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Freitag, 13 August 2021 22:19

Juan Fernández: "Bislang sind wir die älteste lateinamerikanische Organisation in Österreich"

Von
Juan Fernández, Präsident des Dachverbands lateinamerikanischer Vereine in Österreich. Foto: Ivett Ángeles Litano

Der Dachverband lateinamerikanischer Vereine in Österreich ist eine Organisation, die – seit 2002 tätig – als offizielle und rechtliche Einrichtung um die Unterstützung lateinamerikanischer ImmigrantInnen in Österreich bemüht ist. Zu ihren Zielen gehört es, die kulturellen Ausdrucksformen ihrer Länder bekannt zu machen, um Traditionen, Kultur, Werte und Sprache zu fördern, die Förderung des Ideen- und Erfahrungsaustauschs zwischen LateinamerikanerInnen, sowie die Unterstützung lateinamerikanischer Organisationen bei der Entwicklung ihrer Aktivitäten und Beratung in administrativen und rechtlichen Fragen. Außerdem soll die lateinamerikanische Gemeinschaft bei ihrer Integration im Aufnahmeland gefördert und unterstützt werden. Der Dachverband lateinamerikanischer Vereine in Österreich fungiert als juristisches und koordinierendes Organ bei der Suche nach Lösungen für die Probleme von Einwanderern. Sein Präsident, Juan Fernández, erzählt uns in diesem Interview von seinen Erfahrungen in Österreich, seiner Arbeit und der vom Dachverband organisierten jährlichen Veranstaltung: „Latino Festival – zum Rhythmus unserer Stimmen“.

Wie bist du zum Präsidenten des Dachverbands geworden?  

Juan Fernández: Das ist wirklich eine lange Geschichte, die in den 1990er Jahren begann und viel mit meiner Ausbildung zu tun hat. Ich habe in San Marcos, Peru, Psychologie studiert und ich hatte schon immer den Wunsch Menschen zu helfen. Ich bin als Musiker nach Österreich gekommen, ich spiele Saiteninstrumente wie Charango, Mandoline und vor allem Gitarre. Als ich anfing, in Wien zu leben, gründete ich unter anderem einen Verein zur Unterstützung von Müttern im Teenageralter in Peru, im nördlichen Teil von Lima, genauer gesagt in Comas.

Ich habe mit meinen KollegInnen von der Universität gesprochen und auch sie hatten diese Idee und diese Sorge, denn das Problem der minderjährigen Mütter ist sehr groß, vor allem in den Slums von Peru. Wir dachten, wir könnten etwas dagegen tun und da ich hier in Wien war, konnte ich die Person sein, die nach finanzieller Unterstützung suchte. Also fand sich eine Gruppe von LateinamerikanerInnen, aber auch ÖsterreicherInnen zusammen, die daran interessiert waren, bei Projekten in Peru zu helfen und so brachten wir sie voran und unterstützten mehrere Jahre lang jugendliche Mütter. Das Projekt wuchs, es gab nicht nur PsychologInnen, sondern auch LehrerInnen und Freiwillige, die sich um die Kinder kümmerten, während die Mütter ihre Kurse, ihre Ausbildung, Workshops über lateinamerikanische Musik usw. erhielten.

Aber die Arbeit eines Vereines nutzt sich ab und auch aus persönlichen Gründen war es an der Zeit, diesen Verein zu beenden. Plötzlich hatte ich das Gefühl, dass ich etwas Neues machen musste. Ich musste auch einige Zeit dazu verwenden, meine persönlichen Angelegenheiten zu ordnen.

Später im Jahr 2002 luden mich die damaligen Mitglieder des Dachverbands ein, als Rechnungsprüfer zu arbeiten. Die Struktur des Dachverbands besteht aus einer Zusammenarbeit mit juristischen Personen, die jeweils einen Verein vertreten. Damals vertrat ich die von mir gegründeten Organisation COSAAL (Kooperation und Solidarität mit Lateinamerika).

Juan Fernández:
María Taramona interviewt Juan Fernández. (Foto: Ivett Ángeles Litano)

 

Wie lange lebst du schon in Österreich?

Juan Fernández: Das ist schwer zu beantworten, denn ich kam als Gastmusiker ins Land und wir haben sofort eine Band gegründet, eine Art Unternehmen und beschlossen zu reisen. Die erste Reise ging nach Japan. Wir sind mit der Gruppe dreimal nach Japan gereist und manchmal war ich nur auf der Durchreise in Österreich. Aber mehr oder weniger Ende der 90er Jahre begann ich in Wien zu bleiben. Heute leben viele Mitglieder der Band auf der ganzen Welt, einer in China, ein anderer in Japan und wieder andere sind nach Peru zurückgekehrt.

