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Pachamanka in Konzert

24. Marzo 2017 19:30

Der für PACHAMANKA typische Klang beruht auf Melodien und Rhythmen, die gefühlvoll und authentisch den Charakter der indigenen Völker Lateinamerikas widerspiegeln.

STADT UND TON ist das neueste ...




Österreich-Premiere: Carmen

25. Marzo 2017 19:00

Ein zutiefst spanischer Stoff in schwedischen Händen: Johan Ingers Carmen-Adaption lässt das Publikum das Werk aus den Augen eines unschuldigen Kindes betrachten und Szenen des gewaltvollen Konf ...




La Caña de España 25 marzo Especial 80, 90 y 00

25. Marzo 2017 20:00

Buenas cañer@s!!!! Después del fiestón de Carnavales vamos con el especial 80, 90 y 00. Con la mejor música de aquella época sin olvidar las mejores canciones actuales. El próximo 25 de marz ...




Latino PARTY Prague

25. Marzo 2017 21:00

Latino PARTY Prague (25.03.2017)FIESTA LATINA PRAGUE !
SATURDAY 25.3.2017

We bring Fiesta Latina Solidnií jistota with Special guest Vrajim Gandhi Dance teacher from Mexico!

We start the party with ...




Zumba und Workout jeden Montag mit Dunia @Studio Aché

27. Marzo 2017 09:30 - 18:00

Wenn du gerne Sport betreibst und tanzt, um deinen Körper und deine Seele fit zu halten bist du bei DUNIA @Studio Aché richtig! Komm und genieß die Bewegung mit der karibischen Lebensfreude un ...




Divas Mexicanas präsentiert: Vámonos pal Norte / Gemma nach Norden

30. Marzo 2017 19:30

DIVAS MEXICANAS presenta su nuevo espectáculo teatral/musical titulado "Vámonos pal Norte", donde 5 mujeres con diversas historias entrelazan sus caminos en un tren que viaja hacia el norte de M ...




Milonguita Montevideo. Tango Argentino

30. Marzo 2017 20:00

Milonguita Montevideo - die neue Milonga in der Galeria! Es gibt uruguayische live-Musik-Einlagen und natürlich Mate.
DJ: Christian Oberndorfer
30.03 / 13.04 ab 20:00 Galería Ideal:
Geibelgasse 14 ...




Open stage - Peina flamenca La Granaina

01. Abril 2017 20:30

Open Stage-Nacht der Aficionados ist ein Forum der wiener Peña Flamenca "La Granaina", das den aufstrebenden FlamencotänzerInnen, -Gitaristinnen und -Sängerinnen die Möglichkeit bietet, umrahm ...




Zumba und Workout jeden Montag mit Dunia @Studio Aché

03. Abril 2017 09:30 - 18:00

Wenn du gerne Sport betreibst und tanzt, um deinen Körper und deine Seele fit zu halten bist du bei DUNIA @Studio Aché richtig! Komm und genieß die Bewegung mit der karibischen Lebensfreude un ...




KUBA IM METRO Kinokulturhaus - Hommage an Tomás Gutiérrez Alea

06. Abril 2017 - 18. Abril 2017, 18:00 - 18:00

Ein Schwerpunktprogramm im Monat April widmet das Filmarchiv Austria in Kooperation mit dem Papaya Media Association dem großen kubanischen Filmregisseur Tomás Gutiérrez Alea (1928 - 1996), der ...




Zumba und Workout jeden Montag mit Dunia @Studio Aché

10. Abril 2017 09:30 - 18:00

Wenn du gerne Sport betreibst und tanzt, um deinen Körper und deine Seele fit zu halten bist du bei DUNIA @Studio Aché richtig! Komm und genieß die Bewegung mit der karibischen Lebensfreude un ...




Cuban Beats All Starts in Wien

13. Abril 2017 21:00

Fünf anerkannte Künstler erschaffen einen spektakulären Sound und eine Unmittelbarkeit auf der Bühne, die ihresgleichen sucht. Cuban Beats all starts in Wien.! Link auf Facebook: www.facebook ...




Zumba und Workout jeden Montag mit Dunia @Studio Aché

17. Abril 2017 09:30 - 18:00

Wenn du gerne Sport betreibst und tanzt, um deinen Körper und deine Seele fit zu halten bist du bei DUNIA @Studio Aché richtig! Komm und genieß die Bewegung mit der karibischen Lebensfreude un ...




All For Autism 2017

19. Abril 2017 19:30

Charity Konzert All for Autism. Von Klassik und Romantik bis Crossover. Die Interpreten Kinderchor und Symphonieorchester: Arioso Vienna, Giuseppe Terza, Dirigent: Yury Revich, Violine: Peter Benc ...




Kino: Cine Latino Festival im filmcasino Wien

20. Abril 2017 - 27. Abril 2017, 00:00 - 06:00

Alle zwei Jahre präsentiert das CINE LATINO FESTIVAL ein vitales und vielseitiges Panorama des aktuellen Filmschaffens aus Lateinamerika. Vom 20. bis 27. April 2017. Mehr Informationen unter:  ...




