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Jueves, 09 Mayo 2013 13:48

Österreichischer Kunstbotschafter Erwin Wurm „ein talentiertes Genie“

Escrito por
Sonia Montiel de Muhm mit der Kunstbotschafter Erwin Wurm Foto: Albertina Museum

Von Sonia Montiel de Muhm. Seit zwanzig Jahren ist Erwin Wurm einer der bedeutendsten österreichischen Künstler auf nationaler und internationaler Ebene. Er zeigt sich selbst unprätentiös, charmant und kreativ. Die Vanitas Symbole, die eigene Philosophie über das Leben, die Wurm in pink oder besser gesagt in zuckerlrosa verpackte. Seine Leichtigkeit mit einem Schuss Pikantem dazu.

Übrigens, die zuckerlrosa verpackte Kunstwerke waren meine erste Begegnung mit der Kunst von Erwin Wurm, die er damals im Essl Museum und danach im Gustinus Ambrosi Museum im Augarten ausstellte.

Sich selbst immer wieder neu zu entdecken ist sein Geheimnis. In seinen unfassbaren Werken gibt es Videos, Kunstaktionen, Photographien, Zeichnungen, oder besser gesagt, keine Grenzen in seinen Ausdrücken. Materialien und Objekte wie Holz, Wolle, Silikon, Häuser, Autos, Pullover sind seine Begleiter.
Er besuchte die Universität Mozarteum Salzburg, die Hochschule für angewandte Kunst Wien und die Akademie der bildenden Künste Wien.

In Österreich waren seine Werke schon in bedeutende Museen wie im MAK (Museum für angewandte Kunst), im Essl Museum in Klosterneuburg, Gustinus Ambrosi Museum und  in der Museum Albertina zu sehen.

Er ist seit zwanzig Jahren mit seiner Kunst auf der ganzen Welt von Wien bis New York zu Hause.

2003 hat die Gruppe Red Hot Chilli Peppers Erwin Wurm‘s One Minute Skulpturen in dem Video zu ihrer Single Can´t Stop verwendet.

2006: Titel „Keep a Cool Head“ (Bewahre einen kühlen Kopf) im MUMOK - Museums Quartier, die Ausstellung die für Aufregung sorgte, wo ein Einfamilien Haus in Originalgröße schräg und verkehrt am Dach des MUMOK Gebäudes angebracht wurde und in ganz Europa große Beliebtheit erfuhr. Das entstand in Zusammenarbeit mit den Deichtorhallen Hamburg, dem Kunstmuseum St. Gallen und dem Musée d'Art Contemporain de Lyon.

2010 war Wurm mit „Narrow House“ auf der 54 Kunstbiennale in Venedig vertreten; mit  ein Model des Elternhauses des Künstlers, das auch in Klosterneuburg 2010 zu sehen war.

In den letzten zehn Jahren enthüllte die Salzburg Fundation zwölf Skulpturen von bedeutenden Künstlern.

2011: Schöner Wohnen, MAK – Museum für angewandte Kunst, Vienna, Austria 2011 "Beauty Business" for Whitewall Magazine “PRIVATE WURM" im Essl Museum Kunstbiennale Venedig.

Im Jahr 2012, zum Abschluss dieses Projektes wurden nun drei große Skulpturen präsentiert. Die Gurken-Skulpturen vor dem Eingang der Universität von Erwin Wurm, der Künstler Manfred Wakolbinger mit der Edelstahl- Skulptur „Connection“. Salzburg ist ein Juwel in Österreich und großer Förderer der modernen Künstler, wir freuen uns auf zukünftige Kunst Projekte, die die Stadt Salzburg schmücken können.

2012: Museum Albertina mit dem Vorwort von Klaus Albrecht Schröder, Burgtheater - Direktor Matthias Hartmann mit Texten von Konrad Paul Liessmann und Christina Natlacen, sowie einem Gespräch mit Erwin Wurm von Antonia Hoerschelmann.

Freunde, wie Michael Haneke österreichischer Filmregisseur und Drehbuchautor wurden eingeladen. Seine Spielfilme (Die Klavierspielerin, Caché, Das weiße Band, Liebe). Er war Gewinner 2012 Europäischer Filmpreis für Liebe für die beste Regie, 2013 Oscarpreis Träger.

Hermann Nitsch, ein Freund Wurms, ist ein bedeutender Österreicher Künstler, der auch international eine Berühmtheit ist, hat große Erfolge mit Orgien und Mysterien-Theatern, Opferritualen, Messliturgien, etc. Sein Haus kann man in Wien sehen. Er präsentierte seine Werke in den bedeutendsten Museen und Galerien der Welt; Herman Nitsch Museum, Museumzentrum in Mistelbach; Gewinner 2005 des Großen Österreicher Staatspreis für Bildende Kunst. 2009 wurde die Nitsch Fundation gegründet, Ziel ist die Vermittlung, Verbreitung und Dokumentation von Nitsch - Kunstwerken.

Sonia Montiel de Muhm mit Dr. Klaus Albrecht Schröder Geschäftsführer des Albertina Museums. Foto: Albertina Museum

2013: Museum Albertina, anlässlich seiner Ausstellung DE PROFUNDIS, durfte ich Erwin Wurm persönlich kennenlernen. Für mich ist er ein talentiertes Genie! Ich war so begeistert und als ich um ein gemeinsames Foto bat, bin ich versehentlich auf seine Füße gestiegen. Ich wusste nicht was gerade passiert war, aber es war mir sehr peinlich. Herr Wurm war aber sehr charmant und hat mich aus der misslichen Lage elegant befreit und zu unserem Foto gelächelt.

Dieses Jahr ist Erwin Wurm Träger des Großen Österreicher Staatspreis, eine hochkarätige Auszeichnung die von der Republik Österreich einmal im Jahr einem Künstler für hervorragende Leistung verliehen wird.

