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Freitag, 20 April 2018 08:28

Lange Nacht der Kirchen 2018

geschrieben von Eugenie Altenburg & Julia Strobl, austriaguides
Großer Andrang bei einer Führung der Austria Guides am Wiener Stephansplatz 2017 (Foto: Lisa Bor, LNDK)

Durch die „Lange Nacht der Kirchen“ kann man sich einfach treiben lassen, von einer geöffneten Kirchentüre zur nächsten, ins Gespräch kommen, Neues entdecken. Doch es lohnt sich auch, sich dabei von uns austriaguides vom Verein der geprüften Wiener Fremdenführer durch die nächtliche Stadt, ihre Kirchen und Monumente begleiten zu lassen. Seit einigen Jahren beteiligen wir uns mit Begeisterung am Programm und bieten, abseits von touristischen Klischees, drei speziell für diese Nacht entwickelte Stadtspaziergänge. Warum wir alle ehrenamtlich dabei sind, in dieser besonderen Nacht? Wir genießen die außergewöhnliche Atmosphäre, die Offenheit und Neugier der Menschen, die uns begleiten.

„Ein Grätzlspaziergang zu den Kirchen und Klöstern im unteren Werd“ führt uns über den Donaukanal in die Leopoldstadt und eröffnet ein spannendes Kapitel der Wiener Stadt- und Kirchengeschichte. Im dünn besiedelten Inselgebiet, im sogenannten „untere Werd“, ließen sich 1614 die Barmherzigen Brüder, 1623 der Karmeliterorden nieder. Kurz darauf entschloss sich Kaiser Ferdinand II., das jüdische Ghetto, die Wiener Judenstadt, im unteren Werd einzurichten, das bis zur Vertreibung 1670 unter Leopold I. bestand. Dort wo heute die Leopoldskirche steht, befand sich einst die jüdische Synagoge.

Nachdem im letzten Jahr an unserer „heilige“ Spurensuche in der Wiener Innenstadt große Nachfrage bestand, gibt es diesmal mit „Vorbilder und Fürbitter – Die versteckten Heiligen am Gestade“ eine Fortsetzung. Wir begeben uns in das Gebiet „am Gestade“, am Rand des Steilufers zum südlichsten Donauarm. In römischer Zeit, vor allem aber seit dem Mittelalter war der Fluss ein bedeutender Verkehrsweg. Waren aller Art wurden hier angeliefert: Salz aus Oberösterreich ebenso wie Teppiche aus dem Orient. Die Schifffahrt wie auch das Leben am Donaustrom war voller Gefahren.

Der barocke Engelssturz über dem Eingangsportal zur Michaelerkirche begrüßt bis heute die Eintretenden, der Erzengel Michael vertreibt Luzifer aus dem Himmel. Geschaffen hat ihn der italienische Hofbildhauer Kaiser Karls VI. Lorenzo Mattielli. Der Entwurf des Vorbaus stammt von Antonio Beduzzi aus Bologna. Doch die beiden waren bei weitem nicht die einzigen Italiener bei Hofe, wie unsere nächtliche Führung auf den Spuren der Italiener in Wien, „Der Erzengel Michael und die Italiener in Wien“, aufzeigt.

Nähere Informationen zur Langen Nacht der Kirchen am 25. Mai 2018 unter www.langenachtderkirchen.at 

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