 

Hattest du hier bereits Familie?

Juan Fernández: Zu diesem Zeitpunkt nicht.

Juan Fernández:
Juan Fernández: "Ich hatte schon immer den Wunsch Menschen zu helfen". (Foto: Ivett Ángeles Litano).

 

Eines der Ziele des Dachverbands Lateinamerikanischer Vereine in Österreich ist die Förderung der Integration lateinamerikanischer EinwandererInnen. Wie schaffst du das?

Juan Fernández: Sagen wir mal, wir sind Peruaner und es gibt etwas, das uns verbindet, zum Beispiel unsere Nationalität und das ermöglicht es uns, schnell miteinander in Kontakt zu treten, sei es durch gastronomische (Cebiche) oder kulturelle Begegnung (Tanzen von Huaynitos), usw. (lacht…) und wir bilden unsere Gruppe und mit diesen kulturellen Merkmalen unterstützen wir die Integration. Für mich ist es wie ein Projekt, weil es einem wirklich die Möglichkeit gibt, interkulturelle Arbeit, Beratung usw. zu leisten, jedoch mit Menschen, die aus verschiedenen lateinamerikanischen Ländern kommen. Die jahrelange Arbeit des Dachverbands zeigt, dass wir dies erreicht haben. Bislang sind wir die älteste lateinamerikanische Organisation in Österreich.

 

Hat der verstorbene Ehrenpräsident José Contreras den Dachverband gegründet?

Juan Fernández: Herr José Contreras war einer der Organisatoren. Natürlich war er derjenige, der damals die Präsidentschaft übernahm und er war eine der motiviertesten Personen, um das Ziel des Dachverbands voranzutreiben. José Contreras schlug vor, eine Struktur mit juristischen Personen zu schaffen, damit der Verband vorankommen kann. Und so wurde es gemacht, eine Idee, die es bis dahin noch nicht gab. Es gab noch weitere ähnliche Verbände, die jedoch nur ein Jahr lang bestanden. Das ist etwas, worüber man nachdenken sollte, denn manchmal hat jeder seine eigene Vision von einer Organisation und in einem bestimmten Moment ist man enttäuscht, weil man denkt, dass es nicht funktioniert.

Als ich 2015 den Vorsitz der Organisation übernahm, wollte ich die Vision ein wenig verändern. Meine Idee war, dass wir uns je nach Motivation zusammenfinden, z. B. wenn du dich für bildende Kunst oder Fotografie interessierst, dann nimmst du an der Kunstkommission teil, wo es Leute gibt, die sich mit diesem Bereich beschäftigen. Andere interessieren sich für Deutschkurse oder Kurse zur persönlichen Weiterbildung, wieder andere für Filme mit anschließender Diskussion, usw. Denn manchmal kann Ideologie uns auch trennen, selbst wenn wir Prinzipien und Interessen haben, die uns verbinden. Wenn wir uns über bestimmte Arbeiten und Projekte austauschen, entsteht eine große Motivation, vor allem, wenn man seine Ziele erreicht und das verbindet Menschen.

Juan Fernández:
Juan Fernández: "Bislang sind wir die älteste lateinamerikanische Organisation in Österreich." (Foto: Ivett Ángeles Litano).

 

Ist der Dachverband Lateinamerikanischer Vereine in Österreich eine unpolitische Organisation?

Juan Fernández: Theoretisch ja, aber es ist klar, dass jeder seine eigene Position hat und eine Bereitschaft, andere Ideen zu unterstützen. Zum Beipiel beim CINE-FORO (einmal im Monat ein Informationsfilm mit Diskussion) gibt es einen Film, der mich wegen seines Themas interessiert. Es ist ein Film über die argentinische Militärdiktatur und er zeigt bereits eine politische Botschaft. Ansonsten versuchen wir immer sicherzustellen, dass unsere Position in der gemeinsamen Arbeit respektiert wird und wie ich schon sagte, versuchen wir die Idee zu unterstützen, dass unser Einsatz uns vereint.

Wir haben uns mit Problemen auseinandergesetzt, wie sie in dem Film "La hija de la laguna" dargestellt werden, in dem wir uns mit dem Problem des Bergbaus in Peru befassen. Es gibt Leute, die verschiedene Meinungen dazu haben, aber in Wirklichkeit ist das, was wir tun, eine konstruktive Analyse, wenn wir das Thema des Films diskutieren. Und so verlassen einige Leute unseren Verband, weil sie nicht die gleichen Vorstellungen haben und die Meinungen zu weit auseinandergehen, dass sie sich nicht mehr zugehörig fühlen. Auch das kann vorkommen. Ich denke, Organisationen haben das, sie haben einen Moment, in dem man sich von ihnen sehr vertreten fühlt und einen anderen, in dem man sagt, na ja, jetzt suche ich mir etwas anderes, das mich mehr interessiert. Wir können stolz darauf sein, dass wir von 2002 bis jetzt im Jahr 2021 aktiv gearbeitet haben.

