Das Festival, das im Zentrum der Wiener Schule für Traditionelle Chinesische Medizin stattfand, bot den Besuchern ein vielfältiges Programm mit dem Ziel, die jahrtausendealte Weisheit der TCM und ihre modernen Anwendungen näherzubringen.
Zu den Höhepunkten zählte eine Qigong-Demonstration, bei der die Teilnehmer:innen die meditativen Bewegungsabläufe kennenlernen konnten, die Körper und Geist in Einklang bringen sollen. Ergänzt wurde dies durch einen Vortrag über Ernährung und präventive Praktiken dieser medizinischen Tradition.
Im Verlauf des Nachmittags konnten die Gäste erlesene Teesorten verkosten, während Experten das Sprichwort erklärten, das einen zentralen Gedanken der chinesischen Medizin ausdrückt: „Nahrung und Medizin stammen aus derselben Quelle“.
Außerdem konnten die Besucher:innen einige chinesische Gerichte probieren, die eng mit der Philosophie der ganzheitlichen Gesundheit in der TCM verbunden sind.
Auch eine Tombola mit zahlreichen Preisen sorgte für zusätzliche Freude und lockerte die Stimmung auf.
Im Saal präsentierten Ärzt:innen und Therapeut:innen an verschiedenen Tischen Techniken und Elemente der chinesischen Heilkunde und boten individuelle Beratungen an.
Ein weiterer Höhepunkt war eine musikalische Reise ins Herz Chinas: Bei einer Vorführung unter dem Titel „Klang der Guqin“ konnten die Zuhörer die Klänge der Guqin, einer siebensaitigen Zither voller kultureller Symbolik, kennenlernen.
Prof. Dr. YAO Xiaozhou, chinesischer Direktor des Konfuzius-Instituts, sprach über die Rolle des Instituts bei der Stärkung der kulturellen und sprachlichen Verbindungen zwischen China und Österreich.
Das Festival wurde von der Liaoning-Universität für TCM gemeinsam mit der Gesellschaft Hong Ai und der Wiener Schule für TCM organisiert, mit Unterstützung des Konfuzius-Instituts Wien, der Österreich-China Chinesischen Schule, Gesundheitsquadrat sowie des FeelGoodMedicine Center Wien.
Mit Veranstaltungen wie dieser bestätigt Wien einmal mehr seine Rolle als wahrer Schnittpunkt der Kulturen, an dem Austausch und gegenseitiges Verständnis weiter wachsen.
Links:
www.wstcm.at