Jueves, 04 Julio 2013 10:01

Festwochen-Highlights 2013

Escrito por
JOIN! Oper von Franz Koglmann - Libretto von Alfred Zellinger Foto: Nurith Wagner-Strauss

Hier hätten sich eigentlich die Reviews aller vom Klassikexperten besuchten Festwochenaufführungen des Jahres 2013 finden sollen - doch Verdis geflopptes "Il Trovatore" machte diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Die zwei modernen Opern "Join!" und "Written on Skin" sowie das Schauspiel "Le Retour" waren nämlich so gelungen, daß sie einen Ehrenplatz verdient haben. Und Luc Bondy konnte mit seiner Regie des Theaterstücks einen mehr als würdigen Abgang hinlegen.

Herbert Hiess. Zu Beginn des Festwochenreigens stand Join!, eine Oper des österreichischen Jazzers Franz Koglmann, auf dem Programm. Angesiedelt im Management eines Großkonzerns, zeigte das Libretto von Alfred Zeilinger die menschlichen Abgründe, die Oberflächlichkeit und die emotionale Kälte eines "modernen" Unternehmens. Sehr gekonnt arbeitete der Autor die menschlichen Zwistigkeiten, die im Arbeitsalltag so üblichen Intrigenspielchen und den Opportunismus heraus. Und nicht nur einmal wird man brutal darauf gestoßen, wie oft man selbst von derlei Dingen betroffen ist.

Regisseur Michael Scheidl schaffte den gefährlichen Spagat, das Publikum in das Werk zu integrieren, ohne in irgendwelche Peinlichkeiten abzudriften. Ab der ersten Pause öffnete sich von Halle E des Museumsquartiers durch die Bühne ein Durchgang zur Halle G, wo dann mit Publikumsbeteiligung die Oper zu Ende spielte. Das von allen Protagonisten (vor allem vom Ensemble "die reihe") großartig gespielte und gesungene Werk Koglmanns überzeugte in jeder Hinsicht - von den Jazzstandards über die Ensembleszenen bis hin zu Tanznummern.

Ebenfalls in Halle E des Museumsquartiers fand kurze Zeit später eine der schönsten Theaterproduktionen der letzten Jahre statt. In Kooperation mit dem Pariser Odeon-Theater führte Regisseur Luc Bondy in einem Werk des britischen Literaturnobelpreisträgers Harold Pinter durch noch mehr menschliche Abgründe.

Le Retour / Die Heimkehr - Harold Pinter / Luc Bondy. Foto: Ruth Walz

Le Retour handelt von der Rückkehr des Sohns eines Fleischhauers samt Gattin zum Vater und den zwei Brüdern. Der Heimkehrer ist (im Gegensatz zu den primitiven Brüdern) Universitätsdozent und wird nach der Rückkehr sinnbildlich von den krakenhaften Armen seiner Familie in den Würgegriff genommen.

Nicht nur Bondys Personenführung war großartig, sondern auch und vor allem das geniale rollendeckende Spiel von Bruno Ganz als Max und Emmanuelle Seigner als Ehefrau des Sohnes. Seigner spielte bestürzend echt die Rolle der Frau als Sexualobjekt in einem Männerhaushalt - eine ungewollte Rückkehr zur Rolle der Prostituierten, die sie vorher war. Bruno Ganz´ nicht perfektes Französisch störte dabei gar nicht; dank der ausgezeichneten Übertitel (und ein paar rudimentären Kenntnissen der Sprache) merkte man überhaupt nicht, daß man sich in einer fremdsprachigen Theateraufführung befand. Chapeau!

Written on Skin / retchs Audun Iversen mit Barbara Hannigan. Foto: Armin Bardel

Zum Abschluß der Festwochen gab man die zeitgenössische Oper Written on Skin des Franzosen George Benjamin. Einzig negativer Aspekt dabei war der Umstand, daß diese musikalische Sternstunde nur dreimal gebracht wurde. Die 2012 in Aix-en-Provence uraufgeführte Festwochenproduktion ist eine Kooperation mit der Bayerischen Staatsoper München - und das war insofern ein Glücksfall, da Kent Nagano, der Noch-Musikdirektor des Hauses, dem Publikum schmerzlich vor Augen führte, wie sehr solche Leute in der Wiener "Musikszene" fehlen.

Mit dem Klangforum Wien ließ Nagano die (musikalische) Nähe des Komponisten zu Alban Berg hören. Benjamin selbst bestätigte in seinem Interview im Programmheft, daß vor allem Bergs "Wozzeck" und Claude Debussys "Pelleas et Melisande" sein musikalisches Leben bestimmten. Die Affinität vor allem zu "Wozzeck" ist in seinem Werk tatsächlich nicht zu überhören.

Martin Crimps Libretto erzählt die Sage vom katalanischen Troubadour Guillem de Cabestanh, der die Liebschaft mit Seremonda, der Ehefrau von Raimon von Castel Rossillon, mit seinem Leben bezahlte. Als Strafe für den Frevel ließ Raimon Seremonda das Herz ihres Liebhabers verspeisen; sie stürzte sich daraufhin aus dem Fenster.

Regisseuse Katie Mitchell versetzte die Story auf beeindruckende Weise iin die heutige Zeit: Der Ehemann ist hier der "Protektor", Agnès die Ehefrau, und der Troubadour der "Boy". Kostümwechsel auf offener Bühne und die Handlung auf mehreren Ebenen machten aus den 90 Minuten ein Theatererlebnis pur.

