitere ebenso wichtige Forderung ist die Entbürokratisierung, dort wo Vorschriften nicht nötig sind und Unternehmer nur an ihrer täglichen
Arbeit hindern.

Welchen Motivationssatz würden Sie der Frau in der Wirtschaft geben, wenn Sie plötzlich sehen, dass alles schief geht?
Scheitern ist erlaubt – nur nicht aufgeben und das Ziel, das man sich gesteckt hat, unbeirrt verfolgen. Vielleicht muss es einfach nur ein anderer Weg sein.

 

FiW / Frau in der Wirtschaft

Telefon: +43 1 514 50 1426
Fax: +43 1 514 50 91426
Web: www.frauinderwirtschaft.at 

 

Letzte Änderung am Mittwoch, 26 April 2017 15:06

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