In meinem Beruf als Fremdenführerin und Weltenbummlerin, ist es mir immer eine Ehre, meine internationale und nationale Gäste einen Künstler wie Herrn Wurm zu erwähnen, der die moderne Kunst dieses Landes präsentiert und so die Gäste für das Alpenland Österreich zu begeistern.
Er ist ein Österreichischer Kunstbotschafter und es wäre sehr schön einmal ein ERWIN WURM MUSEUM in Wien zu haben.

Lassen Sie sich von der Grammatik der Leibesübungen verführen, die in der Galerie Thaddaeus Ropac, Paris Pantin, Frankreich zu sehen ist.

Interesse an Ausflugszielen und Spaziergängen in Wien und Niederösterreich? Ein Spaziergang durch die moderne Kunst mit Sonia Montiel de Muhm lohnt sich! Anmeldungen erforderlich.

Alternative Orte zu besuchen:
-Gustinus Ambrosi Museum
-Museum Albertina
-MAK – Museum für angewandte Kunst
-MUMOK im Museums Quartier
-Kunsthalle Krems
-Die Landesgalerie Burgenland u.a.


Kontaktdaten:
Sonia Montiel de Muhm
staatlich geprüfte Fremdenführerin
Adresse: Nordwestbahn Str 25/5, Wien 1020
Telefon: +43  699 1 925 17 12 oder
E-Mail: sonia.muhm@chello.at

Besonderer Dank ergeht an die Albertina Wien und Herrn Direktor Dr. Klaus Albrecht Schröder für die Bereitstellung der Fotos.

Sonia Montiel de Muhm und österreichischer Filmregisseur Michael Haneke. Foto: Albertina Museum

Modificado por última vez en Lunes, 13 Mayo 2013 08:15
Redaktion

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  • Faszinierende Schätze im Kunsthistorischen Museum Wien

    Die Generaldirektorin des Kunsthistorischen Museums, Dr. Sabine Haag, erzählt uns in einem persönlichen Gespräch über eines der größten und bedeutendsten Museen der Welt.

    Das Kunsthistorische Museum ist aus den Sammlungen der Habsburger von Kaiser Karl V., Kaiser Maximilian I., Kaiser Rudolf II., Ferdinand II. von Tirol, Erzherzog Leopold Wilhelm, bis zu Kaiser Franz Joseph, Sammler und Erbauer des KHM, entstanden.

    Hier befindet sich ein historisches und wunderbares Weltkulturerbe, Schätze der Kunstgeschichte, wie der Turmbau zu Babel von Pieter Bruegel dem Älteren, die Porträts von Giuseppe Arcimboldo, großartige Werke von Sir Peter Paul Rubens, Albrecht Dürer, Tizian, Jan Vermeer, Jan van Eyck, Michelangelo Merisi da Caravaggio, die Saliera von Benvenuto Cellini, spanische Kunstschätze von Diego Velázquez und vieles mehr.

    Die Architekten des Kaisers, Carl von Hasenauer und Gottfried Semper, benutzten exquisite Materialien um das Museum zu erbauen. Die Skulpturen wurden von Edmund Hellmer, Carl Kundmann, Viktor Tilgner und Caspar Zumbusch gearbeitet.

    Das Stiegenhaus gleicht einem Juwel, ist ausgestattet mit Frühwerken von Gustav Klimt, seinem Bruder Ernst Klimt und dem Mitglied der Maler Kompanie, Franz Matsch. Auch mit Lünettenbildern von Hans Makart, dem bedeutendsten Maler seiner Zeit, sowie dem Deckengemälde von Mihály Munkácsy.

    In Paris wurde die ehemalige königliche Residenz - das Palais du Louvre - 1793 zum ersten Mal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, heute besser bekannt als das Museum de Louvre. In Wien wurden die Zwillings-Museen vom Erbauer und Sammler, Kaiser Franz Joseph, von Anfang an als öffentliche Häuser geplant und gebaut.

    Wir hatten das Glück, Frau Dr. Sabine Haag, Generaldirektorin des Kunsthistorischen Museums in Wien, zu interviewen, um zu erfahren, welche faszinierenden Schätze das KHM für das Publikum, insbesondere für das Spanisch sprechende, beherbergt.

    Dr. Sabine Haag: Das KHM geht auf eine sehr lange Sammeltradition der Familie Habsburg zurück. Die Habsburger haben schon im 12. Jahrhundert zu sammeln begonnen. Sie waren Herrscher des Heiligen Römischen Reichs, haben die Könige von Spanien gestellt, die Königin von Brasilien und Portugal, u. s. w. Das heißt, die Habsburger haben Kunstwerke aus der ganzen Welt gesammelt und natürlich sind hier viele Arbeiten aus Spanien und den spanischsprachigen Ländern heute in unseren Museen zu sehen. Das Weltmuseum Wien hat natürlich eine große Sammlung davon, mit der Ikone des Hauses, dem alten aztekischen Federkopfschmuck „Penacho“ des Moctezuma, aber auch die Sammlung im KHM hat einen ganz starken Bezug zu Spanien und zu den spanischsprachigen Ländern. Bilder des wahrscheinlich berühmtesten Künstlers Spaniens, Diego Rodríguez de Silva Velázquez (1599 Sevilla-1660 Madrid), welcher Hofmaler des spanischen Königshauses Phillip IV. war. Ganz bekannt sind natürlich die Heiratsbeziehungen die die Familie Habsburg über ganz Europa gesponnen hat. Zwischen Spanien und Österreich gab es auch mehrfache Heiratsverbindungen, und so hat zum Beispiel Kaiser Leopold I., die berühmte Infantin Margarita Theresa geheiratet. Sie waren Onkel und Nichte mit einem beträchtlichen Altersunterschied. Velázquez hat dieses wunderbare Porträt der spanischen Infantin gemalt, das dann nach Wien gesandt wurde.