Äußerst überzeugend waren Audun Iversen als Protector, Barbara Hannigan als Agnès und der Countertenor von Iestyn Davies. Gemeinsam mit der Regisseuse führte Kent Nagano durch das reiche musikalische Panoptikum des Komponisten; nicht nur einmal wird deutlich, wie zeitlos dieses Stück und diese Handlung sind.

Modificado por última vez en Jueves, 04 Julio 2013 10:29
Redaktion

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  • Herausragendes Flamenco Programm im Festspielhaus St. Pölten

    ¡Flamenco pur! In der Saison 2016/2017 zeigt das Festspielhaus St. Pölten. Farruquito, José  Montalvo: Y  Olé! y Tomatito werden die pasión des Flamencos beweisen!

    Den Auftakt macht Farruquito, Enkelsohn des legendären Flamencotänzers Farruco und längst selbst eine Ikone des Flamenco.  Als Erbe der Farruco-Dynastie vereint Farruquito Tradition und Moderne, präzise Technik und fesseln - des Charisma. Der Abend  „Pinacendá“  führt auf einen Streifzug durch die acht andalusischen Provinzen. Gemeinsam mit seinen Musikern und einem Tänzer verneigt sich der Künstler so vor seiner Heimat: „Andalucía significa todo – Andalusien bedeutet alles“

    Im November bringt José Montalvo in seiner Produktion  „Y Olé!“ Flamenco mit klassischem Ballett, afrikanischem Tanz und Hip-Hop zusammen. In seiner Choreografie verliert „Le Sacre du Printemps“ jeden Schrecken und  wird als überschäumende Feier des Lebens inszeniert. Im zweiten Teil des Abends wird das Zusammentreffen verschiedener Tanzstile und Kulturen mit traditionellen Liedern, Flamenco, Folk- und Pop Songs zelebriert.

    Der spanische Star-Gitarrist Tomatito verkörpert den Flamenco Nuevo wie kaum anderer und gilt als legitimer Nachfolger von Paco de Lucía. Mit technischer Virtuosität kombiniert der Künstler im Festspielhaus traditionellen Flamenco mit Jazz, Rock, Blues und Bossa Nova.

    Zum krönenden Abschluss zeigt Israel Galván, Ikone des zeitgenössischen Flamenco und Artist in Residence der Saison 2016/2017, gemeinsam mit acht TänzerInnen und MusikerInnen „LA FIESTA/Das Fest“, eine Festspielhaus-Koproduktion als Weltpremiere.

    Ergänzt wird die Flamenco-Reihe durch eine Kooperation mit dem Programmkino Cinema Paradiso, das mit zwei Dokumentationen die Hintergründe der Flamenco-Kultur beleuchtet. Im Oktober zeigt Curro Sánchez in „Paco de Lucía: La Búsqueda“ persönliche Einblicke in das Leben und Werk seines Vaters, des vielleicht größten Gitarristen des vorigen Jahrhunderts.

    „Triana pura y pura“  beleuchtet im Jänner die Vertreibung der spanischen ZigeunerInnen, der „Gitanos“ aus ihrem Stadtviertel Triana in Sevilla und ihre denkwürdige  Zusammenkunft  im Theater „Lope de Vega“ 1983.

    Weitere Informationen: www.festspielhaus.at

  • Popfest 2016 am Kunstplatz Karlsplatz

    Ankathie Koi und Gerhard Stöger präsentieren über 50 Live-Acts von 28. bis 31. Juli.

    „Wien hat in den letzten Jahren mit der Pop-Szene vergleichbarer Metropolen gleichgezogen, ohne dass dabei das unverwechselbare Kolorit lokaler Musikschaffender internationalem Kommerzdenken geopfert wurde. Das beweist die Erfolgsbilanz des Popfest Wien hier im Zentrum der Stadt, genauso wie die Nachfrage nach Auftritten heimischer Bands im Ausland. Wien war immer Nährboden für innovative Popmusik. Eine Tradition, die das Popfest als Impulsgeber aufgreift und fortsetzt. Die Klassikstadt darf sich somit durchaus auch als Pop-Stadt begreifen“, so Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny.

    „Der Karlsplatz ist durch seine Open Air Bühnen und den Spielstätten in den Kunst- und Kulturhäusern beim Popfest erneut zu einem pulsierenden Festivalgelände verbunden. Im Programm Line-Up selbst finden sich ausgetüftelte Verbindungen der unterschiedlichsten heimischen Pop-Szenen“,  sagt Festivalleiter Christoph Möderndorfer. „Kollektivische Groß-projekte, insbesondere die eigens eingespielte, spektakuläre Eröffnungsshow der 55-köpfigen MusikarbeiterInnenkapelle oder die orchestralen  Schlussaufführungen vom Black  Palms Orchestra und Johann Sebastian Bass in der Karlskirche versuchen sich hier heuer an neuen Maßstäben. Zu verdanken ist dieses opulente und ideenreiche 7. Popfest-Programm der Sängerin Ankathie  Koi  („Fijuka“) und dem Journalisten und Musikexperten  Gerhard Stöger („Falter“, „WienPop“).

