Die deutsch-spanische Kulturzeitschrift Österreichs

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Donnerstag, 19 September 2013 18:17

Brasilien: Gastland Frankfurter Buchmesse 2013

Geschrieben von

Bernardo Kucinski  liest aus „K. oder die verschwundene Tochter“ (a. d. brasilianischen Portugiesisch von Sarita Brandt; Transit) Am Freitag, dem 04.10.2013 um 19.00 Uhr liest Bernardo Kucinski aus „K. oder die verschwundene Tochter“ (a. d. brasilianischen Portugiesisch von Sarita Brandt; Transit).

Freier Eintritt im Veranstaltungssaal im 3. OG der "Hauptbücherei am Gürtel" (1070, Urban-Loritz-Platz 2a).

Für die Moderation sorgt Kathrin Sartingen (Institut für Romanistik, Universität Wien). Dolmetsch: Jerome Goger. Deutsche Lesung: Robert Reinagl (Burgtheater).

São Paulo in den siebziger Jahren. K., wartet seit Tagen auf ein Lebenszeichen seiner Tochter. Schließlich erfährt er auf Umwegen, dass sie seit Jahren ein Doppelleben führte und mit ihrem Mann verdeckt politisch arbeitete. Für K. ist das aus mehreren Gründen schockierend: Er hielt seine Tochter für völlig unpolitisch und begreift nicht, warum gerade er, der Mitte der dreißiger Jahre in Polen selber Mitglied einer jüdischen Widerstandsgruppe und nach einer Haftstrafe nach Brasilien geflohen war, auffällige Indizien im Verhalten seiner Tochter komplett falsch eingeschätzt hatte. Sein Leben besteht danach aus einer doppelten Suche: Er will herausfinden, wer seine Tochter wirklich war und ob sie noch lebt. Diese Suche provoziert Erinnerungen an seine eigene Jugend, wichtige Phasen seines Lebens und verschränkt brasilianische überraschend mit europäischer Geschichte.

Bernardo Kucinski, 1937 in São Paulo als Sohn einer polnisch-jüdischen Einwandererfamilie geboren, arbeitet als Wissenschaftler und Journalist und war nach Ende der Diktatur enger Berater des Präsidenten Lula da Silva. Er veröffentlichte zahlreiche politische und wissenschaftliche Bücher. Dieses Buch, sein erster Roman, hat in Brasilien zahlreiche Auszeichnungen erhalten und wurde bereits ins Englische und Spanische übersetzt. Kucinski gilt als wichtige Stimme der Angehörigen der desaparecidos – Menschen, die in der Zeit der brasilianischen Militärdiktatur (1964 bis 1985) gefangen genommen oder verschleppt wurden und seitdem als vermisst gelten.


Unterstützt durch das brasilianische Kultusministerium/ Stiftung Nationalbibliothek.

www.buechereien.wien.at - Tel.: 4000-84548

Letzte Änderung am Samstag, 21 September 2013 08:52
Redaktion

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    Wer bei Lateinamerika nur an Sonne, Samba, Tango und Rum denkt übersieht einiges: Lateinamerika ist ein Markt mit 500 Millionen Menschen, der sich im Um- und Aufbruch befindet. #Latinamericaday2017

    Die Veranstaltung am 15. Mai 2017 steht unter dem Motto „Lateinamerika – Markt von 500 Millionen im Um- und Aufbruch“ #Latinamericaday2017, bietet Informationen zu ökonomische Entwicklungen und Geschäftschancen für österreichische Unternehmen in und mit lateinamerikanischen Ländern.

    Carlos GARCIA MORENO CFO von América Movil bietet im Vortrag ”The Opportunities and Challenges of doing Business in Latin America" einen Einblick in die Chancen und Herausforderungen für Investoren in Lateinamerika. Simón GAVIRIA MUÑOZ, Direktor des kolumbianischen Departamento Nacional de Planeación (Departement für nationale Planung) und Direktor der Partido Liberal Colombiano; PLC (Liberale Partei Kolumbiens) hält einen Vortrag über neue Entwicklungsstrategien und die geopolitische Ausrichtung Lateinamerikas. In einer Podiumsdiskussion wird der Frage nachgegangen, ob Mexiko und Brasilien sich in unterschiedliche Richtungen entwickeln werden.

