Die deutsch-spanische Kulturzeitschrift Österreichs

CulturaLatina: Lateinamerikanische Zeitschrift Österreichs auf Spanisch und Deutsch

CULTURA DE AUSTRIA

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Texto: Raina Zimmering
Am 13.10.2016 machten das Zapatistische Heer der Nationalen Befreiung (EZLN) und der Nationale Indigenenkongress (CNI) in dem Dokument „Que retiemble en sus centros la tierra“ (Damit die Erde in ihren Zentren erbebe), den Vorschlag, eine Kandidatin für die Präsidentschaftswahl in Mexiko 2018 aufstellen zu wollen. Erst kurz zuvor war in Mexiko ein Gesetz in Kraft getreten, das die Kandidatur von unabhängigen Bewerbern für das Präsidentenamt ermöglicht. Doch diese Absicht konnte erst nach einer Befragung in allen Einheiten des CNI verwirklicht werden. Das Ergebnis war zustimmend, was am 01.01.2017 in Oventic verkündet wurde. Dass eine Indigene für das höchste Amt im Staat kandidiert, kommt in Mexiko einem politischen Erdbeben gleich, denn die Indigenen sind von politischer Teilhabe weitgehend ausgeschlossen: Man kann sie weder im Parlament, noch unter den Ministern und schon gar nicht an den Gerichten finden. Mit der indigenen Präsidentschaftskandidatin rückt somit die prekäre Situation der Indigenen in ganz Mexiko wieder auf die politische Tagesordnung. Und nicht nur das, es wird die Frage des Regierens völlig neu gestellt.

Eine Woche Ende der Amtszeit von US-Präsident Barack Obama wurden einige Sonderregelungen für Migranten aus Kuba abgeschafft. Damit gehen die USA noch einen weiteren Schritt in der während seiner Amtszeit begonnen Normalisierung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern.

Die zwei jungen und engagierten UnternehmerInnen Anielle Guedes und Pablo Handl, wurden anlässlich des "Latin America Days" #latinamericaday2017, in die Wirtschaftskammer eingeladen. Sie sind beide in Brasilien, sowie auch international, aktiv mit ihren Unternehmen und vereint in ihrem Interesse, Lösungen für soziale Probleme zu finden.

Der 1965 gegründete Verein Österreichisches Lateinamerika-Institut mit Sitz in Wien (LAI) ist pleite. An einem Sanierungsverfahren werde aktuell gearbeitet, teilte der Alpenländische Kreditorenverband heute, Mittwoch, mit. Von der Insolvenz sind derzeit 43 Gläubiger und in Summe 35 Beschäftigte betroffen - 22 freiberufliche Sprachtrainer, 10 Mitarbeiter, 2 Geschäftsführer und 1 ehrenamtlicher Vorstand.

Die Entscheidung der mexikanischen Regierungen, den Freihandelsvertrag mit den Vereinigten Staaten und Kanada zu unterzeichnen und ihm über die Jahre treu zu bleiben, hat Mexiko nicht nur enormen Schaden zugefügt, sondern hat das Land auch von Lateinamerika entfernt. Es handelt sich um eine ideologische Wahl, die im Irrglauben wurzelte, die Assoziierung mit wirtschaftlichen Großmächten würde es der mexikanischen Wirtschaft ermöglichen, das Niveau der weiter entwickelten Wirtschaften zu erreichen und so Armut, Ungleichheit, Elend und soziale Marginalisierung hinter sich zu lassen.

Die Menschen Lateinamerikas sind nicht nur wegen ihrem fröhlichen und offenem Gemüt bekannt, sondern schlicht weg, weil sie wahre Lebensgenießer sind. Jeder einzelne Tag soll im Leben zelebriert werden. Und dass fast täglich die Sonne scheint, ist natürlich von großem Vorteil.

Im Dezember und auch schon viel früher, ab November, steigt die Freude noch mehr das Leben zu feiern, dann wenn die Weihnachtszeit anfängt!

Donnerstag, 08 Dezember 2016 20:11

10.12.: Internationaler Tag der Menschenrechte

Von

Menschenrechtsstadt Wien garantiert die Rechte ihrer Bewohnerinnen und Bewohner.

Es ist zu früh über die Ursachen zu spekulieren, aber Van der Bellen hat die Bundespräsidentenwahl im “2. Versuch” deutlicher gewonnen als noch im Mai. Die Anfechtung der Wahl hat sich für die FPÖ also nicht ausgezahlt.

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