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Sonntag, 29 April 2018 10:13

Guatemalas Ex-Präsident Arzú gestorben

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Der Ex-Präsident Guatemalas, Alvaro Arzu, beim Händeschütteln mit einem Militäroffizier im Jahr 1997 (Foto: AP/Archivbild/sda/barfi/keystone)

Der frühere guatemaltekische Präsident und aktuell Bürgermeister der Hauptstadt, Alvaro Arzú ist gestorben. Arzu hatte mit seiner Unterschrift unter einen Friedensvertrag 1996 einen Schlussstrich unter einen 36-jährigen Bürgerkrieg gezogen.

Arzú starb am 27. April 2018 in Guatemala-Stadt an den Folgen eines Herzinfarkts im Alter von 72 Jahren. Arzú setzte er sich für einen zügigen Abschluss der sich bereits seit sechs Jahren hinziehenden Friedensverhandlungen mit der Guerillaorganisation URNG (Unidad Revolucionaria Nacional Guatemalteca) ein. Eine problematische Folge des Friedensvertrages, welche die Regierung Arzú nur mit Mühe in den Griff bekam, war der sprunghafte Anstieg der allgemeinen Kriminalität. Insbesondere kam es zu einer Welle von Entführungen.

Nach Bekanntwerden seines Todes bekundeten mehrere Persönlichkeiten sein Beileid an seine Frau und ehemalige Primera Dama Patricia de Arzú und ihre drei Kinder, darunter Álvaro Arzú Escobar (Sohn), Präsident des Kongresses (2018-2019) und Abgeordneter der Legislativen Organisation für die Unionistische Partei für den Zeitraum 2016-2020.

Sein letzter öffentlicher Auftritt war diese Woche, als er zusammen mit dem jetzigen Präsidenten Jimmy Morales, den Plan für die Schwachstellen- und Notfallmanagementplan der guatemaltekischen Gemeinde vorstellte.

Die Unidad Revolucionaria Nacional Guatemalteca (URNG-MAIZ) ist eine politische Partei von Guatemala. Es wurde am 7. Februar 1982 als Ergebnis der Koordination der vier wichtigsten Guerillagruppen in Guatemala gegründet. Diese Guerillas waren: die Guerillaarmee der Armen (Ejército Guerrillero de los Pobres - EGP), die Organisation des Volkes in den Waffen (Organización del Pueblo en Armas - ORPA), die Rebellenarmee (Fuerzas Armadas Rebeldes - FAR) und die guatemaltekische Arbeiterpartei (PGT).

 

Unidad Revolucionaria Nacional Guatemalteca (URNG)

Die URNG stellte Anfang 1980 einen Vormarsch im revolutionären Kampf dar. Sie war stärker in von Armut und Diskriminierung geprägten Bevölkerungen, insbesondere in der westlichen Zone des Landes, in Quiché, Huehuetenango und San Marcos.

Cuesta abajo der URNG

Nach einem von der Vereinte Nationen (UNO) geförderten Friedensprozess legten die Guerillas 1996 ihre Waffen nieder.
Damals wurde zwischen der Regierung Guatemalas und der URNG, - in Anwesenheit des sechsten UNO-Generalsekretärs Boutros Boutros-Ghaliein- festes und dauerhaftes Friedensabkommen unterzeichnet, um 36 Jahre Bürgerkrieg zu beenden.

1997 begann die Umwandlung der URNG in einer legalen politischen Partei, ein Prozess, der 1998 seinen Höhepunkt erreichte. Für die Wahlen von 1999 wurde der Prozess in einer Koalition von linken Parteien präsentiert und somit erreichten die dritte Position.

2003 wurden die Linke geteilt, wobei die URNG mit nur 7 von insgesamt 114 Abgeordneten des Nationalkongresses die schlechtesten Ergebnisse erzielte.
Ebenso liefen sie bei den Parlamentswahlen von 2007, wo sie immer wieder geteilt wurden und konnten nur zwei Sitze von 158 gewinnen.

Álvaro Enrique Arzú Irigoyen (* 14. März 1946 in Guatemala-Stadt; † 27. April 2018. (AP Photo/Moises Castillo)
Álvaro Enrique Arzú Irigoyen (* 14. März 1946 in Guatemala-Stadt; † 27. April 2018. (AP Photo/Moises Castillo)
Redaktion

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