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Freitag, 20 Januar 2017 17:26

Wein ist nicht gleich Wein

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Georg Schmelzer bei der Weinlese Foto: Weingut Schmelzer

Bei österreichischen Weinen steht Qualität vor Quantität.

Text: Mag. Manuela Ebner
Der Winzer Georg Schmelzer, Weingut Georg und Horst Schmelzer, Gols, spricht über die Entwicklung österreichischer Weinqualität (12.11.2016 beim „Martiniloben in Gols“, Burgenland)

So wie im Moment Weinbau betrieben wird, hat sich Österreich sehr entwickelt und die letzten Jahrzehnte viel bewegt. Bei angesehenen Wein Weltbewertungen, wo österreichische Weine auch eingereicht werden, spielen die Österreicher immer in der obersten Klasse mit. Das jetzt seit einigen Jahren mittlerweile auch mit Rotweinen und nicht nur mit Weißwein und Süßwein, was früher eigentlich schon länger eine österreichische Spitzendomäne war. Da hat sich wirklich viel getan.

Von der Entwicklung der Qualität, hat sich in den letzten 30 Jahren in ganz Österreich enorm viel getan
Von der Wein-Entwicklung der Qualität, hat sich in den letzten 30 Jahren in ganz Österreich enorm viel getan. (Foto: Weingut Georg und Horst Schmelzer).

Die Region Neusiedlersee – dazu gehört auch Gols – hat sich speziell in den letzten zehn Jahren in Richtung Rotwein entwickelt. Unser Betrieb hat mit 30 % Weißwein einen relativ hohen Weißwein-Anteil und das hängt damit zusammen, dass wir mittlerweile seit 20 Jahren einen ansehnlichen Exportanteil haben. Wir verkaufen auch international Weine, wie z. B. nach Skandinavien, Holland, Deutschland, Tschechien, Polen, in die Schweiz, auch ein bisserl am asiatischen Markt wie z. B. nach Hongkong, Taiwan und Kirgistan. Da ist Österreich eher als Weißweinland gesehen.

Viele Winzer hier in der Gegend haben 90 % Rotwein und mehr. Von der Entwicklung der Qualität, hat sich in den letzten 30 Jahren in ganz Österreich enorm viel getan. Der Weinskandal hat hier den Schnitt gesetzt und von der Masse einer Durchschnittsqualität den Sprung geschafft, dass man sich international positionieren kann und sich als Qualitätsland durchgesetzt hat, auf höchstem Niveau. Da ist uns zugutegekommen, dass wir hier in Österreich eine sehr klein strukturierte Weinwirtschaft haben. Um einen Vergleich zu ziehen: Österreich hat 48.000 ha Weingärten. Das hört sich im ersten Moment viel an, ist aber am Weltmarkt gesehen 0,7 % der Weltweinproduktion. Österreich hat also nicht einmal 1 % der Weltweinproduktion! Das zeigt, dass man mit Menge keine Chance hat, sondern nur mit Qualität, wenn man Aufmerksamkeit erregen möchte. Das haben die österreichischen Winzer relativ schnell erkannt und das hat sich insofern ganz gut entwickelt. Die letzten Jahre in Österreich haben gezeigt, dass die Menge in Liter im Export gestiegen ist und parallel dazu auch die Wertschöpfung pro Liter immer höher wird. Viele Länder haben das Problem, wenn sie zum Beispiel 1 Million Liter zu 1 Euro pro Liter exportieren heißt das, sie machen 1 Million Euro Wertschöpfung. In Österreich haben wir die Situation, dass wir die Literanzahl schön langsam steigern und den Durchschnittspreis pro Liter auch. Das heißt, unsere Weine bzw. die Qualität der Weine wird im Schnitt gesehen schön langsam, auch im Ausland, umgesetzt. Es wird einfach nicht die Dumpingschiene bedient, sondern dass man eher als Qualitätsland, Weinland international Aufsehen erregt. Nicht nur, dass man es bei den Prämierungen merkt, sondern man kann es auch im Regal sehen: Österreichischer Wein ist wertig, der kostet mehr als der Durchschnitt.

Weinfrühling Gols

28. bis 30. April 2017
Eine Weinverkostung höchsten Niveaus erwartet Sie im evangelischen Gemeindezentrum in Gols.
Weitere Infos: www.weinort-gols.at | www.wein-schmelzer.at

Letzte Änderung am Freitag, 20 Januar 2017 19:06
Redaktion

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