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Donnerstag, 17 November 2016 21:16

Aktionstage: Flucht – Migration – Demokratie

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AKTIONSTAGE: FLUCHT – MIGRATION – DEMOKRATIE von 29.11. bis 2.12.2016 versuchen die derzeitige Lage anhand historischer und geografischer Vergleiche einzuordnen.

Während viele europäische Staaten nicht imstande sind, für diejenigen, die seit den letzten Jahren aus den Kriegsgebieten im Nahen Osten flüchten, menschliche Bedingungen zu schaffen, beweist das zivilgesellschaftliche Engagement von europäischen Bürger_innen, dass Solidarität lebt und die Vision eines demokratischen Europas nicht aufgegeben wird.  

Gemeinschaftliches Handeln sei es in kleineren Gemeinden oder in größeren Städten wird für viele zur Handlungsmaxime. Damit nehmen Aktionen und Organisationen aus der Zivilgesellschaft einen starken Einfluss auf europäische Demokratien, verändern und gestalten sie neu.  

Welche Potentiale für die Weiterentwicklung der europäischen Demokratien beinhalten diese zivilgesellschaftlichen Aktionen im Zusammenhang mit der jüngsten Fluchtbewegung? Welche Erkenntnisse können aus den historischen Erfahrungen im Zuge der Jugoslawien Kriege gewonnen werden, aber auch aus den gegenwärtigen in Schweden? Wie verändern Migrationsbewegungen europäische Demokratien und was kann aus den zivilgesellschaftlichen Aktivitäten, die seit dem letzten Jahr in ganz Europa entstanden  sind, gelernt  werden?  

Die AKTIONSTAGE: FLUCHT – MIGRATION – DEMOKRATIE, die von einer Vielzahl an Organisationen mitgetragen werden, widmen sich diesen Fragen aus theoretischer sowie praxisorientierter Perspektive und versuchen die derzeitige Lage anhand historischer und geografischer Vergleiche einzuordnen.

Symposium DAS NEUE GESICHT DER DEMOKRATIE! EUROPÄISCHE ERFAHRUNGEN IM VERGLEICH
Der erste, wissenschaftliche Teil, der an der Akademie der bildenden  Künste  stattfindet, wirft zuerst einen Blick auf die Erfahrungen der Migration aus dem ehemaligen Jugoslawien von den 1990er Jahren bis heute. Dieses Beispiel bietet sich an, um Fragen von Flucht, Rückkehr, Transnationalismus und die Auswirkungen auf die Einwanderungs-­ und Herkunftsgesellschaften  zu  diskutieren. Daran geknüpft sind weiters Fragen nach den Auswirkungen heutiger Migrationsbewegungen auf  das Verständnis von europäischen Demokratien und nach dem Aushandeln neuer Zugehörigkeiten innerhalb Europas. Denn die Debatten um die Sicherung der EU -­ Außengrenzen und die Quoten für Geflüchtete verändern auch das demokratische Selbstverständnis der Europäischen Union und ihrer Mitgliedsstaaten. 

Diskussionen - Workshops - Networking
DAS NEUE GESICHT DER SOLIDARITÄT! ZIVILGESELLSCHAFT UND AKTIVISMUS
Der zweite Teil findet in der ÖBB Unternehmenszentrale am Hauptbahnhof statt – mittlerweile im  Fluchtzusammenhang  seit 2015 ein geschichtsträchtiger Ort – und  dient  dem Erfahrungsaustausch  und  der  Vernetzung  von  internationalen  und  regionalen  Akteur_innen sowie der Verschränkung von Theorie und Praxis. Hier geht es um neue Formen von zivilgesellschaftlichem Aktivismus, vor allem entlang der sogenannten  „Westbalkanroute“, in Schweden und im ländlichen Raum. Den Abschluss bilden die Vorführung des  Filmes „Logbook Serbistan“ und ein Gespräch mit dem Regisseur Želimir Žilnik.

Veranstaltungssprachen
29. November bis 1. Dezember: Englisch
2. Dezember: Deutsch mit englischer Simultandolmetschung

In Kooperation mit ÖBB-Holding, Akademie der bildenden Künste Wien, Stadtkino im Künstlerhaus, REMESO (Institute for Migration, Ethnicity and Society, Linköping University), oiip (Austrian Institute for International Affairs), IDM (Institute for the Danube Region and Central Europe), Donau-Universität Krems.

Unterstützt von MA 17 – Stadt Wien, Europe for Citizens Programme of the European Union.

Weitere Info: www.renner-institut.at/eventdetails/artikel/flucht-migration-demokratierefugees-migration-democracy

www.aktionstage.net

Letzte Änderung am Donnerstag, 17 November 2016 22:27
Redaktion

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