    Dazu das KuratorInnen-Duo Koi/Stöger: „Mit unserem Programm versuchen wir, die Qualität heimischer  Popmusik gleichzeitig facettenreich und doch in sich stimmig abzubilden und dabei möglichst viele Acts zu präsentieren, die bisher noch nicht beim Popfest zu hören waren. Unser Programm soll wie ein Wildstyle-DJ-Set oder ein Mixtape funktionieren, bei dem sich ein Song aus dem anderen ergibt. Im Vergleich zu den vergangenen drei Jahren geht der Elektronik-Anteil beim Popfest heuer tendenziell etwas zurück, während wir die Gitarrenmusik wieder vergleichsweise stärker berücksichtigen.“ 

    Link zum Programm

  • Concierto a beneficio de Sinfonía por el Perú con Juan Diego Flórez y amigos en el Musikverein de Viena

    GALA LATINA CON EL PRESTIGIOSO TENOR JUAN DIEGO FLÓREZ EL PRÓXIMO 23 DE ABRIL

    El próximo 23 de abril a las 19:30 horas tendrá lugar en la célebre sala del Musikverein de Viena la segunda edición de la gala “Juan Diego Flórez and Friends" a beneficio de Sinfonía por el Perú, fundada por el propio tenor y que tiene como objetivo la integración social de menores en riesgo de exclusión o en situación de pobreza a través de la música y el canto, mediante el Sistema de Orquestas Juveniles e Infantiles del Perú.  

    Un gran elenco de artistas solidarios

    El concierto de este año, denominado ‘Gala Latina’, volverá a reunir a cantantes de reconocido prestigio, en esta ocasión de origen mayoritariamente español o latinoamericano. 

    Junto a Juan Diego Flórez, nacido en Lima y uno de los tenores con mayor reconocimiento a nivel mundial, actuarán las sopranos María Katzarava y Nadine Sierra, las mezzosopranos Elisabeth Kulman, Elena Maximova y Silvia Tro Santafé, las barítonos Adrian Eröd y Erwin Schrott y el bajo Simón Orfila, junto a la Orquesta Sinfónica de las Islas Baleares, bajo la dirección de Pablo Mielgo.

    Estos artistas ofrecerán al público su talento y su arte de forma altruista, colaborando generosamente con el ambicioso proyecto social que está desarrollando ‘Sinfonía por el Perú’ junto a los niños y jóvenes de ese país.

    El programa del concierto —que será retransmitido en diferido por ORF III el próximo 22 de mayo— está compuesto por una selección de arias de ópera (Rossini, Verdi, Bizet, etc.), arias de zarzuela, canciones latinoamericanas y temas de musicales con inspiración latina como West Side Story o Man of La Mancha.

    Recaudación por una buena causa

    La recaudación de esta gala benéfica se destinará a ‘Sinfonía por el Perú’, fundación creada por Juan Diego Flórez e inspirada en ‘El Sistema’ de Venezuela, que utiliza la práctica musical en coros y orquestas para la integración social de niños y jóvenes en situación vulnerable y la transmisión de valores éticos y educativos, como explica el tenor:

    “Este concierto contribuirá para el desarrollo de las múltiples actividades de ‘Sinfonía por el Perú’, organización que hemos creado en 2011 y que tiene como objetivo dar dignidad y sentido a la vida de miles de niños y jóvenes a través del poder de la música, tanto por su capacidad de emocionar, como por su exigencia de disciplina y por la práctica del trabajo en equipo.

    Los niños que integran los coros y orquestas tutelados por la fundación desarrollan una nueva forma de vida responsable, participativa y llena de desafíos y emociones que cambian su manera de pensar y de actuar. Adquieren una nueva percepción de sí mismos, mejoran su auto-estima, se sienten útiles, se disponen a luchar por objetivos, metas y sueños, en una atmósfera de compañerismo y espíritu de equipo. 

    Estoy profundamente agradecido a mis compañeros cantantes, a la orquesta, a su director y a todos los que hacen posible este concierto, y quisiera compartir con todos ellos la enorme emoción y alegría de poder ayudar, con nuestro arte, a construir un mundo más justo y mejor.”

    Más información sobre el proyecto Sinfonía por el Perú y la Gala benéfica está disponible en la web del tenor:

    http://juandiegoflorez.com/es/

     

    Gala Latina: Juan Diego Flórez y amigos

    Fecha: sábado, 23 de abril de 2016.

    Hora: 19:30 horas.

    Lugar: Musik Verein de Viena.

              Musikvereinsplatz, 1. 1010. Wien.

    Compra de entradas: https://www.musikverein.at/konzerte/konzertprogramm.php?idx=196969

             

     

  • Tonträger-Neuheiten: Freudiges Wiederhören

    Ein Blick auf die Neuerscheinungslisten lohnt sich - auch wenn die Zahl der tatsächlich interessanten Produktionen immer spärlicher wird. Diesmal können sich Musikfreunde aber tatsächlich freuen, da nach langjähriger Abstinenz eine Neuaufnahme mit Seiji Ozawa erschien.

