Die deutsch-spanische Kulturzeitschrift Österreichs

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Dienstag, 16 August 2016 10:58

Salzburger Festspiele: Ein beeindruckendes kulturelles Angebot!

Geschrieben von
Jedermann 2016, Miriam Fussenegger (Paramour), Peter Lohmeyer (Death). Foto: © Salzburger Festspiele / Forster

Wieder einmal findet das berühmte kulturelle Festival in Salzburg statt, das bei dieser Gelegenheit vom 22. Juli bis 31. August gefeiert wird. Es ist eine der renommiertesten Traditionen in Österreich und in der ganzen Welt.

Text: Rosa Euler-Rolle.

Die Festspiele haben den Ruf, elitär zu sein, was jedoch nur teilweise richtig ist, weil der Preis der Eintrittskarten ein breites Spektrum umfasst. So ist die Kultur in Österreich, für viele Menschen erreichbar. Die Internet Seite des Festivals bietet umfassende Informationen unter: www.salzburgfestival.at

Die Musikkonzerte in Salzburg zu Ehren Mozarts gehen auf die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Am Ende des erwähnten Jahrhunderts hatte die Stiftung „Mozarteum“ bereits Festspiele organisiert, an welchen das Orchester der Wiener Philharmoniker teilgenommen hatte. Bis heute sind die sogenannten „Philharmoniker“ ein integrierender Teil des Festivals, dessen endgültige Idee erst nach dem Ersten Weltkrieg gestaltet wurde. Der Dramatiker Hugo von Hofmannsthal, der Komponist Richard Strauss, der Regisseur Max Reinhardt, der Bühnenbildner Alfred Roller und der Dirigent Franz Schalk haben im August 1920 das Theaterstück von Hoffmannsthal „Jedermann“ inszeniert.

Salzburger Festspiele 1920 - Jedermann: Alexander Moissi, Dagny Servaes. Archiv der Salzburger Festspiele.
Salzburger Festspiele 1920 - Jedermann: Alexander Moissi, Dagny Servaes. (Foto: Ellinger, Archiv der Salzburger Festspiele).


„Jedermann“ von Hugo Hoffmansthal wurde im 1920 vor der Fassade der Kathedrale inszeniert. Das Stück, das noch immer jedes Jahr am gleichen Ort dargestellt wird, erzählt die Geschichte über den Tod des reichen Mannes. Die Hauptrollen spielen sehr berühmte Künstler und das Publikum scheint nie müde zu sein, das Stück immer wieder zu sehen. Je nach Wetter, wird es vor der Kathedrale oder im Großen Festspielhaus aufgeführt. Im Jahr 1921 fanden in Salzburg schon Konzerte statt und im 1922 wurden Opern von W.A. Mozart. aufgeführt. Derzeit umfasst das Salzburger Festival Theaterstücke, Konzerte, Oper und auf der Bühne finden sich jährlich viele der bekanntesten Schauspieler. In der Straßen der Stadt findet man sowohl die Prominenten der Politik, der Finanz, der Wissenschaft oder der Industrie als auch andere Kulturbegeisterte Menschen, die der kulturellen Tradition Österreichs folgen. Alle mischen sich unter den vielen Touristen in den Straßen der Stadt und gehen dann Richtung Spielstätten. Dort angekommen, halten sich insbesondere vor den drei Theatern auf, wo viele der Aufführungen durchgeführt werden: „Das Große Festspielhaus“, „Das Haus für Mozart“ und „Die Felsenreitschule“. Es gibt auch andere Standorte der Festspiele, unter anderen „Die Stiftung Mozarteum“, „Die Kollegienkirche Dom“, „Die Universitätsaula“, „Das Landestheater“, „Die Pernerinsel“.

Heuer ist das kulturelle Angebot der Salzburger Festspiele wie immer eindrucksvoll! Im Opernplan Könnte man folgendes sehen: „Die Liebe der Danae“ von Richard Strauss, „Faust“ von Charles Gounod, „Don Giovanni“ „Così fan tutte“ und „Le nozze di Figaro“ von Wolfgang Amadeus Mozart sowie eine konzertante Version der Oper von Otto Nicolai „Il Templario“ mit dem peruanischen Tenor Juan Diego Florez, unter der Führung des kolumbianischen Dirigenten Andres Orozco-Estrada.

