Magazin für Kultur, Integration und spanische Sprache in Österreich

Veranstaltungen

Cultura de Austria

  • Tracht y Dirndl
    Tracht y Dirndl El Tracht para los hombres y Dirndl para las mujeres, son los trajes típicos de…
  • ¿Qué es Krocha?
    ¿Qué es Krocha? Krocha en dialecto y Kracher en el idioma alemán estándar. Se denomina “Krocha” o “Kracher”…
  • ¿Conoce las "Mohnzelten"?
    ¿Conoce las "Mohnzelten"? Mohnzelten, en español "tiendas/carpas de amapolas" son una especialidad dulce típica de la región del…
  • ¿Comida vienesa o de Austria?
    ¿Comida vienesa o de Austria? La gastronomía vienesa no se puede comparar con la del resto de los Estados federados…
  • El Palacio de Schönbrunn
    El Palacio de Schönbrunn El Palacio de Schönbrunn construido en el siglo XVI es una de las principales obras…
Mittwoch, 12 Dezember 2018 10:28

Papst feiert Messe für Lateinamerika

geschrieben von R/KAP
Papst Franziskus (Papa Francisco) feierte eine schöne Messe für Lateinamerika. Als Argentinier ist Franziskus der erste gebürtige Nichteuropäer im Papstamt seit über 1200 Jahren. (Foto: Alessandro Bianchi/Reuters)

Papst Franziskus hat am Mittwochabend im Petersdom eine Messe für Lateinamerika gefeiert. Zum Fest der "Virgen de Guadalupe", der Schutzpatronin Lateinamerikas, rief er zu aktivem Einsatz für die Schöpfung und sozial Benachteiligte sowie zur Wahrung kultureller Vielfalt auf. An dem Gottesdienst nahmen gemeinsam mit in Rom lebenden Lateinamerikanern auch zahlreiche Botschaftsvertreter teil. Franziskus stammt selbst aus Argentinien.

Maria als "erste Lehrerin des Evangeliums" lebe vor, wie man sich auf den Weg machen und die Stimme erheben könne. So sei sie auch nach Golgatha gegangen, um trotz Dunkelheit und Schmerz zu Füßen des Kreuzes zu sein. "Sie ist nicht verschwunden oder weggegangen. Sie kam eigens dorthin", betonte der Papst.

Von Maria könne man lernen, bei denen zu sein, die keine Hoffnung hätten, und Abstand zu nehmen von "magischen Lösungen, sekundenschnellen Antworten und umgehenden Resultaten". Der Papst grenzte die Figur der Gottesmutter ab von "fantastischen Versprechen eines Pseudo-Fortschritts", der zusehends über die verschiedenen kulturellen Identitäten des lateinamerikanischen Kontinents Macht gewinne. Maria lehre, diesen kulturellen Reichtum wertzuschätzen.

Franziskus beschrieb die biblische Gestalt Mariens weiter als Stimme der Stimmlosen und eine Frau, die andere zu Protagonisten gemacht habe, statt sich selbst in den Vordergrund zu spielen. Darin zeige sich ein Zug Gottes selbst: "Der Herr ist nicht selbstsüchtig auf der Suche nach Applaus oder weltlicher Bewunderung", so Franziskus. "Seine Herrlichkeit besteht darin, seine Kinder zu Protagonisten der Schöpfung zu machen."

In der "Schule Mariens" zeige sich zudem, dass man andere nicht demütigen, beschimpfen oder entwürdigen müsse, um sich wertvoll oder wichtig zu fühlen, so der Papst. Es sei auch keine physische oder psychische Gewalt nötig, um sich sicher und beschützt zu fühlen. Vielmehr komme es darauf an, jenen, die am Boden liegen, Würde zu verleihen.

Die Verehrung der Jungfrau von Guadalupe geht auf Marienerscheinungen im 16. Jahrhundert in Mexiko zurück. Johannes Paul II. (1978-2005) ernannte sie zur Schutzheiligen Süd- und Nordamerikas und führte den 12. Dezember als allgemeinen katholischen Gedenktag ein. Die Basilika Santa Maria de 

Bitte anmelden, um einen Kommentar zu posten
Don't have an account yet? Register Now!

Sign in to your account