    Wir besitzen natürlich hier im Museum noch viele andere wunderbare Werke von Velázquez, aber auch von Francisco Pacheco (Lehrer Diego Velázquez), Juan Bautista Martínez del Mazo, Franzisco Herrera (Lehrer Diego Velázquez), Mérida, Alfonso Sánchez Coello, Juan Pantoja de la Cruz. KHM hat eine sehr schöne Sammlung spanischer Meister in der Gemälde Galerie, aber auch in der Kunstkammer gibt es sehr viele Objekte mit Bezug zu Spanien, Portugal, sowie zu spanischsprachigen Ländern in Übersee. Eine ganz besonders prächtige Sammlung mit starkem Bezug zu Spanien ist die Sammlung der Hofjagd- und Rüstkammer in der Neuen Burg. Sie ist so etwas wie ein Stammbaum aus Stahl und eine der größten ihrer Art. Hier sind nicht nur Rüstungen der Familie Habsburg, sondern all ihrer Verwandten und wichtigen historischen Persönlichkeiten Europas, quer durch die Jahrhunderte, ausgestellt. Durch die weite Verwandtschaft der Familie der Habsburger, mit der engen Bindung zu Spanien und Portugal, ist der Fokus auf die internationale Kunst gerichtet und für die spanischsprachige Gemeinde gibt es da natürlich viel zu entdecken. Auch im Münzkabinett wird immer wieder auf historische Ereignisse Bezug genommen und wir laden alle LeserInnen von CulturaLatina ein uns hier im KHM zu besuchen.

    Dr. Sabine Haag berichtete uns welche faszinierenden Schätze das KHM für das Publikum, insbesondere für das Spanisch sprechende, beherbergt. (Foto: Sonia Muhm).
    Dr. Sabine Haag berichtete uns welche faszinierenden Schätze das KHM für das Publikum, insbesondere für das Spanisch sprechende, beherbergt. (Foto: Sonia Muhm).

    Sonia Muhm: Sind Sir Peter Paul Rubens Werke „Die vier Flüsse des Paradieses“ um 1615, „Die Wunder des Hl. Franz Xaver“ 1619, „Himmelfahrt Mariens“ 1640, „Ildefonso-Altar“ 1630, „Begegnung König Ferdinands von Ungarn mit dem Kardinalinfanten Ferdinand vor der Schlacht bei Nördlingen“ 1640, unter anderem die Juwelen des KHM?

    Dr. Sabine Haag: Sir Peter Paul Rubens ein großer Maler des 17. Jahrhunderts, war ein Diplomat und Humanist, er hat sehr viele Sprachen gesprochen, war aber auch als Künstler in den wichtigsten Ländern Europas unterwegs und hat für die großen Residenzen Europas Ausstattungsbilder geschaffen. Er war ein Maler der Gegenreformation, der in seinen Werken versuchte die Worte der heiligen Schrift in große, klar lesbare Bilder für das Volk augenfällig zu malen. Rubens hat auch für verschiedene Kirchen gemalt, darunter für die Jesuiten Kirche in Antwerpen oder den Ildefonso Altar in Brüssel. In unserer Rubensaustellung „Kraft der Verwandlung“ (bis Jänner 2018), die jetzt nach Frankfurt geht, setzten wir uns mit den Bilderfindungen des großen Künstlers auseinander, welcher praktisch jedes wichtige Thema bedient hat, wie Porträt-, Landschafts-, Religiöse-Malerei und mythologische Gemälde, die er in großen Bildern und auch Altären zum Ausdruck gebracht hat. Rubens hat auch Szenen aus der Geschichte Europas in seinen Werken festgehalten, darunter als Beispiel die „Schlacht bei Nördlingen“, 1634. Es ist aber auch die unglaublich repräsentative malerische Raffinesse und Virtuosität Rubens, selbst wenn man nichts über den Inhalt weiß, man sich über die unglaubliche Schönheit seiner Gemälde erfreut. An der Pracht der Gewänder, den schönen Damen die er darstellt mit ihrem kostbaren Schmuck, all das sind die Highlights die den Besucher erwarten.

    Wenn man zu uns ins KHM kommt, dürfen wir natürlich nicht den Jüngling vom Magdalensberg vergessen, eine lebensgroße Bronze Skulptur, die in der Antiken Sammlung steht, da man geglaubt hat, es sei eine antike Bronze Statue. Erst in jüngerer Zeit wurde das Werk der Renaissance zugeordnet und das Original ist wahrscheinlich in Spanien, Aranjuez, verloren gegangen. Es ist immer traurig und ein großer Verlust, wenn ein Kunstwerk nicht mehr vorhanden ist, aus welchen Gründen auch immer, aber auch ein Glück, wenn es wenigstens noch eine Kopie davon gibt.

    Sonia Muhm: Ist die Saliera von Benvenuto Cellini die Ikone der Kunst Kammer des KHM?

    Dr. Sabine Haag: Die Saliera von Benvenuto Cellini ist eine der bedeutendsten Werke der Kunst Kammer des KHM. Die Saliera ist ein Tafelgefäß für Salz und Pfeffer, das in eine Art Prachtgefäß für den Französischen König Franz I. von Frankreich geschaffen wurde, in drei jähriger intensivster virtuoser Arbeit von einem der bedeutendsten Goldschmiede, Benvenuto Cellini. Die Saliera wiegt 7 Kilogramm und ist aus einer sehr dünnen hochkarätigen Goldfolie gearbeitet worden. Alles was sie an Gold sehen, ist tatsächlich hochkarätiges Gold. Es ist ein Abbild der Welt wo der Gott des Meeres der Personifikation der Erde gegenüber sitzt und sich Salz und Pfeffer einander reichen und miteinander verschmolzen sind, der Sockel ist aus Ebenholz. Natürlich ist es eine Hommage an den Auftraggeber an den König von Frankreich. Jeder Besucher der die Kunstkammer des KHM besucht, sieht die Saliera. Sie ist ein kostbares Gefäß aus dem französischen Kronschatz, das als Dankesgeschenk an die Habsburger nach Österreich gekommen ist. Sie war viele Jahre in der Kunstsammlung von Ferdinand von Tirol auf Schloss Ambras und ist dann in der Napoleonischen Zeit nach Wien gekommen und seither in der ehemaligen kaiserlichen Sammlung der Habsburger, heute der Kunstkammer des KHM, zu sehen.