    In einer weiteren Diskussionsrunde geht es um die wirtschaftliche Integration Lateinamerikas, die Freihandels- bzw. Wirtschatszonen NAFTA, Pacific Alliance sowie Mercosur. Diese ist nicht zuletzt aufgrund der unklaren Haltung der Trump-Administration auf dem Prüfstand.

    Weitere Podiumsdiskussionen sind den Themen Energie und Umwelt, Automotive & Engineering sowie Infrastruktur / “Smart Cities“ gewidmet.

    Die Veranstaltung bietet auch den Teilnehmern die Gelegenheit hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft der vertretenen Länder in persönlichen Treffen kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen. Die Teilnahme ist kostenlos und die Vorträge findet in englischer Sprache statt.

    Die Veranstaltung erfolgt im Rahmen der Internationalisierungsoffensive go-international, einer Förderinitiative des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer Österreich.

    #Latinamericaday2017

    Website: https://www.b2match.eu/latinamericaday2017/

    CulturaLatina Profil auf #Latinamericaday2017: https://www.b2match.eu/latinamericaday2017/participants/272

     

  • Nicht nur Samba

    Für den Karneval von Rio ist es ungewöhnlich, dass versucht wird eine kritische, politische Botschaft zu transportieren. Ausgerechnet eine der bekanntesten Samba-Schulen, Imperatriz Leopoldinense, sorgt dieses Jahr für Aufsehen indem sie auf die Nöte der Xingu aufmerksam macht.

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    Auch wenn es beim diesjährigen Karneval von Rio ungewöhnlich politisch zuging, war er noch immer das heiße Fest voller Rhythmus, Lebensfreude und Erotik.

    Für ein kleines Aufsehen sorgte auch die Austro-Brasilianerin Janaina Krauskopf, die mit Bodypainting auftrat und ihr letztes kleines Bekleidungsstück, ein Klebestreifen, der sie im Intimbereich bedecken sollte dann den Gesetzen der Physik gehorchte. Die in Wien lebende Tänzerin nimmt jedes Jahr als Königin der Bateria der G.R.E.S. Unidos de Bangu am Karvneval von Rio teil. "Ich bin in eine samabaschule fast geboren. Meine ganz Familie ist von einer Sambaschule", so die Rainha da bateria (Deutsch: Batterie-Königin). Da komplette Nacktheit bei den Auftritten nicht erlaubt ist, machte sie sich auch Sorgen, das Missgeschick könne Punkteabzüge bringen. Als gelernte Österreicher wissen wir ja, dass fehlerhafter Klebstoff nicht nur die Wahl der besten Samba-Schule, sondern auch andere Wahlen gefährden kann.

    Janaina Krauskopf und ihre Unidos de Bangu 2017
    Janaina Krauskopf und ihre Unidos de Bangu 2017 (Foto: Unidos de Bangu)

    Beim Karneval geht es auch um Wettkampf. Vor Allem aber um Lebensfreude, Musik, Tanz, Erotik, wie die Bilder von Fernando Frazão (Agência Brasil) zeigen:

     

    Karnveval von Rio 2017
    Barocker Pracht-Wägen auf der Parade der zeigt, wie viel Arbeit alleine schon im Bau der Wägen steckt  (Foto: Fernando Frazão/Agência Brasil)
    Karnveval von Rio 2017
    Nicht nur Frauen machen eine gute Figur auf den Wägen bei der Parade in Rio (Foto: Fernando Frazão/Agência Brasil)
    Karnveval von Rio 2017
    Ein Wagen, der einen Hauch von Orient nach Rio bringt (Foto: Fernando Frazão/Agência Brasil)
    Karnveval von Rio 2017
    Nicht alle Samba-Tänzerinnen in Rio sind spärlich bekleidet (Foto: Fernando Frazão/Agência Brasil)
    Karnveval von Rio 2017
    Gerüchten zufolge soll auch Neptun ein begeisterter Samba-Tänzer sein (Foto: Fernando Frazão/Agência Brasil)
    Karnveval von Rio 2017
    Diese Samba-Tänzerin wirkt, als würde sie sich schon auf den Sieg beim Karnveval von Rio 2017 freuen (Foto: Fernando Frazão/Agência Brasil)

     

