Die Moderation des Abends übernahmen Philipp Grüll und Peter Cvirn, die mit ihrer charmanten Art durch das Programm führten. Die Veranstaltung begann mit der Rede von Josipa Palac, Präsidentin und CEO der International Organisation for Cultural Diversity (OIDC), die allen Anwesenden ihren Dank aussprach und die Bedeutung der kulturellen Vielfalt als Grundpfeiler für die Entwicklung inklusiver und geeinter Gesellschaften hervorhob.
Der Wiener Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr hob den historischen Wert des Rathauses als Symbol für Inklusion hervor. Er erinnerte daran, dass hier einst die verschiedenen Nationen der österreichisch-ungarischen Monarchie zusammenkamen, und zeigte sich stolz darauf, dass Wien auch heute noch ein Treffpunkt für eine große Vielfalt an Kulturen sei, in der über 200 Sprachen gesprochen würden.
Die Feier setzte sich mit den Worten von Professor Dr. Hermann Mückler, einem renommierten österreichischen Ethnologen, Historiker und Politikwissenschaftler sowie Präsident der Dachverband aller österreichisch-ausländischen Gesellschaften – PAN, fort. „Diese Veranstaltung hat sich zu einer geschätzten und stets erwarteten Tradition im großen Saal des Wiener Rathauses entwickelt. Die Internationale Organisation für kulturelle Vielfalt (ICDO) ist ein unverzichtbarer Bestandteil des freiwilligen bürgerschaftlichen Engagements. Ihre Initiativen haben im Laufe der Jahre dazu beigetragen, Menschen zusammenzubringen, Vorurteile abzubauen und wichtige Anliegen wie den Umweltschutz zu fördern“, erklärte Mückler.
Professor Mückler verkündete, dass der PAN Society Preis 2024 an die ICDO verliehen wird, um ihr „vorbildliches Engagement für proaktive Zusammenarbeit und internationales Verständnis“ zu würdigen. Die Preisverleihung wird am 25. November ebenfalls im Wiener Rathaus stattfinden. „Wir möchten der ICDO dabei helfen, noch mehr Sichtbarkeit für ihre Initiativen zu erlangen. Dieses Festival des Multilingualismus zeigt, wie Musik und farbenfrohe Kostüme zu universellen Sprachen werden, die wir alle verstehen können“, schloss Mückler.
Das "ICDO's Costumes of the World Show 2024" war zweifellos ein wunderschönes Spektakel voller Kultur und Tradition. Über 190 handgefertigte Kostüme aus mehr als 27 Ländern wurden in einer lebendigen und exotischen Schau präsentiert, die nicht nur die traditionelle Kleidung, sondern auch die Geschichten hinter diesen Gewändern zum Leben erweckte. Die Gäste konnten Tänze und Performances genießen, die tief in ihren Herzen widerhallten und einen tiefen Stolz bei jenen weckten, die ihre eigenen Wurzeln repräsentiert sahen.
Die teilnehmenden Länder waren: Aserbaidschan, Malaysia, Afghanistan, Türkei, Bolivien, Kulteurasia-Gruppe (Armenien, Georgien, Tadschikistan, Usbekistan, Kasachstan, Kirgisistan), Tschetschenische Republik Itschkerien, Ecuador, Indien, Thailand, Burkina Faso, Ukraine, Brasilien, Bali (Indonesien), Tschechien und Slowakei, Costa Rica, Kuba, Bulgarien, Myanmar, Peru, El Salvador, Nepal, Bosnien & Herzegowina und Kroatien, Mexiko, Kolumbien, Philippinen und Paraguay.
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