    Text: Herbert Hiess

    "Die Entführung aus dem Serail" von Wolfgang Amadeus Mozart ist bei aller vordergründigen Leichtigkeit eines der schwierigsten Werke der Musikliteratur. Und das gilt nicht nur inhaltlich und musikalisch - das Singspiel stellt an Orchester, Dirigenten und die fünf Solisten höchste technische Anforderungen. Da nützt es nichts, wenn ein hervorragendes Chamber Orchestra of Europe unter dem brillanten Yannick Nézet-Séguin erstklassig musiziert, wenn die Hauptrollen fragwürdig bis falsch besetzt sind. Diana Damrau mag sicher einmal ein hervorragender Koloratursopran fürs lyrische Fach gewesen sein; die Ausflüge ins Mittel- bis ins dramatische Fach haben ihr aber hörbar nicht gut getan. Die wirklich lyrischen Passagen klingen bei ihr gut und interessant, während die schwierigen Koloraturteile (vor allem in der "Martern"-Arie) dem Hörer nur brutale Anstrengung vermitteln. Da ist Rolando Villazon als Belmonte schon besser, obwohl das auch nicht sein Fach ist. Anna Prohaska ist ein braves Blondchen; auf der vorliegenden Aufnahme können jedoch nur Paul Schweinester als Pedrillo und Franz-Josef Selig als Osmin überzeugen. Thomas Quasthoff in der Sprechrolle des Selim Bassa ist eine nette Draufgabe, mehr nicht. Leider gibt es auf CD keine wirklich guten Produktionen der "Entführung" ... und es ist schade, daß diese Neuaufnahme Lichtjahre von der grandiosen Solti-Produktion aus Wien entfernt ist.

    Valery Gergiev ist mit seinem Londoner Orchester und dem Mariinski-Orchester sehr umtriebig. Immer wieder erfreut er Musikfreunde mit interessanten Neuerscheinungen. Mit den Londonern setzte er den Rachmaninow-Zyklus fort (Symphonie Nr. 3 und ein Werk von Balakirew), während er mit dem St. Petersburger Orchester drei interessante Werke für Klavier und Orchester für die Nachwelt festhielt.

    Denis Matsuev, ein Freund von Masetro Gergiev, führt auf "Russische Klavierwerke für Klavier und Orchester" an drei äußerst schwierigen Werken vor, daß für ihn Technik und Geläufigkeit offenbar das Normalste auf der Welt sind. Bei Rachmaninow und Strawinsky hört man neben dem brillanten Mariinski-Orchester russische Musik auf Weltklasseniveau. Daß Gergiev ein absoluter Schtschedrin-Fan ist, sieht man schon daran, daß der Name regelmäßig bei seinen Konzertprogrammen und auch Aufnahmen vorkommt - also auch auf dieser CD. Ob man die Musik des Komponisten mag, muß jeder selber beurteilen.

    Ein langersehntes Wiederhören gibt es mit dem Dirigenten Seiji Ozawa, der am 1. September 2015 seinen 80. Geburtstag feierte - und eine schwierige Krebserkrankung anscheinend (und hoffentlich) überstanden hat. Für Universal hat er mit seinem geliebten Saito-Kinen-Orchester die Ravel-Einakter (mit vielen jazzigen Elementen) "L´Enfant et les Sortilèges", "Shéhérazade" und "Alborada del gracioso" eingespielt. Ravel war schon immer ein Lieblingskomponist Ozawas; besser hätte er seinen Wiedereinstieg in die Musikwelt also gar nicht zelebrieren können. Eine Aufnahme vom Allerfeinsten und hoffentlich die erste von noch vielen.

    Nicht zu vergessen ist an dieser Stelle die Ozawa-25-CD-Box von Warner (vormals EMI), die viele Referenzaufnahmen des berühmten Dirigenten beinhaltet, zum Beispiel Leoš Janáčeks "Sinfonietta", Strawinskys "Feuervogel" usw. Hier kommen die wichtigsten Orchester und Solisten vor, mit denen der japanische Maestro je zusammengearbeitet hat; daher ist die Box für seine Fans eigentlich ein Muß!

    John Eliot Gardiner setzt mit dem London Symphony Orchestra seinen Mendelssohn-Zyklus fort. Nach der 3. Symphonie ("Schottische") liegt nun die "Reformationssymphonie" vor, die 5. in D-Dur. Der Rest der CD wurde mit anderen Orchesterwerken wie etwa "Meeresstille und glückliche Fahrt" gefüllt. Damit kann der britische Maestro nahtlos an seinen Erfolg mit dem Vorgänger anknüpfen - und wir erwarten gespannt seine Neuaufnahmen der restlichen drei Symphonien.

  • ELiNANA: die Leidenschaft zur brasilianischen Musik

    ELiNANA schon das zweite Mal im Aera. Tolle Musik sehr gut interpretiert!

    Text T.A. Tacer

    Die einzelnen Nummern waren perfekt arrangiert. Dass die einzelnen Stücke auch in unterschiedlicher Besetzung gespielt wurden, war eine gute Idee. Ninas hat eine sehr schöne kräftige Stimme. Eliana beherrscht Ihr Saxophon perfekt. Manch mal zu perfekt.

    So gut die Darbietung in Ihrer Ausführung auch war, so fehlte das was Latin Musik ausmacht. Die Lockerheit, das spontane, das freie ungezwungene Spiel. Unterstütz wurde dieser Eindruck dadurch das immer wieder vom Platt gespielt wurde.

