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Sonntag, 12 November 2017 10:18

Fantomas gegen die Angst und das Vergessen Empfehlung

geschrieben von
México/FANTOMAS MONSTER: experiencias y enseñanzas para la vida. (Foto: Pablo Casacuevas)

Im November präsentieren die Künstler*innen Gin Müller, Jan Machacek, Miriam Balderas, Kaveh Parmas und Edwarda Gurrola im brut im Theater Hamakom den zweiten Teil von FANTOMAS MONSTER. Die Serie thematisiert und reflektiert die Erfahrungen von Künstler*innen und Aktivist*innen mit realem Staatsterror, Widerstand und Flucht, erzählt aber auch humorvoll über mutige Rebellion, Funken von Hoffnung und die Notwendigkeit menschlicher Superheld*innen.

Im zweiten Teil der Livebühnenproduktion einer Graphic Novel geht die Reise von Wien nach Mexiko, das Land, in dem Superheld Fantomas als Comicfigur und Alternative zu amerikanischen Superman- und Batman-Figuren geschaffen wurde. Die mexikanische Erzählerin der Geschichte kehrt in ein von Drogenkriegen, Postkolonialismus und politischer Korruption geprägtes Klima zurück, um den Kampf gegen die Macht der Angst und des Vergessens aufzunehmen. Gemeinsam mit Fantomas begibt sie sich auf die Reise und will die Überreste ihres Bruders, eines der 43 verschwundenen Student*innen von Ayotzinapa, begraben. Kann ein Superheld wie Fantomas in einem Land, in dem nicht einmal Superhelden sicher sind, helfen?

Gin Müller ist Dramaturg, Performer und Queer-Aktivist und arbeitet an der Schnittstelle von Performancekunst und politischem Aktivismus. Jan Machacek ist Performer und Medienkünstler, neben seinen Livevideoperformances und Installationen entwickelt er Bühnenbilder und -videos. Edwarda Gurrola trat bereits als Kind im mexikanischen Fernsehen auf, seither war sie in unzähligen Theater-, Film- und TV-Produktionen zu sehen.

2015 war sie für den „Ariel“, den mexikanischen Filmpreis, als beste Hauptdarstellerin nominiert. FANTOMAS MONSTER – Teil 2 ist die erste Zusammenarbeit der Künstler*innen in dieser Konstellation gemeinsam mit den Schauspieler*innen Miriam Balderas und Kaveh Parmas.

Begleitend zur Performance von Teil 2/Mexiko ist im Foyer des Hamakom FANTOMAS MONSTER – Teil 1/Iran als Ausstellung zu sehen. Am 8. und 9. Dezember findet zudem ein Begleitprogramm mit Filmscreenings und Diskussionsrunden mit Menschenrechtsaktivist*innen statt.

Dramaturgie & Regie Gin Müller Bühne & Video Jan Machacek Performer*innen Miriam Balderas, Edwarda Gurrola, Kaveh Parmas Research Katia Tirado, Gerhard Montes de Oca Musik Postkaput (Victor Martinez & Icetrip Estevez) Kostüme Adriana Olivera Bühnenbau Franz Kapfer Videoprogrammierung Oliver Stotz Grafik Georg Starzner Produktion Christine Sbaschnigg, Rosario Hevia Eine Koproduktion von Gin Müller, Jan Machacek, Edwarda Gurrola und brut Wien. Mit freundlicher
Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien, des Vereins zur Förderung der Bewegungsfreiheit, von Museo Universitario del Chopo, FONCA (Programa Creadores Escénicos, 2017-20), Teatro Carlos Lazo, Facultad de Arquitectura, UNAM und Foro Cultural de Austria en Mexico.

Biografien

Gin Müller ist Dramaturg_in, Theaterwissenschafter_in, Performer_in und Queer-Theoretiker_in. Gin Müller ist Lektor_in am Institut für Theater-, Film und
Medienwissenschaften der Universtät Wien, war Teil der queeren Performanceband SV Damenkraft (gemeinsam mit Sabine Marte, Christina Nemec und Katrina Daschner) und ist Mitbegründer_in der VolxtheaterKarawane, mit der Gin Müller Theater als Eingriff in den öffentlichen Raum begriff. Gin Müllers Arbeiten suchen nach dem Zusammenhang zwischen Melodrama, Telenovela und Rebellion im Kontext einer inszenierten globalen Medienwelt (Melodrom: Melodrama, Telenovela, Rebellion), nach einer progressiven Form des Fernsehromans (Who shot the Princess? Boxstrop Telenovelas nach Elfride Jelineks Prinzessinnendramen), sind große ideologische Entwürfe und kleine Rebellionen gegen die Kontrollgesellschaft (Transkatholische Vögel) oder freie Bearbeitung und Konfrontation mit queeren Texten, Motiven, Personen und unterschiedlichen geschlechtlich-subversiven Verkörperungsanordnungen (Orlanding the dominant, eine queere Burlesque nach Virginia Woolfs Orlando).

Jan Machacek studierte Bildhauerei und Bühnenbild in Wien und Karlsruhe. Seit 2002 arbeitet er an der Schnittstelle von Medienkunst und Performance. Neben Live-Video- Performances realisiert er experimentelle Kurzfilme und Videoinstallationen im öffentlichen Raum. In seiner Arbeit steht dabei das Verhältnis von Körper und den Bildern, die sich Medien-Apparate davon machen, im Mittelpunkt. Für Jan Machacek wird es spannend, wenn er spontan auf Vermitteltes reagieren kann und ein starr definiertes (Video-)Bild durch diesen Handlungsspielraum ins Schleudern gerät.
Machacek kooperiert regelmäßig mit KünstlerInnen wie: Oliver Stotz, Sabine Marte, Andrei Andrianov, Anat Stainberg, Billy Roisz, Anna Mendelssohn, Martin Siewert und dieb13. Seine Arbeiten wurden u. a. bei den Wiener Festwochen, im Tanzquartier Wien, beim plateaux-Festival Frankfurt, sowie auf Festivals in Italien, Holland, Großbritannien und Bulgarien gezeigt. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, z. B. beim Flexfestival, Gainesville, bei der Diagonale, Graz und mit dem International Prize for Performance, in Trento gewürdigt. http://machacek.klingt.org/

Performances

Mittwoch, 29.11.2017, 20 hrs
Donnerstag, 30.11.2017, 20 hrs
Montag, 04.12.2017
Dienstag, 05.12.2017
Donnerstag, 07.12.2017
Freitag, 08.12.2017
Samstag, 09.12.2017
Montag, 04.12.2017
brut im Theater Nestroyhof Hamakom, Nestroyplatz 1, 1020 Wien

Performance / Österreichische Erstaufführung in spanischer Sprache mit deutschen Übertiteln / 16 € / 12 € / 8 €

Website: http://brut-wien.at

Redaktion

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