    Da der Karneval von Rio für die Samba-Schulen aber auch Prestige ist, und gute Platzierungen dabei helfen finanzielle Mittel zu sichern, hier noch das Ergebnis. Mittlerweile steht auch die Gewinner-Gruppe fest: Gewonnen hat in der Gruppe 1 den Karnval von Rio 2017 die Sambaschule Portela. Portela trat mit rund 3400 Tänzern und Musikern auf und hatte das Flussleben Brasiliens als Thema. Die Tänzer waren überwiegend blau-weiß gekleidet und stellten die Fische der brasilianischen Flüsse dar. Auch die Umweltkatastrophe von Marina 2015, bei der der Damm eines Rückhaltebeckens brach und der Fluss Rio Doce über hunderte Kilometer mit Giftschlamm verseucht wurde und 19 Menschen starben, war Thema des Auftritts bei der 19 Menschen starben Die mit 22 Titeln meistgekrönte Karnevalsgruppierung der brasilianischen Metropole gewann in knapper Entscheidung der Richter den Wettstreit der zwölf besten Sambaschulen - dank ihres Auftritts mit etwa 3400 Tänzern und Musikern. Ihr Thema: das Flussleben Brasiliens.

    Größtenteils blau und weiß gekleidet stellten die Sambatänzer von Portela die Fische der brasilianischen Flüsse dar. Die Wagen des Karnevalszuges thematisierten auch die Umweltkatastrophe von Mariana, bei der 2015 nach einem Dammbruch in einem Rückhaltebecken des Bergwerkunternehmens Samarco 19 Menschen starben. Der Fluss Rio Doce wurde auf 650 Kilometer Länge durch Giftschlamm verseucht.

    Portela wurden 1923 und gewann 22 Titel – ist also eine der erfolgreichsten Samba-Schulen. Sie vertritt das Viertel Madureira, welches als Wiege der Samba gilt. Ihren letzten großen Triumph hatte aber die Samba-Schule 1984 bei der Eröffnung der des Sambódrom.

    Aber auch die Sorgen der Austro-Brasilianerin Janaina Krauskopf ob ihres kleinen „Unfalls“ waren unbegründet. Die Unidos de Bangu gewannen in der 2. Gruppe. Die Unidos de Bangu wurden 1937 gegründet, musste jedoch zwischen 1998 und 2012 aufgrund interner Probleme pausieren. Die jetzt in der 2. Gruppe gereihte Samba-Schule steigt mit dem Sieg 2018 auf.

    Carnaval de Viena

    Aber nicht nur in Brasilien wurde zu heißen Samba-Rhythmen gefeiert. Auch wenn in Österreich der Fasching traditionell etwas anders abläuft, hat der berühmte Carnaval do Rio so große Strahlkraft, dass es auch in Österreich einige Parties und Feste mit brasilianischem Flair gab. So gab es auch eine Party rund um www.achebydunia.at

     

     

     

  • Die Wirtschaftskammer bringt Brasilien nach Wien

    Die zwei jungen und engagierten UnternehmerInnen Anielle Guedes und Pablo Handl, wurden anlässlich des "Latin America Days" #latinamericaday2017, in die Wirtschaftskammer eingeladen. Sie sind beide in Brasilien, sowie auch international, aktiv mit ihren Unternehmen und vereint in ihrem Interesse, Lösungen für soziale Probleme zu finden.

    Von der NASA in die Slums

    Anielle Guedes, die Gründerin des Start-ups Urban 3D, trat als Keynote Speakerin zum Auftakt der Veranstaltung auf. Ihren Auftrag, die TeilnehmerInnen für einen langen Tag zu motivieren, konnte sie auf jeden Fall erfüllen, denn sie hielt eine inspirierende Rede. Die Jungunternehmerin aus Sao Paolo hat mit ihren 24 Jahren schon einiges erreicht. Ihr beeindruckender Lebenslauf besteht nicht nur aus einem Abschluss in Physik und Wirtschaft, sie hat auch noch mehrere Postgraduate-Seminare absolviert, unter anderem bei der der NASA in Kaliforniern und zudem schon vor der UN, G20 und der World Bank gesprochen.

    Ihr Unternehmen Urban 3D hat sie als Reaktion auf mehrere soziale Probleme in Brasilien gegründet, beeinflusst durch die Zeit in der sie die Realität vieler Menschen in Brasilen aus erster Hand miterlebte, als sie für ein Projekt in fünf verschiedenen Slums in Sao Paolo gelebt und gearbeitet hat. Diese Erfahrung brachte ihr die Erkenntnis, wie wichtig Infrastruktur, Wohnbau und Transport für das alltägliche Leben der Menschen sind und auch die Motivation etwas zu verändern.