    Nicht minder kostbar, aber vielleicht weniger bekannt ist, dass das KHM Gustav Klimt Werke besitzt. 2018 ist ein großes Gedenkjahr u.a. auch für Gustav Klimt, der 1918 an der Spanischen Grippe gestorben ist, wie einige andere seiner Künstler Kollegen auch. Gustav Klimt repräsentiert sicherlich das moderne Wien, den Wiener Jugendstil, den Sezessionsstil mit seinen vielen Goldelementen - Wien auf den Sprung in die Moderne - mit dem er berühmt geworden ist. Das KHM besitzt insgesamt 13 wunderbare Leinwandgemälde, die zur Ausschmückung des Hauses im Stiegenhaus angebracht sind. Wir ehren den Meister Gustav Klimt heuer damit, in dem wir unsere „Klimt Brücke“ aufbauen, den „Stairway to Klimt“. Damit ermöglichen wir unseren Besuchern, praktisch auf Augenhöhe diese wunderbaren Gemälde von Gustav Klimt im Stiegenhaus zu bewundern und seine feinen Ausführungen zu studieren. Es ist erstaunlich, dass diese Bilder 127 Jahre alt und in einem so perfekten Originalzustand sind, obwohl sie niemals restauriert wurden. Sie zeigen vor allem Klimt am Sprung zu seiner berühmten sogenannten Goldenen Epoche. Wir freuen uns, Sie ab 12. Februar zu der Ausstellung „Aug in Aug mit Gustav Klimt“ einladen zu dürfen. Hier präsentieren wir auch eine Leihgabe des Theatermuseums die Nuda Veritas (1899), eine lebensgroße Abbildung einer sehr schönen nackten Frau, die in ihrer Hand den Spiegel der Wahrheit hält, ein sehr eindrucksvolles Gemälde von Gustav Klimt. Das Theatermuseum ist Teil des Museumsverbands zu dem auch das Kunsthistorische Museum in Wien gehört.

    Dr. Sabine Haag im Interview mit CulturaLatina (Foto: Sonia Muhm).
    Dr. Sabine Haag im Interview mit CulturaLatina (Foto: Sonia Muhm).

    Sonia Muhm: Bekam der KHM-Museumsverband auch einen Würdigungspreis des Wettbewerbs „Taten statt Worte“ in dem Unternehmen gewürdigt werden, die besonders frauen- und familienfreundlich ihre Mitarbeiter unterstützen?

    Dr. Sabine Haag: Es ist gut und wichtig sowohl nach Außen als auch nach Innen ein Signal zu setzen, dass Frauen eine große Rolle spielen. In unserem Haus beschäftigen wir sogar mehr Frauen als Männer und wir bemühen uns auch grundsätzlich darauf zu achten, dass Beruf und Familie vereinbar sind, was unseren Mitarbeiterinnen, speziell wenn sie kleine Kinder haben, sicher eine große Hilfe ist. Ich weiß wovon ich spreche, denn ich bin auch Mutter von drei Kindern und so versuche ich den berufstätigen Eltern zu signalisieren, dass auch mit Familie ein erfolgreiches Berufsleben möglich ist und dass das Eine das Andere nicht ausschließt. Wir bieten auch verschiedene Aktivitäten an von denen MitarbeiterInnen mit Kindern profitieren können.

    Weibliche Künstler sind leider in unserem Haus unterrepräsentiert, das liegt aber daran, dass wir hier die Sammlung alter Meister haben und es selbst im 19. Jahrhundert für Frauen sehr schwierig war anerkannt zu werden. Eine weibliche Künstlerin aus dieser Zeit war Sofonisba Anguissola. Sie schaffte es bis zum spanischen Königshof. Von ihr haben wir ein paar Porträts.

    Sonia Muhm: Können Sie uns von einem besonderen Erlebnis aus Ihrer Arbeit als Generaldirektorin des Kunsthistorischen Museums in Wien erzählen?

    Dr. Sabine Haag: Ein besonders schönes Erlebnis war der Besuch der Königin von Spanien, Letizia und ihre Worte bei der Eröffnung unserer großen Velázquez-Retrospektiv Ausstellung im Oktober 2014. Es war die erste Ausstellung über Velázquez im deutschsprachigen Raum, zu der wir zu unserer herrlichen Sammlung noch ganz wunderbare Leihgaben bekommen haben. Dann kamen zur Eröffnung nicht nur die Kollegen vom Prado, sondern auch als Krönung die Königin von Spanien, die als besondere Wertschätzung auch ein paar Worte auf Deutsch gesprochen hat. Ich persönlich war von ihrer Erscheinung sehr beeindruckt, wie diese elegante attraktive Frau klug und wortgewandt diese repräsentative Pflicht erfüllt hat. Mit einer Unmittelbarkeit wie man es bei einer spanischen Königin nicht so erwartet hätte. Ich war beeindruckt von dieser modernen Repräsentantin der Monarchie, wie sie Tradition und Modernität verbindet.

    Sonia Muhm: Ein schöner Moment war sicher auch der mexikanische Federkopfschmuck im Weltmuseum Wien.

    Dr. Sabine Haag: Ein sehr persönlicher bewegender Moment war für mich diesen alten mexikanischen Federkopfschmuck im Weltmuseum Wien, noch vor der Neueröffnung, gerade neu restauriert und bevor er in seine schützende Vitrine kam mit meinen lieben Kollegen Neil MacGregor, der damals Direktor des britischen Museums war, zu betrachten. Die Freude dieses Objekt zu sehen und die sichtbare Freude die mein Kollege damit hatte, war wirklich einmalig, das sind Momente die vergisst man nicht.

