Magazin für Kultur, Integration und spanische Sprache in Österreich
Erleben Sie Peru!

20. April 2017 - 04. Mai 2017, 18:30 - 18:30

DIE ÖSTERREICHISCH-PERUANISCHE GESELLSCHAFT IN ZUSAMMENARBEIT MIT DER VHS MARIAHILF
teilen mit, dass folgende Veranstaltungen über PERU durchgeführt werden
 
Es spricht D.I. Heinrich Schmutzenh ...




Georgia creimer: Incorporado

25. April 2017 - 09. Mai 2017, 12:00 - 12:00

Georg Folian convida para a abertura da exposição individual da artista plástica brasileira: "georgia creimer: incorporado".

Vernissage: 25 APR 2017 – 19:00
Atelierhaus der Akademie der bildend ...




Erleben Sie Peru!

27. April 2017 - 11. Mai 2017, 18:30 - 18:30

DIE ÖSTERREICHISCH-PERUANISCHE GESELLSCHAFT IN ZUSAMMENARBEIT MIT DER VHS MARIAHILF
teilen mit, dass folgende Veranstaltungen über PERU durchgeführt werden
 
Es spricht D.I. Heinrich Schmutzenh ...




The Vienna Workshop Gallery: Maximilian Seeböck

28. April 2017 - 10. Mai 2017, 11:00 - 19:00

A empresária brasileira, Valéria Mac Knight, convida para a abertura do seu espaço cultural The Vienna Workshop Gallery, um espaço dedicado à arte e ao processo criativo. El 27 de abril – 1 ...




Tango Argentino Anfänger Intensiv Workshop

28. April 2017 - 29. April 2017, 13:00 - 19:00

ANFÄNGER INTENSIV WORKSHOP = BASIS I WS. Teil I ist für Anfänger ohne u. mit Vorkenntnisse geeignet. Inhalt: Basis des Tangos (Haltung, Umarmung, Gehen, Kreuz, Ochos), Musikalität, Improvisati ...




Kreative Workshops für Kinder - Talleres creativos para niños

28. April 2017 16:00

Erzähle mir ein Märchen! "Die vergessliche Fledermaus" (4 - 8 Jahre). Dieser Workshop hat zum Ziel, dass die Kleinsten das aktive Vorlesen des Märchen "Derjenige, der sehen und riechen kann" ge ...




Die Kunst wohnt in uns – Kunst wohnt am See. Malerei von Fritz Walter JETZINGER

28. April 2017 19:30

„Die Kunst wohnt in uns“ – das sagte der Künstler Fritz Walter Jetzinger einmal. In der Seestadt Aspern werden nun erstmals Teile seines Spätwerkes gezeigt. Ölbilder, die Jetzinger aussch ...




Jalisco Philharmonic / Parisotto

28. April 2017 20:00

Das führende Orchester Lateinamerikas kommt nach Wien! Lateinamerikanische Percussion trifft deutsche Romantik. In über hundert Jahren haben die Musiker der Jalisco Philharmonic aus Guadajara, M ...




CD Präsentation des Ensembles Spirituosi: “Souvenir Latino“

02. Mai 2017 19:30

Das Ensemble Spirituosi wird ihre neue CD "Souvenir Latino" - Europa y Latinoamérica, un viaje redondo am 2. Mai um 19:30 Uhr im Barocksaal des Magistratisches Bezirksamt im 3. Wiener Bezirk prä ...




Burundanga de Jordi Galceran / Teatro en español

02. Mai 2017 - 07. Mai 2017, 20:00 - 20:00

Soles del Sur presenta la comedia "Burundanga" de Jordi Galceran del 2 al 7 de mayo. Plazas limitadas. ¡No te la pierdas! Sinopsis en español de "Burundanga"

Berta, una estudiante de postgrado, ...




Vortrag/CARMEN CALVO: Ein Register menschlicher Erfahrungen/Registro de experiencias humanas

03. Mai 2017 19:00

Carmen Calvos Werk ist unvorhersehbar. Die vielschichtige Arbeit der 1950 in Valencia geborenen Künstlerin ist ein getreuer Spiegel unserer Welt. Sie braucht keine grossen Themen solange jeder ne ...




Erleben Sie Peru!

04. Mai 2017 - 18. Mai 2017, 18:30 - 18:30

DIE ÖSTERREICHISCH-PERUANISCHE GESELLSCHAFT IN ZUSAMMENARBEIT MIT DER VHS MARIAHILF
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“UTOPIE”, do artista austríaco Hermann Nitsch

04. Mai 2017 18:30

A Nitsch Foundation tem a honra de convidar a comunidade brasileira para uma noite especial, no contexto da exposição “UTOPIE”, do artista austríaco Hermann Nitsch,  no dia 4 de Maio, das ...




“Metamorphosis” del Artista Francisco Claure

04. Mai 2017 19:00

La Embajada del Estado Plurinacional de Bolivia en Viena  invita a los Residentes Bolivianos en la República de Austria, Republica Checa, Eslovenia, Eslovaquia, Bulgaria, Hungría, Croacia y ami ...