    Hier zeigt sich der grundsätzliche Unterschied zwischen Europa und Lateinamerika, bei uns das Streben nach Perfektion vom ersten bis zum letzten Tackt, elegant und verhalten. Dort, mehr improvisiert, da und dort nicht der richtige Ton aber mit Feuer und Lebenslust.

  • Jazz Fest Wien 2014: Al Di Meola, Al Jarreau, Cody Chesnutt, Pet Shop Boys, Buika, Sinéad O´Connor, Natalie Cole und mehr

    Mit der Bekanntgabe von Al Di Meola/ Cody Chesnutt (06. Juli) und den Pet Shop Boys  (04. Juli) in der Wiener Staatsoper ist die Programmierung des 24. JAZZ FEST WIEN 2014 (26. Juni bis 08. Juli) bekanntlich abgeschlossen - das Programm komplett.

    Speziell was Stilistik und Vielfalt angeht sollten in diesem Jahr kaum Wünsche offen bleiben - von Soul, Jazz, R&B, Latin bis Pop ist hier heuer Vieles enthalten -  und sollte sowohl einen Blick über den „Tellerrand“, als auch vergnügliches Delektieren an Hochkarätigem und Außergewöhnlichem möglich machen. Nicht nur in musikalischer Hinsicht erscheint ein „Näherrücken“ von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen notwendiger denn je.

    Sieben Wochen bleiben noch bis das „Mutterschiff aller österreichischen Jazz- und Musikinteressierten“ seine Fahrt aufnimmt und seine Passagiere auf eine musikalische Reise ausgehend von den USA, Jamaica über Brasilien, Indien bis zu den Britischen Inseln mit sich nimmt. Im Gegensatz zu manch anderem Unterfangen in der Geschichte der Seefahrt ist hier die Rückkehr „sicher“ und „gewiss“!  

    Unter den Höhepunkten 2014: Konzerte mit Gitarrenlegende AL DI MEOLA  & US-Soul-Star CODY CHESNUTT - Publikumsliebling und R&B-Legende AL JARREAU –  die faszinierende, afro-iberische Flamenco-, Jazz- & Copla Andaluza-Sängerin BUIKA  ( Album Warner 2013) –  ein in dieser Form noch nie dagewesenes Retro-Soul-„Super“-Package bestehend aus CHARLES BRADLEY/SHARON JONES/ ANTIBALAS/ THE SUGARMAN 3 (+ weiteren special guests im Rahmen der „Daptone Super Soul Revue“) –  als Botschafter New Orleans: DR. JOHN/PRESERVATION HALL JAZZ BAND* (* erstmals in Ö!)  -  Großbritanniens Electropop-, Disco- & New Wave- „Party-Könige“ PET SHOP BOYS (i. R. „Electric-Tour“) – Irlands wunderbar eigensinnige, mit Nichts zu vergleichende SINÉAD O’CONNOR (neues Album August!) -  Nat „King“ Cole-Tochter & eine der großen Stimmen des LATIN, R&B und JAZZ, US-Vokalistin NATALIE COLE – und dann natürlich jede Menge Acts in Wiens Clubszene, Rathaus/Summerstage, usw.

    Die ERÖFFNUNG erfolgt Do.26.06. im Wiener Jazzland mit einem Konzert des legendären DUSKO GOYKOVICH QUARTETT!

    JAZZ FEST WIEN 2014 – PROGRAMMPLANUNG

     

    •    STAATSOPER

    1. Juli 2014, Beginn 19:30h
    DAPTONE SUPER SOUL REVUE feat. Sharon Jones + Charles Bradley
    Kartenpreise: € 88,-- / € 74,80 / € 63,80 / € 52,80 / € 38,50

    2. Juli 2014, Beginn 19:30h
    BUIKA
    Kartenpreise: € 66,-- / € 59,40 / € 55,-- / € 48,40 / € 38,50

    3. Juli 2014, Beginn 19:30h
    AL  JARREAU
    Kartenpreise: € 88,-- / € 74,80 / € 63,80 / € 52,80 / € 38,50

    4. Juli 2014, Beginn 19:30h
    …off opera
    PET SHOP BOYS
    Kartenpreise: € 99,-- / € 88,-- / € 77,-- / € 66,-- /€ 49,50

    5. Juli 2014, Beginn 19:30h
    SINÉAD O`CONNOR
    Kartenpreise: € 77,- / € 68,20 / € 60,50 / € 50,60 / € 38,50

    6. Juli 2014, Beginn 19:30h
    AL DI MEOLA „Beatles & More“
    CODY CHESNUTT
    Kartenpreise: € 66,-- / € 59,40 / € 55,-- / € 48,40 / € 38,50

    7. Juli 2014, Beginn 19:30h
    NATALIE COLE
    Kartenpreise: € 88,-- / € 74,80 / € 63,80 / € 52,80 / € 38,50

     

    •    FERNWÄRME OPEN AIR

    5. Juli 2014, Beginn 16:00h
    JIMMY CLIFF
    OSIBISA
    CÈLIA MARA
    Kartenpreise: € 2,--


    •    ARKADENHOF RATHAUS

    6. Juli 2014, Beginn 20:00h
    ARNI KARLSSON TRIO  
    ANDREAS VARADY
    FREIKONZERT!

    7. Juli 2014, Beginn 20:00h
    HARRI STOJKA – INDIA EXPRESS
    Kartenpreise: € 38,50

    8. Juli 2014, Beginn 20:00h
    DR. JOHN & THE NITE TRIPPERS feat. SARAH MORROW
    PRESERVATION HALL JAZZ BAND
    Kartenpreise: € 49,50