    Der „Penacho“ wurde in einem binationalen Forschungsprojekt untersucht und mit den modernsten Techniken restauriert und konserviert. Wir haben die Verantwortung über dieses Weltkulturerbe übernommen und ermöglichen dem interessierten Besucher dieses so fragile Kunstwerk zu bewundern.

    Dr. Sabine Haag mit Sonia Muhm von CulturaLatina (Foto: P. Muhm).
    Dr. Sabine Haag mit Sonia Muhm von CulturaLatina (Foto: P. Muhm).

    Sonia Muhm: Welche finanziellen Unterstützungen sind wichtig damit ein Museum wie das KHM weiterbestehen kann?

    Wir sind ein staatliches Museum, wir bekommen jährlich eine fixe Summe vom Staat zugewiesen, als Leistungsabgeltung. Die aber nicht ausreicht um das Museum so zu führen. Wir sind auch noch auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Beziehungsweise leisten wir unseren eigenen Anteil zur Finanzierung, zum Beispiel mit dem Erlös der Eintritte, dem Verkaufserlös unseres Shops, sowie durch Vermietungen und Veranstaltungen. Besonders schön ist zu sehen, wie wir in den letzten Jahren ein Sponsoring- und Fundraising System aufbauen konnten. Durch die Übernahme einer Kunstpatenschaft, wo man der Pate eines Objekts wird oder einen Beitrag zur Restaurierung spendet, aber auch größere Beträge bei der Übernahme von Forschungsprojekten oder Ausstellungsprojekten. Es gibt sehr viele Möglichkeiten uns finanziell zu unterstützen. Ich denke, dass besonders Schöne bei solchen Aktivitäten ist, dass das keine Einbahnstraße ist, sondern dass sich eine Verbindung mit dem Unterstützer und dem Museum aufbauen kann, um die Objekte für zukünftige Generationen zu bewahren. ♦

     

    Cultura Latina Edición 6 Cover Carla nNataschaDieser artikel stammt aus CulturaLatina Ausgabe 6 ∙ Quartal 1/2018

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  • Open Air Kurzfilmfestival: Best of Barrierefreitag im Metro Kinokulturhaus

    Um das Warten auf die nächste Festivalausgabe (5.7.–26.8.2016) zu verkürzen, lädt das barrierefreie Kurzfilmfestival dotdotdot in Kooperation mit dem Filmarchiv Austria alle hörenden, gehörlosen und schwerhörigen Menschen gemeinsam zu einer langen Nacht des kurzen Films. Auf dem Programm stehen eine Reprise knisternder und komischer Kurzfilme der barriereFREItage des vergangenen Festivals und Filmgespräche mit den anwesenden RegisseurInnen. Alle Filme werden mit Untertitelung gezeigt (HoH, Deutsch bzw. Englisch), die Filmgespräche werden in Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) übersetzt.

    KINO & TICKETS

    METRO Kinokulturhaus • Historischer Saal • Johannesgasse 4 • 1010 Wien
    Für RollstuhlfahrerInnen steht leider nur ein Platz zur Verfügung – wir ersuchen um Reservierung.
    Ticketpreis frei wählbar: Pay as you can!

    Reservierungen unter reservierung@filmarchiv.at oder telefonisch unter +43 1 512 18 03 (ab 14:00 Uhr). Reservierte Karten bitte bis 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abholen.
    Infos (in ÖGS): http://dotdotdot.at/programm/best-of-barrierefreitag/

    19:00 UHR • KURZFILMPROGRAMM: ON LOOP
    Programmdauer: 75 min • Filme mit HoH-Untertiteln • Filmgespräch mit Übersetzung in ÖGS
    Filmgespräch mit Carola Dertnig (... A CAR ...) und Hubert Sielecki (RADETZKYPLATZ & ÖSTERREICH!) im Anschluss an die Filmvorführung. Programminfo: http://dotdotdot.at/programm/on-loop/

    Mit acht eloquenten Kurzfilmen, deren Spektrum von subtil bis haarsträubend komisch reicht, zollt dieses Programm dem sportlichen Ehrgeiz Tribut, im Alltag gegen alle Widerstände doch noch ans Ziel zu gelangen.

    Montag, 7:00 Uhr. Mit einem gezielten Schlag auf den Snooze-Button eröffnet Stian das härteste Match des Tages, die Aufwärmübung für eine Reihe von Verrenkungen, die nötig sind, um den Alltag zu meistern.
    Selbst schuld, wer die Familienkutsche in Wiens kleinste Parkgarage stellen will? Wer sich einbildet, mit dem O-Wagen zügig durch die Stadt zu kommen? Oder wer mit verschwiegenen NachbarInnen rechnet, wenn eine verbotene Party steigt? Und wie kommt es, dass gerade die unerfreulichen Nachrichten loopartig immer wiederkehren? Mit acht eloquenten Kurzfilmen, deren Spektrum von subtil bis haarsträubend komisch reicht, zollt dieses Programm dem sportlichen Ehrgeiz Tribut, gegen alle Widerstände doch noch ans Ziel zu gelangen.