Eine neue Version des Musicals „West Side Story“ von Leonard Bernstein steht auch auf dem Programm neben zahlreichen Konzerten der klassischen Musik, wie denjenigen des Wiener Philharmonischen Orchesters, unter der Führung von Ricardo Muti, des Cleveland Orchesters, unter dem Taktstock des Dirigenten Franz Welser-Möst, oder des West-Eastern Divan Orchesters, von Daniel Barenboim geführt, nur um einige zu nennen.

Im Theater ist bereits schwer Eintrittskarten für die Vorstellung „Der Sturm“ von William Shakespeare zu bekommen, sowie auch für „Der ignorant und der Wahnsinnige“ von Thomas Bernhard. Er war einer der charismatischsten österreichischen Autoren und ist im Jahr 1989 verstorben.

Das Salzburger Festival ist auch für Kinder und Jugendliche mit einem speziellen Programm geöffnet.

 

„Der Sturm“ von Shakespeare- „Cosi fan tutte“ von Mozart

Kommentar von Rosa Euler-Rolle, 15.08.2016.

Zwei Tage in Salzburg um die Festspiele zu besuchen, das bedeutet zwei Tage kulturelle Erlebnisse auf höchstem Niveau. Nicht alle Kritiken waren heuer gut, aber ich hatte Glück.

„In der Perner Insel“, außerhalb der Stadt, kann man noch bis zum 21. August das Theaterstück „Der Sturm“ von William Shakespeare sehen, das zwischen dem 1610 und dem 1611 geschrieben wurde. Im 2016 wird der 200. Jahrestag Shakespeares Tod gefeiert. Die Inszenierung ist einfach. Einige Holzkisten, und ein paar Requisiten mehr verwandeln die Bühne in das Haus wo Prospero und seine Tochter, im Exil auf einer Insel, leben. Das Meer wird mit einer riesigen Leinwand gestaltet und dazu kommen die Bilder, die die Ankunft der Schiffbrüchigen am Strand erzählt. „Der Sturm“ ist die Geschichte des Herzogs von Mailand, der wegen des Verrats seines eigenen Bruders verbannt wurde. Seine übernatürliche Fähigkeiten erlauben Ihm einen Sturm auslösen, der seine Feinde dazu zwingt, Schutz in derselben Insel wo er geflüchtet war, zu suchen.  

Das wichtigste auf der Bühne der „Perner Insel“ ist aber  die Schauspielerische Leistung. Alle, von der Haupt- bis zur kleinsten Rolle, spielen sie mit einer Intensität und einer Magie, die Shakespeare begeistert hätte. Ich möchte unter allen den Hauptdarsteller Peter Simonischek hervorheben, der seit 1982, immer wieder auf der Bühne der Festspiele steht und meiner Meinung nach, einer der besten österreichischen Schauspieler ist.

Was die Oper betrifft, die Entscheidung dieses Jahr Mozarts „Così fan tutte“ („So machen es alle (Frauen)“) zu sehen, war die richtige Entscheidung. Das war bis jetzt, in der Mehrzahl der Kritiken, eine der besten lyrische Vorstellungen der Festspiele, mit sehr guten Sängern und Sängerinnen, einem sehr guten Orchester sowie einer vielleicht zu klassische Inszenierung, mit Kostümen und Bühnenausstattungen die dem Zeitalter entsprechen.

Wie schon zum Teil erwähnt, bis zum 31. August kann man unter anderen „Don Giovanni“, „Le nozze di Figaro“ („Die Hochzeit des Figaro“), „Faust“, „Il Templario“. Auch ein Konzert mit dem amerikanischen Bariton Thomas Hampson und eines mit dem mexikanischen Tenor Rolando Villazón. Auch die Neuaufführung des Musicals „West Side Story“, die schon sehr gute Kritiken erhalten hat.
Außerdem, Theater, Konzerte und eine Unzahl von Ausstellungen und Veranstaltungen für jedes Alter. Ich empfehle Ihnen einen Besuch dem sogenannten „Dom Quartier“, dessen Tour die Gebäude des alten erzbischöflichen Palasts, das Innere des Doms sowie Ausstellungen von Objekte von unschätzbarem Wert enthält. Man kann dort vis-à-vis im Salzburg Museum die Ausstellung „Bischof. Kaiser. Jedermann“ bis zum 30 Oktober besuchen, welche an die 200 Jahre Zugehörigkeit Salzburgs zu Österreich erinnert, denn die Stadt vorher dem Freistaat Bayern gehört hatte.

Weitere Informationen und das ganze Programm unter folgendem Link: www.salzburgerfestspiele.at

facebook.com/salzburg.festival

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