     

    Ein Beton-Teil aus dem 3D-Drucker von Urban3D (Foto: CulturaLatina.at)
    Ein Beton-Teil aus dem 3D-Drucker von Urban3D (Foto: CulturaLatina.at)

    Gedruckter Beton

    Modernste Technik wird angewendet, wenn sich ihr Unternehmen Urban 3D damit beschäftigt, Betonteile für den Bau mithilfe eines 3D-Druckers herzustellen. Es soll einen Betrag zur Verbesserung der Infrastruktur leisten, aber für ein Zehntel der jetzigen Kosten und in einem Zehntel der momentan benötigten Zeit. Mit dieser bahnbrechenden Technologie wurde sie nun sogar von der NASA eingeladen, auch auf dem Mond und dem Mars beim Hausbau mitzuwirken.

    Es zeigt sich also, dass die Probleme Lateinamerikas auch Lösungen und Möglichkeiten für globale Themen bringen können und soll ein Hinweis darauf sein, dass es wichtig ist, Lateinamerika nicht nur als Ort zu sehen, der Entwicklungshilfe braucht, sondern auch als Partner für Zusammenarbeit. Denn, so vollendet Guedes ihren Vortrag: „Um das volle Potenzial Lateinamerikas zu entfalten zu können, ist es wichtig zusammenzuarbeiten, und da können viele verschiedene Länder, auch Österreich einiges beisteuern“. Mit diesen abschließenden, aber auch auffordernden Worten beendete sie ihre Ansprache, später war aber noch eine andere Stimme zu hören, jene eines Unternehmers, der ebenfalls in Brasilien tätig ist.

    Brutkasten für Ideen

    Der Unternehmer Pablo Handl, der in Wien studiert hat, war eingeladen, an einer Podiumsdiskussion zum Absatzmarkt Brasilien teilzunehmen. Er hatte sich 2005 dazu entschieden, mit einem One-Way Ticket von Wien nach Sao Paolo zu fliegen und es zu wagen, dort etwas Neues anzufangen, auch wenn die wirtschaftliche Ausgangssituation eine ganz andere als in Österreich war. Und allen Hindernissen zum Trotz ist ihm das tatsächlich gelungen, denn mittlerweile gibt es seine HUB Impact Labs in ganz Lateinamerika undsowie auch in Wien und zahlreichen anderen Ländern. Diese HUB Impact Labs sind sogenannte Business Inkubator bzw. Accelerator, die ausgewählten Social Businesses Möglichkeiten und Ressourcen bieten, um ihre Ideen umzusetzen.

    Gerade dieser Kontakt mit jungen Unternehmen überzeugt ihn davon, dass Brasilien viele motivierte Leute hat, dass das Feld der Jungunternehmer wächst und sich sehr dynamisch entwickelt. Obwohl die Situation schwierig ist und obwohl das Land sich erst langsam von der Rezession erholen kann, ist der „Spirit“ wie Pablo Handl meint, sehr gut. Die Begeisterung, die er für dieses Land hat, soll es auch seine Tücken haben, ist ungetrübt.

    Und für Unternehmen, die sich nun auch für Brasilien interessieren, wird von der Außenwirtschaft Austria eine Innvoation Landing Zone in Sao Paolo organisiert. Dieses Programm soll ausgewählten österreichischen Unternehmen die Möglichkeit geben, sich für einen Monat lang in Brasilien umzuschauen und sich vernetzen zu können, als Vorbereitung für eine eventuelle Ausweitung des eigenen Geschäfts in das größte Land Südamerikas.

    Website #Latinamericaday2017: https://www.b2match.eu/latinamericaday2017

    CulturaLatina Profil auf latinamericaday2017: https://www.b2match.eu/latinamericaday2017/participants/272

  • Wiener Rotkreuz Ball 2016 – „Wien trifft Brasilien“

    Text: Franziska Öllinger/Helmut Miklas | Foto: Helmut Miklas
    Ein Feuerwerk bunter Lebensfreude und mitreißende Rhythmen mischten sich mit der Eleganz eines Traditionsballs in erstaunlicher Leichtigkeit. Das Wiener Rote Kreuz lud zu einem rauschenden Fest.