    KURZFILME
    HOME GAME (HJEMMEKAMP) Martin Lund • Norwegen 2004 • 10 min • Farbe • OmeU (HoH-UT)
    ... A CAR ... Carola Dertnig • Österreich 2010 • 8 min • Farbe • OmeU (HoH-UT)
    RADETZKYPLATZ Hubert Sielecki • Österreich 2010 • 4 min • Farbe • OmdU (HoH-UT)
    BLA Martina Meštrović • Kroatien 2013 • 8 min • kein Dialog (HoH-UT)
    MOLII Carine May, Hakim Zouhani, Mourad Boudaoud & Yassine Qnia • Frankreich 2013 • 14 min • OmeU (HoH-UT)
    ON LOOP Christine Hooper • Großbritannien 2013 • 5 min • Farbe • OmeU (HoH-UT)
    ÖSTERREICH! Hubert Sielecki • Österreich 2001 • 4 min • Farbe • OmdU (HoH-UT)
    HOUSE PARTY (CHEFU) Adrian Sitaru • Rumänien 2012 • 18 min • Farbe • OmeU (HoH-UT)

    21:00 UHR • KURZFILMPROGRAMM: IN LOVE
    Programmdauer: 75 min • Filme mit HoH-Untertiteln • Filmgespräch mit Übersetzung in ÖGS. Filmgespräch mit Rafael Haider (ESEL), Adele Raczkövi (WURSCHT) und Hubert Sielecki (DER
    LÄNGSTE KUSS) im Anschluss an die Filmvorführung. Programminfo: http://dotdotdot.at/programm/in-love/

    Zu späterer Stunde knistert es im Kurzfilmkabinett mit sechs Liebesgeschichten der besonderen Art, in denen unter anderem ein Esel namens Oskar die Herzen rührt und der längste Kuss der Welt vollzogen wird.

    Es knistert im Kurzfilmkabinett. Da ist die unglückliche Liebesgeschichte des Teenagers Noah, die sich via Facebook, Skype, Chatroulette, YouPorn und iTunes entspinnt. Die Liebe ist schön, auch wenn vergangen, wie Adele Raczkövi in einer Fleisch bzw. Wurst gewordenen Telefontirade bekräftigt. Selbst die Tatsache, dass der längste Kuss der Welt auf eine Initiative des Apothekerverbandes zurückgeht, tut der Stimmung keinen Abbruch. Stellt sich nur noch die Frage, ob ein Hamam wirklich der passende Ort für ein Blind Date ist. Vincent Macaigne, sympathischer Loser des neuen französischen Films, wird es jedenfalls ausbaden müssen.

    KURZFILME
    LIZARDS (LES LÉZARDS) Vincent Mariette • Frankreich 2013 • 14 min • s/w • OmeU (HoH-UT)
    NOAH Patrick Cederberg & Walter Woodman • USA 2013 • Farbe • 17:30 min • OmeU (HoH-UT)
    DER LÄNGSTE KUSS Hubert Sielecki • Österreich 2014 • 4:30 min • Farbe • OmdU (HoH-UT)
    WURSCHT Adele Raczkövi & Julian Vavrovsky • Österreich 2005 • 4 min • Farbe • OmdU (HoH-UT)
    BUT MILK IS IMPORTANT Anna Mantzaris & Eirik Gronmo Bjornsen • Norwegen 2012 • 10 min • Farbe • OmdU (HoH-UT)
    ESEL Rafael Haider • Österreich 2014 • 23 min • Farbe • OmdU (HoH-UT)

    BARRIEREFREI
    Als erstes Filmfestival in Österreich setzt das internationale Open Air Kurzfilmfestival dotdotdot schwerpunktmäßig inklusive Strategien um, um Menschen verschiedener Generationen, Menschen mit und ohne Behinderungen und Menschen mit und ohne Budget gemeinsam ins Kino zu bringen. Mit dem barriereFREItag hat dotdotdot bereits in der ersten Saison 2015 einen wöchentlichen Fixtermin etabliert, an dem nicht nur wie an allen Spieltagen der Eintrittspreis selbst gewählt werden kann (Pay as you can!), sondern das gesamte Programm – Workshops, Filme, Filmgespräche – durch entsprechende Untertitelungen und Übersetzungen in Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) für gehörlose Menschen und Menschen mit Hörbehinderungen (HoH) aufbereitet ist. In der kommenden Festivalsaison (5.7.–26.8.2016) wird dieses Angebot an ausgewählten Spieltagen durch Audiodeskriptionen für blinde Menschen und Menschen mit Sehbehinderungen ergänzt.

    Mehr über die barrierefreien Angebote von dotdotdot erfahren Sie auf unserer Website:
    http://dotdotdot.at/barrierefreie-angebote/

  • Ausstellung von Ana Zececiv "Polyspektive"

    Ab 11. März im Wiener „lichtraum eins“ sind die Werke zu sehen.

    Leiden – Wüten – Ventilieren, Öffnen – Spüren – Reflektieren: Mit diesen Worten lässt sich der kraftvolle künstlerische (wie persönliche) Entwicklungsprozess der Malerin Ana Zecevic prägnant beschreiben. Im Rahmen ihrer jüngsten Ausstellung POLYSPEKTIVE im Wiener „lichtraum eins“ (11. März bis 7. April 2016) werden Zecevics Arbeiten der vergangenen zehn Jahre auf Leinwand und Papier gezeigt. Besucher/innen erwartet ausdrucksstarke Kunst, die nicht der Wiederkennbarkeit sondern ihrer selbst verpflichtet ist.

    Licht und Schatten, Verzweiflung und Hoffnung:
    Wie ein roter Faden ziehen sich diese Themen durch die Werke der Wienerin mit bosnischen Wurzeln, die sich (selbst-)bewusst unterschiedlicher Ausdrucksweisen bedient. Ana Zecevics Malerei ist nicht konzeptuell sondern unbefangen und intuitiv. Ihre Bilder provozieren, konfrontieren und berühren.

    Von der Autodidaktin zur Perfektionistin:
    Ana Zecevic wurde am 7. Jänner 1983 in Wien geboren. Als Autodidaktin in der Malerei beherrscht sie das Handwerk bis zur fotorealistischen Perfektion. Sie steht in keiner künstlerischen Tradition, wurde durch kein Hochschulsystem geprägt und geformt.
    Ihre bisherige Ausstellungstätigkeit umfasst Einzel- sowie Gruppenausstellungen mit Künstlerkolleginnen und -kollegen wie u. a. Reinhard Schulz, Manfred Weber-Wien,
    HH Capor, Stephanie Balih, Heikou und Ramona Rieder.