 

Aus wie vielen Personen besteht der Dachverband?

Juan Fernández: Das ist unterschiedlich. Zurzeit arbeiten wir mit 12 oder 14 Personen mehr oder weniger. Es gibt auch Leute, die eine Unterstützungsgruppe bilden, etwa fünf an der Zahl.

 

Wie ist die Idee des „Latino Festivals“ entstanden? Was ist sein Ziel?

Juan Fernández: Vor zehn Jahren wurde die Idee geboren, ein repräsentatives Festival für Latinos in Wien zu veranstalten. Ein Bezugspunkt, ein Ort, an dem man erfährt, dass dort immer das Latino Festival stattfindet. Wir haben uns für den Tivoli im Böhmischen Prater entschieden und vor ein paar Monaten hat zum Beispiel ein Chilene dort schon das “Festival de la Primavera”  (Frühlingsfest) veranstaltet und es war ein großer Erfolg. Es fanden auch schon mehrere Konzerte statt, wie von der berühmten kubanischen Salsa-Band „La Charanga Habanera“.

Es ist ein Festival, das einen südamerikanischen Flair hat. Man geht dorthin, um Spaß zu haben und um zu tanzen. Das diesjährige Programm besteht aus hervorragenden Künstlern wie: SamBrazil, Pacheco, Escola de Samba Baturim, Grupo Aché, Laura Aya & Band und La Tribu.

 

Toma aérea del LATINO FESTIVAL 2019 (Foto: Cortesía Confederación latinoamericana en Austria)
Luftbildaufnahme des LATINO FESTIVALS 2019 (Foto mit freundlicher Genehmigung des Dachverbands Lateinamerikanischer Vereine in Österreich).

 

Wie wählst du das Festivalprogramm aus? Wird ein Casting durchgeführt?

Juan Fernández: Das ist unterschiedlich. Manchmal stellen sich die Gruppen selbst vor, schreiben uns an, schicken uns eine E-Mail und stellen ihre Arbeit vor. Dann haben wir sie bereits in unserer Datenbank. Andere kennen wir bereits und arbeiten wiederholt mit ihnen.

 

Glaubst du, dass sich LateinamerikanerInnen in Österreich gut integrieren?

Juan Fernández: Ich glaube schon und vor allem glaube ich, dass sich die neue Generation viel schneller integriert, in dem Sinne, dass sie mit Zielen nach Österreich kommt, vor allem um zu studieren. Die jungen EinwanderInnen kommen mit der Perspektive, sie gehen zur Universität um Sprachen zu studieren. Vor vielen Jahren und in früheren Generationen kamen sie - meist - um zu arbeiten. In diesem Sinne gibt es eine gewisse Veränderung. Ich glaube, dass es Menschen gibt, die sich sehr gut integrieren. Es hat auch mit der Sprache und ihren Freundschaften zu tun. Wenn ich - zum Beispiel - nur mit einer kleinen Gruppe aus meinem Land zusammen bleibe, ist es für mich sehr schwierig, mich zu integrieren. Außerdem bestehen bestimmte Vorurteile, weil man nur mit seiner eigenen Clique zusammen ist.

Am Anfang kamen mir die Österreicher sehr ernst vor, aber das ist nicht so, ich habe gemerkt, dass man sie kennen lernen muss, dass man ein bisschen weiter gehen muss und dass sie sehr verlässliche Menschen sind. Sie sind Menschen, die, wenn sie etwas versprechen, es auch halten. Dann ändert sich deine Meinung, du beginnst sogar ihren Sarkasmus und ihre Witze zu verstehen. Es verändert die Art und Weise, wie man über diese Kultur denkt. Wenn du immer mit deinen Landsleuten zusammen bist, wirst du nie andere Leute kennen lernen. Du musst offen sein.

Ich glaube, das passiert vielen Menschen, denn ein Land wirklich zu verlassen und das oft in einem bestimmten Alter, bedeutet, etwas bricht, weil Freunde und Familie zurückbleiben. Dann fängt man an, mit einer großen Seifenblase im Kopf zu leben, in der man sich vorstellt, wie schön es in Peru ist. Dass es um meine Familie, meine Freunde usw. geht. Und das hilft nicht, im Gegenteil, es ist ein Hindernis. Du musst also mit diesem Glauben brechen und wenn man es schafft, diese Gedanken zu überwinden, dann kann man neue Erfahrungen machen. Aber es geht nicht nur darum, dass ich mich selbst integriere, sondern auch darum, dass ich meinen Beitrag dazu leiste. Das ist sehr wichtig zu erkennen und auch ein Ziel des Verbands.