Teatro infantil en portugués: Histórias do povo da floresta

06. Mai 2017 11:00

O projeto “Mala de Herança em Viena” apresenta mais um espetáculo teatral com a atriz e pedagoga Anna Ly
* em comemoração ao mês do Português como Língua de Herança * Histórias do povo ...




Samstag, 03 Dezember 2016 11:13

Ein Jahr mit Kindern mit Behinderungen in NPH-Honduras

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Österreichische Volontärinnen bei NPH-Honduras © NPH-Österreich

Interview mit den österreichenTerapeutinnen Johanna und Karin

Am 3. Dezember jährt sich der „Internationale Tag der Menschen mit Behinderung“ der Vereinten Nationen. Das internationale Kinderhilfswerk NPH (Nuestros Pequeños Hermanos = Unsere kleinen Brüder und Schwestern) will die Lebenssituation behinderter Kinder in Lateinamerika nachhaltig verbessern. Spezielle Therapieeinrichtungen in den NPH-Projektländern und gut ausgebildete TherapeutInnen helfen Kindern mit körperlichen und geistigen Behinderungen in und um die NPH-Kinderdörfer.

Bei NPH Honduras gibt es Betreuungseinrichtungen im Kinderdorf sowie das Wohn- und Therapiehaus „Casa Ángeles“ in der Hauptstadt Tegucigalpa. Auch in Im Therapiezentrum Casa Samaritano in Nicaragua un in dem Physiotherapie- und Rehabilitationszentrum Kay St. Germaine in Haiti verbessert NPH die Lebenssituation von behinderten Kindern. Seit Jänner 2016 sind Karin Leitner aus Oberösterreich und Johanna Böhm aus Niederösterreich im NPH-Kinderdorf in Honduras als Therapeutinnen im Einsatz. Die 25-jährige Karin aus St. Veit im Mühlkreis arbeitet dort als Physiotherapeutin, die 24-jährige Johanna aus Wolfpassing als Ergotherapeutin.

Im Interview geben die beiden Einblick in ihren Arbeitsalltag im Kinderdorf.

(Interview von NPH)

Ihr habt ja Physio- bzw. Ergotherapie studiert und arbeitet jetzt als Freiwillige für mehr als ein Jahr bei NPH Honduras. Was motiviert euch?

Karin: Viele meiner PatientInnen strahlen eine immense Lebensfreude aus. Sie freuen sich über Zuneigung und Aufmerksamkeit. Obwohl es oft anstrengend ist, bestärkt mich das in meiner Arbeit ungemein. Hier kann ich mein Fachwissen in einem anderen Teil der Erde sinnvoll einbringen und anderen helfen. Und weil es mir hier so gut gefällt, habe ich meinen Aufenthalt verlängert und bleibe bis Juli 2017.

Johanna: Das Schönste an meiner Arbeit hier mit behinderten Menschen ist die Beziehung, die wir zueinander aufbauen. Jedes der Kinder und jeder der Erwachsenen hat seine Eigenheiten, die ihn liebenswert machen und mich oft zum Lachen bringen.

Warum sind therapeutische Angebote für behinderte Kinder so wichtig?

Karin: Behinderte Kinder bekommen leider oft kaum individuelle Aufmerksamkeit - brauchen diese aber besonders. Normal entwickelte Kinder lernen alles, was sie brauchen, von klein auf durch soziale Interaktion, durch Ausprobieren und durch den Besuch von Kindergarten und Schule. Vieles davon fehlt behinderten Kindern. Es ist wichtig herauszufinden, was ein Kind benötigt und wie viel es trotz seiner Behinderung erreichen kann.

Johanna: Ergotherapie hat immer das Ziel, dass die Kinder im Alltag möglichst selbstständig werden. Das kann zum Beispiel heißen, alleine oder mit wenig Unterstützung essen zu können oder beim Anziehen mitzuhelfen. Für mich ist es wichtig, dass behinderte Kinder in der Therapie das Gefühl bekommen, selbstständig Dinge angehen zu können.

Karin (links) und Johanna (rechts) helfen Kindern mit Physio- und Ergotherapie in Honduras. © NPH
Karin (links) und Johanna (rechts) helfen Kindern mit Physio- und Ergotherapie in Honduras. © NPH

Jetzt seid ihr schon fast ein Jahr im Kinderdorf. Wie schaut euer Arbeitsalltag aus?

Karin: Ich arbeite bei NPH in verschiedenen Bereichen als Physiotherapeutin: In der Schule oder in den Wohnhäusern mit behinderten Kindern, im „Casa Eva“, dem Haus für ältere Menschen, und auch im NPH-zugehörigen Chirurgiezentrum. Am Abend verbringen wir immer Zeit mit einer Gruppe Kinder, wir helfen beim Essen austeilen, Duschen, Hausaufgaben machen, Putzen und ins Bett bringen.