    Nur die Feststiege liegt zwischen dem grauen herbstlichen Wien und der pulsierenden Leichtigkeit Brasiliens. Unter dem Motto „Wien trifft Brasilien“ wurde am 11.11.2016 die heurige Ballsaison mit dem eleganten Rotkreuz Ball glanzvoll eröffnet. Einer der schönsten und zugleich geschichtsträchtigsten Veranstaltungsräume unserer City, das Wiener Rathaus fand sich erfüllt von heißen Sambarhythmen. Buntschillernde Kostüme in allen Regenbogenfarben auf samtbrauner Haut ließen Augen und Ohren eintauchen in brasilianische Lebensfreude pur!

    Nach dem festlichen Einzug des Jungdamen- und Jungherrenkomitees unter der Leitung von Prof. Thomas Schäfer-Elmayer, -  welcher sich zu vorgerückter Stunde höchst selbst unter das sambatanzende Volk mischte – verwandelte sich der ehrwürdige Festsaal alsbald zum fröhlich bunten  „Sambodrom“ gefolgt von Wiener Walzerklängen.  So schön kann Helfen sein, denn auch heuer wieder dienen die Einnahmen dieser wundervollen Ballnacht dazu, die weltumspannenden humanitären Projekte des Wiener Roten Kreuzes zu ermöglichen und auszubauen.

    Kurz vor Mitternacht zauberte Raquel Souza mit ihrer „Brasilianischen Zeitreise“ die Geschichte und Traditionen Brasiliens in den imperialen Rahmen. Maculele, Capoeira, Gafieira, Samba in dynamischen und atemberaubenden Choreographien berauschten alle Sinne.
    Apropos Sinne. Kulinarisch verband sich ein eigens kreierter Rio Burger in trauter geschmacklicher Eintracht mit Leberkäsesemmel und Tacaca mit Alt Wiener Gulaschsuppe – wer Lust hatte, konnte sich im Nordbuffet in der Kunst perfekt gemixter Caipirinhas üben -  so gestärkt tanzte man noch lange und ab ein Uhr Früh je nach Gusto brasilianisch, in der Radio Wien Disco oder zu den Klängen der Wolfgang Steubl Big Band in den regnerischen Morgen.  

    Samba pa' ti! im Rathaus am Rotkreuzball
    Samba pa' ti! im Rathaus am Rotkreuzball "Wien trift Brasilien" 2016. (Foto: Helmut Miklas)
  • 28.000 Personen mit brasilianischen Wurzeln in Österreich

    Von 5. bis 21.08., finden die Olympischen Sommerspiele im brasilianischen Rio de Janeiro statt.

    Es ist das erste Mal, dass die Spiele in einer südamerikanischen Stadt stattfinden und nach Mexiko-Stadt im Jahr 1968 das zweite Mal in einer lateinamerikanischen Stadt.

    Aus diesem Anlass wirft die Medien-Servicestelle Neue Österreicher/innen einen Blick auf die brasilianische Community in Österreich. Laut Statistik Austria leben 5.129 in Brasilien geborene Personen in Österreich. Der Verein Abrasa schätzt, dass 28.000 Personen mit brasilianischen Wurzeln in Österreich leben.

    Diaspora: 28.000 Personen mit brasilianischen Wurzeln

    Die Zahl der gebürtigen BrasilianerInnen, die in Österreich leben, hat in den vergangenen zehn Jahren zugenommen: So lebten 2007 3.988 gebürtige BrasilianerInnen in Österreich, zehn Jahre später waren es 5.129.

    Mehr lesen: medienservicestelle.at

    Weitere Informationen: integrationsfonds.at

  • Semana Brasileira de Literatura 2015 / 2016

    2ª parte de Semana Brasileira de Literatura. 25, 27 e 28 de janeiro de 2016. (português / alemão).

    25 de janeiro de 2016 - 19:00: Literatura Brasileira de Viena I – Poesia / Leitura e debate com Age de Carvalho.
    Mediação: Marina Corrêa. Leitura em alemão: Angelika Kropej. Lugar: Hauptbücherei Wien – Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Viena
     
    Age de Carvalho nasceu em Belém do Pará, mora em Viena há quase trinta anos. Uma das vozes poéticas brasileiras mais destacadas. Publicou vários volumes de poesia. Em 2006 lançou seu livro bilíngue Sangue-Gesang, traduzido para o alemão por Curt Meyer-Clason. Age de Carvalho fará a leitura de poemas de Sangue-Gesang e de Ainda: em viagem, seu livro de poesias mais recente, publicado em 2015 pela Ed. UFPa, Belém do Pará.

