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Donnerstag, 25 Juni 2015 08:35

Gewinner des Bank Austria Kunstpreises 2014 werden gekürt

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Der mit insgesamt 218.000 Euro dotierte Bank Austria Kunstpreis wird heuer zum fünften Mal verliehen und wird für die kommenden Jahre modernisiert.

„Kultur leistet einen wesentlichen Beitrag für ein besseres Miteinander. Die Bank Austria ist stolz, den höchst dotierten Kunstpreis Österreichs bereits zum fünften Mal zu überreichen und damit herausragende Projekte auszuzeichnen“, erklärt Bank Austria Vorstandsvorsitzender Willibald Cernko am Freitag bei einer Pressekonferenz im Wiener Theater in der Josefstadt. „Wir sind von der gesellschaftlichen Notwendigkeit einer lebendigen und vielfältigen Kulturlandschaft überzeugt. Die Qualität der diesjährigen Einreichungen ist eine Leistungsschau engagierter Projekte, die Menschen für Kultur begeistern und wichtige Denkanstöße liefern.“

Über 1.500 Einreichungen in den letzten fünf Jahren Heuer feiert der Bank Austria Kunstpreis mit dem fünfjährigen Bestehen sein erstes Jubiläum, er ist damit zum fixen Bestandteil in der heimischen Kulturlandschaft geworden. Über 1.500 Projekte wurden seit seiner Gründung im Jahr 2009 für den mit 218.000 Euro höchst dotierten österreichischen Kunstpreis eingereicht. Der Preis wird in den Kategorien „International“, „Regional“, „Kulturvermittlung“ und „Kulturjournalismus“ verliehen, womit vier relevante Säulen des heimischen Kulturschaffens abgedeckt sind.

Besonders erfreut zeigt sich Cernko über die durchgehend hohe Qualität der eingereichten Projekte: „Zahlreiche Projekte konnten durch die Vernetzung von Wissenschaft und Sozialem überzeugen: Sie sind ein Beweis für die übergreifende und verbindende Rolle kulturellen Engagements.“ Erstmals wurden in den drei Hauptkategorien „International“, „Regional“ und „Kulturvermittlung“ jeweils zwei Sieger gekürt. Das Preisgeld in den Kategorien beträgt jeweils 70.000 Euro und wird zu gleichen Teilen von je 35.000 Euro an beide Preisträger vergeben. Die Entscheidung der Jury zeugt von der hohen Qualität der Einreichungen und von der Attraktivität des heimischen Kulturangebots.

Zum Geburtstag neue Kleider: Neue Ideen für den Bank Austria Kunstpreis 2015

„So wie sich Kunst selbst immer wieder neu erfinden muss, um auch weiterhin aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen zu reflektieren und wichtige Beiträge für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Stabilität bieten zu können, muss auch der Bank Austria Kunstpreis immer am Puls der Zeit bleiben“, erklärt Cernko.

„Jetzt, da der Bank Austria Kunstpreis den Kinderschuhen entwachsen und zu einer fixen Institution der heimischen Kunst- und Kulturszene geworden ist, finden wir es an der Zeit ihm eine neue Garderobe zu schenken, die der Zeit und ihren Entwicklungen entspricht.“ Und Cernko erklärt, in welche Richtung die Veränderungen gehen werden: „Wir denken hier in ganz verschiedenen Ebenen nach. So können wir uns einerseits eine engere Einbindung des Publikums zum Beispiel durch ein Public Voting vorstellen, aber auch, dass man für den Kunstpreis, ähnlich wie bei den Oscars, nur mehr nominiert werden kann. Stärkere Fokussierung des Kunstpreises auf regionale Projekte oder auf bestimmte Themenbereiche stehen ebenso zur Diskussion wie innovative Ansätze, wie zum Beispiel Crowdfunding für die Kulturprojekte zu erschließen. 

Der Bank Austria Kunstpreis wird heuer in vier Kategorien verliehen

Ausgezeichnet werden:

-die beste regionale Kulturinitiative (70.000 Euro Preisgeld)

-die besten Projekte zur Kunstvermittlung an neue Zielgruppen (70.000 Euro Preisgeld)

-die besten Kulturprojekte mit internationalem Bezug (70.000 Euro Preisgeld)

-herausragende Arbeit im Bereich Kulturjournalismus (8.000 Euro Preisgeld)

Hochkarätig besetzte, interdisziplinäre Jury wählte sieben Gewinner

In einem mehrstufigen Bewertungsverfahren wurden die Projekte von einer hochkarätig besetzten Jury bewertet. Dieser gehörten Thomas Angyan (Intendant der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien), Ingried Brugger (Direktorin Bank Austria Kunstforum Wien), Andrea Ecker (Leiterin der Kunstsektion im Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur), Herbert Föttinger (Direktor Theater in der Josefstadt), Walter Leiss (Generalsekretär Österreichischer Gemeindebund), Johanna Rachinger (Generaldirektorin Österreichische Nationalbibliothek), Klaus Albrecht Schröder (Direktor Albertina), Thomas Weninger (Generalsekretär Österreichischer Städtebund), Willibald Cernko (Vorstandsvorsitzender Bank Austria) und Anton Kolarik (Head of Identity & Communications Bank Austria) an.

Die Preisträger 2014

Folgende Initiativen und Projekte wurden mit dem Bank Austria Kunstpreis 2014 ausgezeichnet:

Preisträger in der Kategorie „International“

„More OHR Less“ ist ein Forum für die Vermittlung von Ideen und Visionen im Rahmen wissenschaftlicher Beiträge, das ein bildungsbewusstes, junges Publikum mit unterschiedlichen Veranstaltungsformaten während der Sommermonate anspricht. Der Schwerpunkt liegt auf Kunstdarbietungen aus den Bereichen Musik, Wortkunst und Darstellender Kunst. Weitere Informationen auf http://www.more-ohrless.com

- Das Festival „Vienna Ipendent Shorts“ widmet sich seit 2004 der Präsentation des internationalen Kurzfilmschaffens in Österreich sowie heimischen Produktionen im Ausland. Jährlich werden Ende Mai in Wien Kurzfilme mit einer Länge bis zu 30 Minuten in Wettbewerbsprogrammen, Retrospektiven und Spezialprogrammen präsentiert. Mit zehn internationalen Partnerfestivals leistet die österreichische Initiative einen wertvollen Beitrag zum internationalen Austausch und zur Etablierung österreichischer Filmkunst auf weltweiten Festivals. Im Rahmen einer Kooperation im Frühjahr 2014 mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ wurden österreichische Kurzfilme einem breiten Publikum online kostenlos zugänglich gemacht. Weitere Informationen auf http://www.viennashorts.com

Ausschreibung für den Bank Austria Kunstpreis 2015

Die Ausschreibung für den Bank Austria Kunstpreis 2015 startete im Mai 2015. Ausschreibungsunterlagen und weiterführende Informationen sind auf http://kunstpreis.bankaustria.at abrufbar.

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