Johanna: Ich kümmere mich als Ergotherapeutin unter anderem um Kinder mit Entwicklungsverzögerungen. Einmal pro Woche fahren Karin und ich in die Hauptstadt Tegucigalpa ins „Casa Ángeles“, unser NPH-Haus für schwerbehinderte Menschen zwischen vier und 29 Jahren. Die meisten im „Casa Ángeles“ können sich nicht selbstständig fortbewegen, sprechen oder essen.

Hat euch bisher etwas besonders bewegt?

Karin: Ja, die Vergangenheit vieler Kinder, vor allem familiäre Geschichten, die oft von Gewalt, Vernachlässigung und Missbrauch geprägt sind. Umso bewegender sind die Freude und Dankbarkeit, welche diese Kinder oft ausstrahlen, sowie ihre Fähigkeit, ihre Vergangenheit zu akzeptieren, aber im Moment zu leben.

Johanna: Ich erinnere mich an einen Abend, als eines meiner Mädchen im Bett geweint hat. Es hat mir von seiner Zeit vor NPH erzählt und wie sehr es seine verstorbene Mutter vermisst. Das hat mir unglaublich nahe gezeigt, was manche unserer Kinder miterleben mussten und wie stark sie sind. Der Alltag lässt mich das nämlich überraschend oft vergessen.

Wie ist die Situation von Menschen mit Behinderung in Honduras?

Karin: Ein Problem ist, dass Frauen oft nicht bezüglich Risikofaktoren während der Schwangerschaft aufgeklärt werden. Kinder mit körperlichen und geistigen Behinderungen sind häufig Opfer von Mobbing und Ausgrenzung. In ländlichen Gegenden wird eine Behinderung oft noch immer (!) als Strafe oder Probe Gottes verstanden. Die medizinische und therapeutische Versorgung ist sehr schlecht, auch die Infrastruktur. Der Großteil der Menschen kann sich notwendige Medikamente oder Behandlungen kaum oder nicht leisten.

Johanna: Baulich bzw. infrastrukturell ist die Situation beispielsweise für Rollstuhlfahrer oder für Menschen mit Sehbehinderung eine Katastrophe, sowohl in Tegucigalpa als auch auf dem Land. Natürlich gibt es Organisationen, die sich für behinderte Menschen einsetzen und Einrichtungen wie Schulen für behinderte Kinder. Das Angebot ist aber mit Sicherheit nicht so groß wie in Österreich. Viele Personen können es sich nicht leisten, leben zu weit weg oder wissen gar nichts von dem Angebot. Verglichen mit Honduras können wir uns in Österreich wirklich sehr glücklich über unsere Gesundheits- und Sozialversorgung schätzen.

Und im NPH-Kinderdorf?

Karin: Der Großteil unserer Kinder mit Behinderung besucht vormittags die Schule, dort werden sie - soweit möglich - unterrichtet. Mein Eindruck ist, dass Behinderung bei NPH als viel „normaler“ wahrgenommen wird als in Österreich. Im Kinderdorf wachsen alle Kinder gemeinsam auf, sie begegnen einander mit Neugierde und Hilfsbereitschaft. Barrierefreiheit besteht zwar grundsätzlich im Kinderdorf, aber natürlich gibt es noch einiges zu verbessern.

Johanna: Im Kinderdorf wird versucht, behinderte Kinder und Erwachsene so gut wie möglich in den Alltag zu inkludieren - durch medizinische Betreuung, Therapie oder Beschäftigungs- und Förderungsmöglichkeiten im Kinderdorf und im „Casa Ángeles“. Der Großteil nimmt an Aktivitäten teil und arbeitet je nach Fähigkeiten zum Beispiel in der Wäscherei oder anderen Bereichen mit. Ich finde es toll, dass hier niemand kontaktscheu ist. Alle sind gewohnt, dass wir eine große Familie sind, in der alle gleichwertig sind.

 

 

Über NPH Österreich:

Das internationale Kinderhilfswerk NPH (Nuestros Pequeños Hermanos, dt. unsere kleinen Brüder und Schwestern) sorgt für Waisen und in Not geratene Kinder in neun Ländern Lateinamerikas. Seit der Gründung 1954 sind mehr als 18.000 Kinder in den NPH-Kinderdörfern aufgewachsen,

Spenden und Patenschaften sichern ihre Betreuung und Ausbildung.

Spendenkonto: Erste Bank, IBAN: AT85 2011 1822 4309 5500, BIC: GIBAATWWXXX

Online-Spendenshop: www.nph.at/spendenshop

NPH Österreich ist mit dem Österreichischen Spendengütesiegel ausgezeichnet, Spenden sind von der Steuer absetzbar.

Rückfragehinweis: Carina Kirisits, MSc, BSc, BA | Communications & Sponsorship Manager NPH Österreich – Hilfe für Waisenkinder

Zollergasse 37/5 | 1070 Wien Telefon: +43 1 526 0220-17 carina.kirisits@nph.at | www.nph.at

 

 

Letzte Änderung am Samstag, 03 Dezember 2016 11:39
Laura Garrido

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