    27 de janeiro de 2016 - 18:30: Literatura Brasileira de Viena II – Poesias e crônicas. Leitura e debate com Marcelo Perocco e Lívia Mata
    Mediação: Alice Leal & Melanie P. Strasser. Lugar: Embaixada do Brasil – Pestalozzigasse, 4 / 3o andar, 1010 Viena.
     
    Marcelo Perocco nasceu em Minas Gerais e mora em Viena desde 1992. É escritor, dançarino, ator e fotógrafo. Ele fará a leitura de alguns de seus poemas, publicados em português em 2014 no livro Porque hoje é segunda e traduzidos para o alemão por estudantes do Centro de Estudos da Tradução da Universidade de Viena.
     
    Lívia Mata mora em Viena há mais de 20 anos; é escritora e artista gráfica. É autora de várias crônicas sobre as relações culturais entre Brasil e Áustria, disponíveis em http://strudeldebanana.com. Os textos de Lívia abordam, geralmente de forma cômica, as aventuras de Lina Mares, uma brasileira que vive em Viena, e seus amigos. As traduções para o alemão foram feitas por estudantes do Centro de Estudos da Tradução da Universidade de Viena. Além das crônicas, Lívia escreve também reportagens sobre temas relacionados ao Brasil, publicadas em jornais e revistas austríacos.
     
    28 de janeiro de 2016 - 19:00: Luiz Ruffato »Estive em Lisboa e lembrei de você« Apresentação de livro, leitura e debate com Luiz Ruffato e Michael Kegler.
    Mediação: Michael Kegler (tradutor de Ruffato). Lugar: Hauptbücherei Wien – Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Viena.
     
    Luiz Ruffato é considerado um dos mais renomados escritores brasileiros contemporâneos. Fez o discurso de abertura na cerimônia da Feira do Livro de Frankfurt em 2013. Seu primeiro romance, Eles eram muitos cavalos (2001) foi vencedor dos prêmios Troféu APCA e Prêmio Machado de Assis de melhor romance de 2001. O tema da série Inferno provisório, de cinco volumes, é a história da classe operária brasileira. Luiz Ruffato fará a leitura de trechos de seu romance Estive em Lisboa e lembrei de você, cuja tradução para o alemão foi publicada em 2015.
     
    Michael Kegler é tradutor e crítico literário alemão. Desde 1992, traduz obras de língua portuguesa para o alemão. Em 2014 recebeu, junto com Marianne Gareis, o Prêmio Straelen da Fundação das Artes de NRW (região da Renânia do Norte-Vestfália), considerado o prêmio de tradução de maior prestígio da Alemanha.

    Organização: Kathrin Sartingen, Alice Leal & Melanie P. Strasser
    Instituto de Romanística & Centro de Estudos da Tradução, Universidade de Viena

  • Lançamento do livro Viajando com "Langsdorff" por Barbara Freitag-Rouanet

    El Lançamento do livro Viajando com Langsdorff por Barbara Freitag-Rouanet será el  dia 21 de Maio de 2014, às 19h., na sala de conferências da Embaixada Brasileira em Viena, Pestalozzigasse 4.

    Apresentação: "A viagem de Langsdorff pelo interior do Brasil (1822-1829)".

    Barbara Freitag-Rouanet apresenta seu livro Viajando com Langsdorff, lançado pela Edições do Senado Federal em 2013. Coordenadora do projeto de pesquisa „Itinerâncias Urbanas“ (CNPq), a autora dedica-se ao estudo das expedições alemãs no Brasil Colônia e no Brasil Império. Nesta publicação Barbara Freitag-Rouanet discute as três expedições de Georg Heinrich von Langsdorff no Brasil, sendo a última (1822-1829) a que mais mistério apresenta devido aos trágicos episódios que a missão sofreu. 