     

    •    PORGY & BESS

    1. Juli 2014, Beginn 20:00h
    TROKER
    Kartenpreise: € 22,--

    2. Juli 2014, Beginn 20:00h
    MALIA & BAND
    Kartenpreise: € 22,--

    3. Juli 2014, Beginn 20:00h
    TAKUYA KURODA
    Kartenpreise: € 22,--

    4. Juli 2014, Beginn 20:00h
    JULIA BIEL
    Kartenpreise: € 22,--

    5. Juli 2014, Beginn 20:00h
    GERALD CLAYTON TRIO
    Kartenpreise: € 27,50

    6. Juli 2014, Beginn 20:00h
    WARREN WOLF & THE WOLFPACK
    Kartenpreise: € 27,50

    7. Juli 2014, Beginn 20:00h
    AMBROSE AKINMUSIRE
    Kartenpreise: € 22,--

    8. Juli 2014, Beginn 20:00h
    MELISSA ALDANA & CRASH TRIO
    Kartenpreise: € 19,80

    •    WIENER RATHAUSPLATZ - Freikonzert

    6. Juli 2014, Beginn 18:00h
    CHRISTIANA UIKIZA
    FREIKONZERT!

    7. Juli 2014, Beginn 18:00h
    ALBARE
    FREIKONZERT!

    8. Juli 2014, Beginn 18:00h
    NIKKI YANOFSKY
    FREIKONZERT!

     

    •    JAZZLAND

    26. - 28. Juni 2014, Beginn 21:00h
    DUSKO GOYKOVICH QUARTETT

    1. – 5. Juli 2014, Beginn 21:00h
    BARBARA DENNERLEIN

     

    •    CLUB REIGEN

    4. Juli 2014, Beginn 20:30h
    MARKUS GOTTSCHLICH

    5. Juli 2014, Beginn 20:30h
    TRIO BALKAN STRINGS

    •    MILES SMILES

    2. Juli 2014, Beginn 21:00h
    TRIBAL DIALECTS

    •    SUMMERSTAGE

    27. Juni 2014
    CLARA BLUME

    3. Juli 2014
    ANNE MARIE HÖLLER und MARIO BERGER

    6. Juli 2014
    BEN SKY

    •    WIENER RATHAUSPLATZ

    FRÜHSCHOPPEN
    Jeden Sonntag 12:00 – 14:30 Uhr
    Eintritt frei!

    29.6.    EDDIES SWING CATS
    6. 7.     BLUE NOTE SIX    
    13.7.    BURGUNDY STREET JAZZBAND
    20.7.    VSOP JAZZBAND
    27.7.    AQUARIUS JAZZBAND
    3.8.      MARTIN JANK
    10.8.    TURNAROUND
    17.8.    VIENNA JAZZ SERENADERS
    31.8.    RIVERSIDE STOMPERS

    FILME
    Beginn ca. 21:00 Uhr, Eintritt Frei!

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    Jazz Fest Wien 2014 Tickets online unter www.viennajazz.org

  • 15. Internationales Akkordeon Festival Wien

    Auch im 15. Jahr seines Bestehens bietet das Internationale Akkordeon Festival 2014 von 22. 2. bis 23. 3. 2014 einen Monat lang in zahlreichen renommierten Wiener Spielstätten genussfreudigen FreundInnen von Musik und Kultur Gelegenheit sich mit dem Instrument Akkordeon und dessen zahlreichen künstlerischen Facetten auseinanderzusetzen.

    Ein besonderer Programmschwerpunkt ist heuer der Akkordeon-Musik aus allen Nachbarländern Österreichs gewidmet.

    Die 15. Ausgabe des Festivals bleibt diesen Prinzipien treu! Große Namen wie Bratsch (16.3., Metropol), die ihr 40jähriges Bandjubiläum feiern,  das Riccardo Tesi Cameristico mit der Sängerin Luisa Cottifogli (28.2., Stadtsaal), Herbert Pixner Projekt (1.3., Theater Akzent), der Argentinier Chango Spasiuk mit seinem Duo (6.3. Sargfabrik) oder die portugiesischen Dancas Ocultas mit Maria Joao (18.3., Theater Akzent) ebenso wie der fast 80jährige Luis di Matteo (2.3. Haus der Begegnung Floridsdorf) werden dem Publikum musikalische Sternstunden bereiten, die Konzertreihe „Nachbarn“ lässt Akkordeonmusik aus allen österreichischen Nachbarländern hören.

    Größen der heimischen Musik wie Attwenger (22.3., Reigen, Abschlußgala 1), Dobrek Bistro (26.2., Orpheum) oder Die Wiener  Tschuschenkapelle, die ihr 25-jähriges Jubiläum feiert (15.3., Metropol), geben sich gerne die Ehre, wie auch aufstrebende jüngere Formationen künstlerisch Neues im Rahmen des Festivals umsetzen werden, wie zum Beispiel die Großmütterchen Hatz 11 Piece Band  (23.2., Porgy & Bess, Eröffnungsgala 2).