    Zur Vernissage:
    Freitag, 11. März 2016, 19.00 Uhr
    „lichtraum eins“, Heinrichsgasse 2, 1010 Wien.
    Die Veranstaltung wird von den Jazz-Musikern Karol Hodas (Bass) und Sylvain Deslandes (Gitarre) begleitet. Begrüßungsworte spricht Dr. Volker Korbei.
    Dauer der Ausstellung: 11. März bis 7. April 2016 (Besichtigung nach Vereinbarung)

    Kontakt:
    Ana Zecevic, +43 664 57 21 264, ana.zecevic@ananaz-art.com, http://ananaz-art.com

  • IV. SESSION WORK FESTIVAL: „Jazz and Music from and for today“

    Nur noch 16 Tage bis zum IV. SESSION WORK FESTIVAL, vom Fr. 26.- So. 28.02., in Wien, Porgy & Bess.

    In den letzten 8,5 Jahren sind 85 Alben auf dem heimischen Label Session Work Records erschienen. Das Label versteht sich seit Anbeginn als Plattform für die breitgefächerte Jazz-Szene in Österreich, auf dem bereits über 180 Musiker vertreten sind. Seit 4 Jahren gibt es das dazugehörige Session Work Festival, das wieder unter dem Motto ‚Jazz and Music from and for today’ steht. Ich freue mich, Ihnen auch dieses Jahr einen spannenden Querschnitt unseres Labels zu präsentieren, unter anderem mit CD-Releases von jungen, neuen Bands sowie langjährig erfahrenen und bekannten Jazz-MusikerInnen.

    Eröffnet werden die drei Tage durch Patrick Dunst’s Tribal Dialects, der sich stets im Spannungsfeld zwischen ethnischer und Jazz Musik bewegt, gefolgt von der CD Präsentation ‚You&Me’ des Duos Stephie Hacker & Lukas Lauermann. Auch das Wiener Sketch Book Quartett gesellte sich 2015 mit ihrer Debüt-CD zum Label und beendet den ersten Festivalabend.

    Ich selbst freue mich am 27. Februar mein kürzlich erschienenes Album ‚Songs I Like’ zu präsentieren. Original zu fünft, werde ich mich hier der Form des Solospiels hingeben, und einen Ausschnitt der Songs für Klarinette arrangieren. Abschließen wird den zweiten Tag eine Band in Form des klassischen Orgeltrios rund um den Gitarristen John Arman, das wohl manche Nostalgiker-Herzen höher schlagen lässt.

    Eine weitere CD-Veröffentlichung bringt der erfahrene Bassist und Sideman Josef Wagner mit seinem eigenen Projekt namens Memory Control am 28. Februar. Und zu guter Letzt gibt es das Session Work Composers Ensemble – ein Workshop Ensemble, gebildet aus einem Teil des Pools der 180 Musiker des Labels, das heuer den Komponisten Arnold Zamarin in den Mittelpunkt stellt.

    Ich wünsche viel Freude mit dem weitläufigen Programm. Nutzen Sie die Gelegenheit und schaffen Sie sich einen Überblick über eine spannende und lebendige Szene!

    Weitere Informationen / Tickets:  www.sessionworkrecords.com; www.porgy.at

  • VI Consurso de desenhos infantis "Brasileirinhos no mundo"

    O Ministério das Relações Exteriores do Brasil, por intermédio da Subsecretaria-Geral das Comunidades Brasileiras no Exterior, torna público, para conhecimento dos interessados, que promoverá inscrições para participação no VI Concurso Internacional de Desenhos Infantis sobre o Brasil intitulado "O que aprendi na escola".

    Os dez melhores desenhos (em cada uma das três categorias), escolhidos por Comissão Julgadora constituída para esse fim, farão jus ao "Prêmio Itamaraty de Desenho Infantil Brasileirinhos no Mundo".

    O período para entrega das inscrições e dos desenhos será de 18/01/2016 a 29/04/2016.

    As condições para o concurso estão no seguinte link: www.brasileirosnomundo.itamaraty.gov.br

    Links: DBR - Divisão das Comunidades Brasileiras no Exterior

  • Brasilianische Literaturwoche 2015 - Semana brasileira de literatura

    Brasilianische Märchen, Geschichten und Gedichte von Kathrin Rosenfield, Paulo A. Soethe, Tércia Montenegro, Age de Carvalho, Marceo Perocco & Lívia Mata und Luiz Ruffato erzählt, das wird die Brasilianische Literaturwoche 2015 in Wien.

    Dia 16 de dezembro, às 18:30, abertura da SBL 2015: Diálogos interculturais Áustria-Brasil-Alemanha.
    Kathrin Rosenfield: »Robert Musil e Clarice Lispector«
    Paulo A. Soethe: »O Brasil de Thomas Mann«
    Mediação: Kathrin Sartingen
    Residência da Embaixada do Brasil em Viena
    Prinz-Eugen-Straße, 26, 1040 Viena

    Kathrin Rosenfield, professora de Filosofia e Literatura na Universidade Federal do Rio Grande do Sul,
    tradutora de Robert Musil – entre outros autores – para o português, recebeu o renomado
    Prêmio Mário de Andrade por seu livro Desenveredando Rosa. Ensaios sobre a obra de J. G. Rosa (2006).

    Paulo A. Soethe é professor de língua e literatura alemã na Universidade Federal do Paraná, em Curitiba.
    Em 2015 recebeu o renomado Prêmio Jacob- und Wilhelm-Grimm do DAAD
    (Serviço Alemão de Intercâmbio Acadêmico). É pesquisador tanto da obra quanto da história da
    família brasileira de Thomas e Heinrich Mann e explora referências latino-americanas na literatura e língua alemãs.
    Para esse evento, é impreterível a confirmação de presença (até o dia 10/12/15):
    E-mail: cultural.viena@itamaraty.gov.br / Tel.: 01 512 0631-17.