    Socióloga, Barbara Freitag-Rouanet é professora emérita da Universidade de Brasília e atuou, ao longo de sua carreira, em três diferentes focos temáticos: Política educacional, teoria sociológica e sociologia urbana. Publicou, entre outros, A Teoria Crítica: Ontem e Hoje (1984); O Livro didático em questão (1989); Itinerários de Antígona: A questão da moralidade (1992);  Dialogando com Jürgen Habermas (2005); Teorias da Cidade (2006); Capitais migrantes e poderes peregrinos : O caso do Rio de Janeiro (2009, título incluído entre os dez melhores livros na categoria de Ciências Humanas para o Prêmio Jabuti em 2010).

    A autora fará duas apresentações em Viena:

    21 de Maio, 17:15-18:45 no Hörsaal 24 da Universidade de Viena (Hauptgebäude, Universitäts-Ring 1), palestra em alemão: "Brasilien in den Reiseberichten von Langsdorff (1803-1807) und

    Adelbert von Chamisso (1815-1818)".

    22 de Maio, 19:00, na Sala de conferências da Embaixada Brasileira (Pestalozzigasse 4 1010). Palestra em Português:  

    "A viagem de Langsdorff pelo interior do Brasil (1822-1829)"

    As duas apresentações incluem projeção de material iconográfico. Exemplares de Viajando com Langsdorff foram disponibilizados para a venda após a palestra da autora, que se pronitificou em autografá-los (palestra do dia 22 de Maio na Embaixada).

     

    Vortrag: Prof.em. Barbara Freitag-Rouanet:

    „Brasilien in den Reiseberichten von Langsdorff (1803-1807) und

    Adelbert von Chamisso (1815-1818)".

     

    21.Mai 2014, 17:15-18:45 Uhr,

    Universität Wien, Hörsaal 24 (Hauptgebäude) 

    Am 21. Mai 2014 hält Prof.em. Barbara Freitag-Rouanet um 17:15 Uhr im Hörsaal 24 (Hauptgebäude) auf Einladung des Instituts für Romanistik der Universität Wien einen Vortrag zu den Reiseberichten von Georg Heinrich von Langsdorff und Adelbert von Chamisso: Ein Brasilien des 19.Jhs., das Alexander von Humboldt verborgen geblieben war, wird durch den Vergleich der Expeditionen dieser seiner Bewunderer in ein neues Licht gerückt. Langsdorff und Chamisso nahmen im Abstand von zehn Jahren an Expeditionen teil, die sie an fast genau dieselben Orte führten; sie veröffentlichten selbst Berichte ihrer von Zar Alexander I. beauftragten Unternehmungen. Diese russischen Expeditionen waren teils naturwissenschaftlicher Natur (Santa Catarina in Brasilien; die pazifischen Inseln Marquesa, Nukahiva und Owahi), teils von kommerziellem Interesse (Nagasaki in Japan); darüber hinaus dienten sie auch zur Kontrolle der russisch-amerikanischen Kolonien an der kalifornischen Küste. Sie eröffnen weiters ein besseres Verständnis der darauffolgenden Forschungsreisen des Georg Heinrich von Langsdorff in Brasilien.

    Barbara Freitag-Rouanet legt den Schwerpunkt ihres Vortrages auf den Aufenthalt der beiden Reisenden in Santa Catarina, wobei zunächst Langsdorff auch durch eine Havarie zu einem längeren Halt vor der Weiterreise nach Japan gezwungen wurde: Waren es Langsdorffs Tagebucheintragungen, die Chamissos naturwissenschaftliches Interesse für den Süden Brasiliens weckten? Der Vergleich soll Einblicke in die Schwerpunkte und Herangehensweisen der Reisenden bei ihren Expeditionen gewähren. Der Vortrag wird durch zahlreiche ikonographische Bilder ergänzt, die teilweise über 150 Jahre im St.Petersburger Archiv vergessen geblieben waren und bis heute nur teilweise an eine breitere Öffentlichkeit gelangt sind.

     

  • Embaixada do Brasil em Viena contratará um Auxiliar Administrativo

    A Embaixada da República Federativa do Brasil em Viena realizará processo seletivo para contratação de um Auxiliar Administrativo.

    A contratação terá caráter temporário, com duração inicial prevista de no mínimo quatro meses, com possibilidade de prorrogação e duração total de até 26 meses. O período de inscrições será de 7 a 23 de maio de 2014.