    Dazu kommen heuer erstmals die Swing Night und bewährte flankierende Veranstaltungs-Reihen wie die Stummfilm Matinee – jeweils am Sonntag um 13 Uhr wird dabei im Filmcasino ein Kino-Klassiker aus der Ära vor dem Tonfilm live vertont, logisch mit Akkordeon – und der Magic Afternoon im Dschungel Wien für Kinder aller Altersstufen.

    Zahlen des Akkordeonfestivals 2014:
    51 Veranstaltungen
    20 Spielstätten
    36 Konzerte (davon 14 Doppelkonzerte)
    5 x Stummfilm-Matinee
    5 x Workshop
    3 x Magic Afternoon
    2 x Tanz-Performance.

    Weitere Informationen: http://www.akkordeonfestival.at

  • Chailly im Festspielhaus St. Pölten: Glanzvoller Klang an der Traisen

    Herbert Hiess. Nach etwa 16 (versäumten) Jahren kommt der italienische Stardirigent Riccardo Chailly wieder zu philharmonischen Ehren und dirigiert ein Abonnement-Konzert mit anschließender Europa-Tournee. Das Niederösterreichische Festspielhaus in St. Pölten hatte das Glück, am 10. Jänner 2013 der Aufführungsort des ersten Konzerts dieser Serie sein zu können.

    Riccardo Chailly ist ein akribischer Arbeiter und Orchestererzieher, der seine Wünsche den Musikern gegenüber zeitweise sehr direkt und unmißverständlich äußert. Offenbar hat das einige Zartbesaitete damals im Orchester so verstört, daß man eine Ewigkeit von knapp 16 Jahren auf seine Dienste bei den Wiener Philharmonikern verzichtete. Nach dem Erfolg des ersten Konzerts in St. Pölten muß aber eigentlich jedem Mitglied des Ensembles klar geworden sein, daß man diese Jahre nicht nur dem Publikum, sondern auch den Musikern selbst genommen hat. Doch der Mailänder Maestro ist ein hochintelligenter Mann, der immer nach vorne schaut - und auch in diesem Konzert demonstriert hat, wie musikalische Sternstunden zu klingen haben.

    Auf dem Programm standen Jean Sibelius´ Ohrwurm "Finlandia", das Violinkonzert in d-moll desselben Komponisten sowie Anton Bruckners 6. Symphonie in A-Dur. Chailly schaffte den Spagat, in einer romantischen Klangwolke zu schweben, ohne daß er auch nur einen Takt lang die Transparenz, Klarheit und Prägnanz vermissen ließ. Geradezu grandios klangen die Schattierungen und Nuancen in der symphonischen Dichtung "Finlandia" und vor allem im Violinkonzert.

    Leonidas Kavakos (Foto: Daniel Regan)Chaillys Lieblingsgeiger Leonidas Kavakos spielte sich geradezu mit der hochvirtuosen Partitur und ließ gemeinsam mit den Musikern die nordische Schwermütigkeit und vor allem im dritten Satz den morbiden Tanzrhythmus hören und fühlen. Bei dem griechischen Geiger sitzt jeder Ton perfekt; beeindruckend war vor allem die Flageolettpassage (Anm.: flötenartige Töne der Geige, die durch eine spezielle Grifftechnik entstehen) über das Tanzthema im dritten Satz. Jedes Piano war so perfekt mit dem Orchester und Dirigenten abgestimmt, daß man meinen könnte, nur ein einziger Musiker habe das Konzert gespielt.

    Bruckners A-Dur-Symphonie wurde nach ihrer schwierigen Anfangsphase (bei der Erstaufführung in Wien wurden zum Beispiel nur zwei Sätze gespielt) zu einer echten Erfolgsgeschichte. Chailly, der sich schon am Beginn seiner Karriere immer wieder mit Bruckner beschäftigte, führte das phantastische Orchester hier zum symphonischen Olymp. Es wäre ungerecht, einzelne Musiker herauszuheben - aber dem ersten Hornisten Ronald Janzic muß man hier trotzdem die virtuelle Hand zur Gratulation reichen. Wie er die schwierigen Hornstellen vor allem im ersten Satz meisterte, bis hin zur musikgeschichtlich einmalig schönen Coda des ersten Satzes, das war einfach brillant!

    Das St. Pöltner Festspielhaus mit seiner monumentalen und zeitweise sonderbaren Architektur (schiefe Böden im Foyer!) mag Geschmacksache sein; die Akustik des Hauses ist aber so überzeugend, daß man sogar die gestreiften Sitze vergißt, die beim Betreten des Saals Augenflimmern verursachen. Schade, daß das "hustfreudige" Publikum so manche schöne Stelle (zum Beispiel die elegische Coda und den Schluß des zweiten Satzes) regelrecht zerbellte.

    Dafür bekam der musikinteressierte Teil der Zuhörer ein Konzert geboten, das man so schnell nicht vergessen wird. Es macht nachdenklich, wieso die Philharmoniker so lange Zeit auf diesen Ausnahmedirigenten verzichtet haben - und läßt so manch neidvollen Blick Richtung Mailand werfen, wo der aus dieser Stadt gebürtige Dirigent ab 2015 der musikalische Chef der Scala sein wird.

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