 

Was gefällt dir an Österreich am besten?

Juan Fernández: Was mir besonders gefällt, ist die Art und Weise, wie sie sich organisieren. Ich denke, wenn wir vergleichen könnten, wie wir uns in Peru zu organisieren versuchen, würden wir sagen, dass diese Organisation hier funktioniert und zwar recht gut, wie man in verschiedenen Bereichen sehen kann. Die andere Sache ist auch die politische Zusammensetzung, denn aufgrund ihrer Verfassung gibt es auch Machtwechsel, zum Beispiel Koalitionen, was in Peru zu einer starken Polarisierung führen würde. Hier funktioniert die demokratische Struktur. In Peru beginnen sich die Spielregeln zu ändern und eine Änderung ist sehr gefährlich, weil der demokratische Teil zerstört werden kann.

 

Was vermisst du am meisten an Peru?

Juan Fernández: Meine Mutter.

 

Welche Botschaft möchtest du der lateinamerikanischen Community in Österreich zum Abschied mit auf den Weg geben?

Juan Fernández: Was ich der lateinamerikanischen Gemeinschaft und den Einwanderern sagen möchte, ist, dass wir offen sein sollten, dass wir motiviert sein sollten, uns auszutauschen, um gemeinsam etwas zu unternehmen. Lateinamerika hat viele Dinge, die uns verbinden, Sprache, Geschichte und so weiter. Ich denke, dass wir als Einwanderer, die jetzt hier leben, in unserer neuen Heimat, viele Dinge tun können. Wir können viel für unsere Herkunftsländer und für Lateinamerika als Ganzes bewirken. Denn es gibt hier viele Menschen, die ihre Qualitäten entwickeln, an der Universität studieren, sich spezialisieren und die in nicht allzu ferner Zukunft auch in Lateinamerika selbst helfen und einen Beitrag leisten könnten. Ich bin ein Mensch, der an die Organisation glaubt, dass sie möglich ist, aber wir müssen unseren Teil dazu beitragen.

Juan Fernández psicólogo peruano, músico y presidente de la Confederación Latinoamericana en Austria con María Taramona, directora de la revista CulturaLatina. (Foto: Ivett Ángeles Litano).
Juan Fernández, peruanischer Psychologe, Musiker und Präsident des Dachverbands lateinamerikanischer Vereine in Österreichh mit María Taramona, Direktorin der Zeitschrift CulturaLatina. (Foto: Ivett Ángeles Litano).

 

Festival Latino 10
14.08.2021
Zum Rhythmus unserer Stimmen!

15:00–22:00 Uhr
Böhmischer Prater, 1100 Wien

PROGRAMM
15.00 Einlass
16.00 Eröffnung
16.15 SamBrazil
16.30 Pacheco
17.50 Escola de Samba Baturim
18.10 SamBrazil & Escola de Samba Baturim
18.30 Grupo Aché
18.50 Laura Aya & Band
20.00 Grupo Aché
20.20 La Tribu
22.00 Ende

Mit sorgfältiger Vorbereitung wegen COVID-19 und der wunderbaren Mitwirkung aller – der OrganisatorInnen, KünstlerInnen und vor allem des Publikums – hat der Dachverband 2020 ein sicheres und erfolgreiches Festivals ermöglicht. Auch heuer gilt wieder: Gesundheit und Sicherheit gehen vor. Die Organisatoren ersuchen daher alle, die derzeitigen Gesundheitsbestimmungen (https://bit.ly/3xFWLS5) ausnahmslos einzuhalten.
Als „Eintrittskarte“ zum Festival gilt:
1)) der Nachweis der 3 G-Regel (getestet, genesen, geimpft) für alle Personen ab dem 6. Lebensjahr
und 2)) der Nachweis der der ONLINE-ANMELDUNG für alle Personen ab dem 12. Lebensjahr
Verpflichtende Anmeldung HIER

Weitere Informationen finden Sie hier: dvlatinos.at/index.php/es/agenda/31-2021/93-festival-latino-10 

Toma aérea del LATINO FESTIVAL 2019 (Foto: Cortesía Confederación latinoamericana en Austria)
 Luftbildaufnahme des LATINO FESTIVALS 2019 (Foto mit freundlicher Genehmigung des Dachverbands Lateinamerikanischer Vereine in Österreich).
Letzte Änderung am Samstag, 14 August 2021 01:04
Maria Taramona

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