Magazin für Kultur, Integration und spanische Sprache in Österreich
Cover CulturaLatina & Österreichische Kultur

Jetzt Abo bestellen!
Bitte senden Sie das ausgefüllte Formular an: anzeigen@culturalatina.at,
Fax: +43 (0)134242414 987

[Hier klicken - Formular Download 46KB]

… … …

Veranstaltungen

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
3
4
6
12
13
14
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31

Cultura de Austria

  • Comida vienesa o de Austria?
    Comida vienesa o de Austria? La gastronomía vienesa no se puede comparar con la del resto de los Estados austriacos.
  • Tracht y Dirndl
    Tracht y Dirndl El Tracht para los hombres y Dirndl para las mujeres, son los trajes típicos de…
  • El Palacio de Schönbrunn
    El Palacio de Schönbrunn El Palacio de Schönbrunn construido en el siglo XVI es una de las principales obras…
  • ¿Qué es Krocha?
    ¿Qué es Krocha? Krocha en dialecto y Kracher en el idioma alemán estándar. Se denomina “Krocha” o “Kracher”…
  • ¿Conoce las "Mohnzelten"?
    ¿Conoce las "Mohnzelten"? Mohnzelten, en español "tiendas/carpas de amapolas" son una especialidad dulce típica de la región del…
Sonntag, 04 Dezember 2016 22:32

Analyse: Größerer Vorsprung Van der Bellens

geschrieben von
Artikel bewerten
(1 Stimme)
Van der Bellen auch im 2. Versuch gewählt - diesmal mit grösserem Vorsprung. Foto: © Wolfgang Zajc

Es ist zu früh über die Ursachen zu spekulieren, aber Van der Bellen hat die Bundespräsidentenwahl im “2. Versuch” deutlicher gewonnen als noch im Mai. Die Anfechtung der Wahl hat sich für die FPÖ also nicht ausgezahlt.

Text: Andreas Prucha

Dass der Rechtspopulismus in Österreich – aber nicht nur in Österreich sondern in ganz Europa und der Welt – Rückenwind hat kann nicht übersehen werden. Mitsamt aller negativen Begleiterscheinungen. Dabei ist nicht Mal immer sicher, dass die rechtspopulistischen Parteien das was sie sagen wirklich ernst meinen und tatsächlich eine fremdenfeindliche, stark nationalistische Politik vertreten wollen – oder ob es dabei nur um Parolen geht die im Moment eben bei sehr vielen Menschen gut ankommen. Sich darauf zu verlassen, dass sie die reale Politik nicht so aussieht wie im Wahlkampf angekündigt, ist ein gefährliches Spiel.

Der ökonomische und soziale Druck den viele Bürger empfinden ist groß und führt zu Abstiegsängsten die auch teilweise berechtigt sein können. Leider führt das aber auch dazu einfache Lösungen hören zu wollen, die letztendlich keine sind und Angst bei jenen auslösen, die Opfer dieser “Lösungen” wären: Sozial schwache, Migranten und Menschen die in einem offenen, liberalen Land leben wollen.

So gesehen ist es für Österreich nochmal gut ausgegangen und Van der Bellen hat im 2. Versuch deutlicher gewonnen als im Mai beim Ersten. Trotzdem ist das Ergebnis nicht so überragend, dass man von einer Trendwende reden könnte. Die Parteien der breiten Mitte müssen sich die hinter den Erfolgen der Rechtspopulisten stehenden Ursachen genauer anschauen und tatsächlich bestehende Probleme auch ernsthaft angehen.

Dieses mal hat sich Van der Bellen relativ deutlich gegen den FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer durchgesetzt, da er relativ breite Unterstützung aus allen politischen Lagern bekam. Bei allen ideologischen Unterschieden die sonst in wirtschafts- und sozialpolitischen Fragen zwischen diesen Gruppierungen herrschen scheint trotzdem der Grundkonsens zu bestehen, dass Österreich ein offenes, einer liberal-demokratischen Grundordnung verpflichtetes Land im Herzen Europas bleiben sollte.

Letzte Änderung am Samstag, 25 Februar 2017 22:47
Redaktion

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ähnliche Artikel

  • EU und Mexico rücken einander näher

    Die deutsche Bundesklanzlerin Merkel vor dem G20 Gipfel in Hambur Mexiko. Sowohl Europa als auch Mexiko hoffen auf eine Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen der Länder.

  • Argentinien: Die Außenpolitik Mauricio Macris

    Einer der am meisten kritisierten Punkte der Regierung von Mauricio Macri, sowohl seitens ParteikollegInnen als auch der Opposition, ist die Außenpolitik. Lässt man das letzte Jahr Revue passieren, erfährt man auch die Gründe dafür.

  • Restaurant lima56 Gründer Marco Antonio Vera Bustamante tot

    Der bekannte, in Wien lebende, Gastronom aus Peru, Marco Antonio Vera Bustamante starb am 8. März unerwartet in Peru.

  • Nicht nur Samba

    Für den Karneval von Rio ist es ungewöhnlich, dass versucht wird eine kritische, politische Botschaft zu transportieren. Ausgerechnet eine der bekanntesten Samba-Schulen, Imperatriz Leopoldinense, sorgt dieses Jahr für Aufsehen indem sie auf die Nöte der Xingu aufmerksam macht.

  • Mexiko: Von der Implosion zur Explosion – oder zu den Urnen?

    Text: Leo Gabriel
    Wer dieser Tage das Land der Azteken bereist, wird bemerken, dass bei den meisten seiner BürgerInnen der Geduldsfaden zum Zerreißen gespannt ist. Am vergangenen 13. Februar hat sich wieder einmal gezeigt, dass es nur eines Anstoßes bedarf, damit Tausende MexikanerInnen relativ spontan auf die Straße gehen, um gegen die korrupte Regierung des seit 2012 im Amt befindlichen Präsidenten Enrique Peña Nieto zu demonstrieren - so wie sie das einige Wochen lang getan hatten, als der einstige Strahlemann des Medienkonzerns Televisa & Co eine Erhöhung der Benzinpreise um 20 Prozent angekündigt hatte, die er in wöchentlichen Tranchen bis hin zu einer Angleichung an die internationalen Preise weiter umsetzen  wollte. Die Massendemonstrationen des so genannten gazolinazos, welche die Weihnachts- und Neujahrsfeiern in fast allen Städten Mexikos jäh unterbrachen, waren derart gewaltig, dass die Regierung es jedoch seit Anfang Februar für vernünftiger hält, von ihrer eigenen Verordnung Abstand zu nehmen.

Bitte anmelden, um einen Kommentar zu posten
Don't have an account yet? Register Now!

Sign in to your account