    Zweisprachige Veranstaltungen – Portugiesisch / Deutsch.
    Eventos Bilíngues – Português / Alemão

    Dia 17 de dezembro, às 15:00, leitura e debate com a autora
    Tércia Montenegro  »O conto nordestino contemporâneo«
    Mediação: Kathrin Sartingen
    Instituto de Romanística, Sala ROM 6, Universitätscampus AAKH, Hof 8, Spitalgasse, 2, 1090 Viena

    Tércia Montenegro nasceu em Fortaleza, é escritora e professora do Departamento de Letras Vernáculas
    da Universidade Federal do Ceará. Publicou uma série de volumes de contos e também escreve literatura infantil.
    Por seu volume de contos, Linha férrea (2001), recebeu o Prêmio Redescoberta da Literatura Brasileira.
    O Grupo Teatral Cabauêba adaptou oito contos do livro para o teatro. Seu primeiro romance,
    Turismo para cegos (2015), venceu o Prêmio Biblioteca Nacional 2015 na categoria romance.

    25 Jänner 2016 - 19:00 Age de Carvalho
    Brasilianische Literatur aus Wien I: Lyrik - Ainda: em Viagem
    Buchpräsentation, Lesung, Diskussion Moderation: Marina Corrêa
    Hauptbücherei Wien – Urban - Loritz - Platz 2a, 1070 Wien

    27 Jänner 2016-  18:30 Marceo Perocco & Lívia Mata
    Brasilianische Literatur aus Wien II: Lyrik & crônicas
    Moderation: Alice Leal & Melanie
    P. Strasser Botschaft von Brasilien  – Pestalozzigasse 4/3. Stock, 1040 Wien

    28 Jänner 2016 - 19:00 Luiz Ruffato
    Ich war in Lissabon und dachte an dich – Buchpräsentation, Lesung, Diskussion
    Moderation: Michael Kegler (Übersetzer von Ruffato)
    Hauptbücherei Wien – Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Wien

    A Semana Brasileira de Literatura visa a apresentar ao público austríaco as relações interculturais e
    intertextuais entre a literatura brasileira e a de língua alemã.
    Será dada ênfase especial à literatura brasileira contemporânea e seus jogos com formas »curtas«
    como o conto, a crônica e o poema.

    Organização: Kathrin Sartingen, Alice Leal & Melanie P. Strasser
    INSTITUT FÜR ROMANISTIK & ZENTRUM FÜR TRANSLATIONSWISSENSCHAFT, UNIVERSITÄT WIEN

  • Architekturwettbewerb: Ausstellung im Wien Museum zeigt alle Projekte

    Das Siegerprojekt für den Umbau des Wien Museums am Standort Karlsplatz steht fest!

    Das Team Certov, Winkler + Ruck Architekten konnte mit seinem Entwurf die international besetzte Jury unter dem Vorsitz von Emanuel Christ überzeugen und sich damit gegen 273 weitere Projektentwürfe durchsetzen. Anspruch war, den denkmalgeschützten Haerdtl-Bau aus den 1950er-Jahren in die Planung miteinzubeziehen und eine zukunftsweisende Gestaltungsmöglichkeit für das gesamte Areal zu finden. Die Gewinner konnten mit ihrem Konzept der Öffnung hin zum Karlsplatz und dem funktionalen Aufbau überzeugen. Die Bauarbeiten sollen 2017 beginnen und rund drei Jahre dauern.

    Eine Ausstellung zeigt alle Entwürfe

    Im März dieses Jahres wurde der Architekturwettbewerb zur Erweiterung des Haerdtl-Baus auf dem Karlsplatz ausgeschrieben. Von insgesamt 274 Einreichungen schafften es 14 Projekte in die engere Auswahl. Bis Sonntag, 7. Februar 2016 sind im Wien Museum Karlsplatz neben dem Siegerprojekt von Certov, Winkler + Ruck Architekten auch alle anderen Entwürfe zu sehen. Eintritt frei!

    274 nationale und internationale Architekturbüros aus 26 Ländern haben bis Ende Mai 2015 ihre Vorschläge für den Kulturbau am Karlsplatz eingereicht, aus denen die Wettbewerbsjury, unter dem Vorsitz des Schweizer Architekten Emanuel Christ und seiner Stellvertreterin Elke Delugan Meissl, die 14 besten Konzepte ausgewählt hat.

    Weitere Informationen: www.wienmuseumneu.at

  • 16. „ORF Lange Nacht der Museen“ am 3. Oktober

    Am Samstag, den 3. Oktober 2015, findet die nächste „ORF-Lange Nacht der Museen“ in ganz Österreich statt. Bereits zum 16. Mal initiiert der ORF die Kulturveranstaltung. Museen und Galerien öffnen ihre Türen für kulturinteressierte Nachtschwärmer von 18.00 bis 01.00 Uhr Früh.

    Neben abwechslungsreichen Ausstellungen werden viele spannende Events und Sonderveranstaltungen geboten. Besucher können aus dem reichen Angebot ihre persönlichen Highlights wählen und alle teilnehmenden Häuser und Veranstaltungen mit nur einem Ticket besuchen.

    Neben kleinen, kuriosen und großen, renommierten Kulturinstitutionen nehmen heuer wieder viele neue Locations teil, die darauf warten, von den „Lange Nacht“-Besuchern entdeckt zu werden.

    Tickets für die diesjährige „ORF-Lange Nacht der Museen“ sind unter tickets.orf.at erhältlich. Tickets kosten regulär 13,-­  Euro und gelten am 3. Oktober 2015 von 18.00 bis 1.00 Uhr.  

    Museen in Wien: http://langenacht.orf.at/fileadmin/museen/2015/booklets/LNDM15_Wien_DE.pdf

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