    2. De acordo com o parágrafo único do artigo 9° do decreto 1.570, de 21 de julho de 1995 e da Portaria MRE de 12 de setembro de 1995, os candidatos deverão preencher os seguintes requisitos:

    a) comprovar situação regular de residência e permissão legal para o exercício de atividade remunerada na Áustria, de acordo com a legislação local;
    b) ter domínio dos idiomas português e inglês e conhecimento do idioma alemão. Desejável conhecimento do idioma espanhol;
    c) ter experiência comprovada em trabalhos administrativos;
    d) apresentar documento de filiação ao sistema previdenciário local;
    e) apresentar certificado de formação de nível médio (ou equivalente) ou diploma de curso superior;
    f) apresentar atestado médico de aptidão física e mental;
    g) apresentar atestado de bons antecedentes (“Strafregisterbescheinigung”) ou equivalente;
    h) ter idade mínima de 18 anos; e
    i) no caso de brasileiro(a), apresentar certidão de quitação eleitoral (www.tse.gov.br) e declaração de próprio punho de que não acumula cargo, emprego ou função pública. Candidatos brasileiros do sexo masculino deverão apresentar, ademais, prova de quitação com o serviço militar.

    3. As atividades atribuídas ao cargo abrangem: redação de documentos em português e inglês; uso de ferramentas eletrônicas (e-mail, editor de texto, planilha); secretariado; entre outras atividades administrativas. O funcionário poderá ser solicitado a ocupar outra função, dentro da mesma categoria de emprego.
    Edital de Seleção – Auxiliar Administrativo (01/2014)

    4. A seleção consistirá de três etapas: a) análise do currículo e da documentação exigida; b) prova escrita; c) entrevista.

    5. Datas, provas e resultados:
    07 a 23/05/2014 - Período de inscrição. A inscrição deverá ser efetuada por via postal registrada (vide parágrafos 8 e 9 abaixo).

    26/05/2014 Resultado da análise curricular e da documentação. O resultado será publicado no quadro de avisos da Embaixada. Somente serão habilitados à segunda e à terceira etapas (prova escrita e entrevista) os candidatos que apresentarem toda a documentação exigida no parágrafo 2.

    27/05/2014 Prova escrita O exame consistirá de redação e tradução de textos nos idiomas português e inglês e terá duração de 4 (quatro) horas. A prova será realizada na Embaixada do Brasil (vide endereço abaixo) e terá início às 14h30min. Solicitase que os candidatos cheguem ao local da prova com meia hora de antecedência.

    02/06/2014 Resultado da prova escrita e convocação para entrevistas. Serão convocados para entrevistas somente os candidatos aprovados na prova escrita.

    04 a 05/06/2014 Entrevista O exame consistirá de avaliação da experiência e da capacidade de expressão do candidato, bem
    como de sua fluência em português, inglês e alemão e, opcionalmente, em espanhol.

    06/06/2014 Resultado final O resultado final será afixado no quadro de avisos da Embaixada e publicado no site http://viena.itamaraty.gov.br.  Apenas os nomes dos candidatos que obtiverem nota igual ou superior a 60% na segunda e terceira etapas serão incluídos na classificação
    final.

    6. O candidato que obtiver a melhor classificação será chamado para a vaga existente. A contratação está condicionada à apresentação dos originais da documentação exigida no parágrafo 2 acima. O contrato de trabalho prevê período de experiência de 30 dias. Edital de Seleção – Auxiliar Administrativo (01/2014)

    7. O salário bruto inicial oferecido é de € 1.722,40 (considerando o desconto previdenciário, o salário líquido será de aproximadamente € 1.400,00 mensais). A carga horária de trabalho é de 40 horas por semana.

    8. As inscrições deverão ser efetuadas por correspondência postal registrada, dirigida ao seguinte endereço:
    Embaixada do Brasil em Viena
    (Ref. Processo seletivo 01/2014)
    Pestalozzigasse 4/2. Stock
    1010 Wien

    9. A inscrição compreenderá o envio para o endereço acima de cópia dos documentos mencionados no parágrafo 2, Curriculum Vitae e fotografia, acompanhados do formulário de inscrição disponível no site da Embaixada (http://viena.itamaraty.gov.br). Serão desconsideradas as inscrições que não preencherem os requisitos mencionados no segundo parágrafo deste Edital ou que não forem recebidas até a data limite de 23 de maio de 2014.

    10. Eventuais dúvidas sobre o processo seletivo deverão ser encaminhadas para o endereço eletrônico administ.viena@itamaraty.gov.br.
    Viena, em 6 de maio de 2014.

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