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Mittwoch, 15 Juli 2015 10:04

Mit Minecraft in Wiens Unterwelt

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Umweltstadträtin Ulli Sima zu Besuch beim Minecraft-Team (Foto: David Bohmann)

Sima: Digitale Projekte bei Wien Kanal bieten Service und Bewusstseinsbildung.

Rund 110 Millionen Menschen weltweit spielen Minecraft. Jetzt nutzt auch Wien Kanal das "digitale Lego", um seine reale "3. Mann Tour" in der Wiener Kanalisation am Karlsplatz auch virtuell in Szene zu setzen. "Dabei geht es uns vor allem um Bewusstseinsbildung. Mittels Minecraft erreichen wir auch viele Jugendliche und können die Bedeutung eines funktionierenden Abwassersystems vermitteln.", erklärt Umweltstadträtin Ulli Sima.

Junge Leute spielerisch erreichen
Bereits seit Monaten ist der Verein Minecraft Vienna dabei, große Teile des Wiener Stadtgebiets im Spiel Minecraft virtuell nachzubilden. "Nun wurde das Projekt um eine weitere wichtige Komponente, die der Wiener Kanalisation, erweitert", so Stefan Riedmann von Minecraft Vienna. Wien Kanal könne dadurch eine wichtige Infrastruktur der Stadt, die Kanalisation, einer jungen Zielgruppe spielerisch näher bringen. "Die große Community sowie die leicht zu erlernende Steuerung machen Minecraft für Großprojekte so attraktiv", so Riedmann weiter. In Minecraft wurden bereits andere Großprojekte sehenswert abgebildet - so existiert bereits die Stadt New York im Spiel, und auch die Welt der Buch- und TV-Reihe "Game of Thrones" entsteht zurzeit. In einem ersten Schritt wurde jetzt die Kanalisation im Wiental - von der Urania bis zum Naschmarkt -nachgebaut.

Update des digitalen Kanalnetzes
Sämtliche digitalen Informationen über das öffentliche Kanalnetz der Stadt Wien, die Minecraft Vienna für den Nachbau benötigte, erhielt der Verein aus dem Kanalinformationssystem KANIS (www.kanis.at). Durch dieses Auskunftssystem können Architekten, Planungs- und Baufirmen, Studenten, private Häuslbauer sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sämtliche digitalen Daten über das öffentliche Kanalnetz einfach und unbürokratisch beziehen. Mit der neuen Version, KANIS 2.0, wurde von Wien Kanal jetzt ein weiterer Meilenstein im KundInnenservice gesetzt.

Kostenlos und auch für mobile Endgeräte
Die wesentlichste Neuerung gegenüber der Vorgängerversion KANIS 1.0. ist der kostenlose Zugang und die weiter vereinfachte Bedienung. Darüber hinaus wurde das Kanalinformationssystem auf den neuesten Stand der Technik gebracht und ist jetzt auch auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets darstellbar. Sämtliche Geo-Daten werden dabei ohne Zugangsbeschränkung in maschinenlesbarer Form bereitgestellt und lassen sich unkompliziert weiterverarbeiten. "KANIS 2.0 ist äußerst bürgerfreundlich und stellt sicher, dass all jene, die digitale Infos benötigen, um planen, bauen, entwickeln oder forschen zu können, diese rasch und frei von bürokratischen Hürden bekommen", freut sich Umweltstadträtin Sima.

Die Wien Kanal-Geschichte im Web
Ebenso rasch, unbürokratisch und kostenlos erhalten ab sofort auch all jene Informationen, die sich für die Historie sowie für Großprojekte und Meilensteine von Wien Kanal interessieren. Sie können sich künftig durch die Geschichte des Wiener Kanalnetzes klicken. Wien Kanal ist damit die erste Dienststelle der Stadt, die ihre Vergangenheit im Wien Geschichte Wiki - der elektronischen historischen Wissensplattform der Stadt Wien - darstellt. "Dabei werden vielfältige Interessen abgedeckt: infrastrukturelle genauso wie technische, wenn es um die Kanalbauten an und für sich geht, aber auch umwelthistorische oder gesundheitspolitische", so Christoph Sonnlechner von der MA 8 - Stadt- und Landesarchiv. Sonnlechner koordiniert die Aktivitäten in Wien Geschichte Wiki in Hinblick auf Organisationen, Bauwerke und topografische Objekte. Kürzlich wurde die erste Phase der Einarbeitung analoger Wien Kanal-Inhalte finalisiert.

Künftig bis zur Gegenwart
"Wir bekommen sehr häufig Anfragen von StudentInnen und JournalistInnen aus dem In- und Ausland, die Informationen zur Geschichte oder technischen Entwicklung des Wiener Kanalnetzes benötigen. Es war uns ein Anliegen, dieses Wissen, das bis dato nur in alten Büchern, Publikationen oder Abschriften nachzulesen war, für alle öffentlich und digital verfügbar zu machen", sagt Wien Kanal-Direktor Andreas Ilmer. Langfristiges Ziel ist es, die Historie von Wien Kanal in Wien Geschichte Wiki sukzessive an die Gegenwart heranzuführen.

Wien Kanal - Die Abwasserprofis
Mit einer Leitungslänge von mehr als 2.400 Kilometer ist Wien Kanal Österreichs größter Kanalnetzbetreiber. Täglich wird etwa eine halbe Milliarde Liter Abwasser sicher und umweltgerecht zur ebswien hauptkläranlage in Simmering transportiert. Rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen dafür, das Kanalnetz funktionsfähig und sauber zu halten. So wird zum Beispiel täglich 15 Tonnen abgelagertes Material aus den Kanälen geräumt, um den Abfluss zur Kläranlage zu garantieren. Mehr als 99 Prozent aller Haushalte in Wien sind an das städtische Kanalnetz angeschlossen. Trotzdem wächst das Wiener Kanalnetz jährlich um rund zehn Kilometer. Mehr als 700 Kanalbaustellen werden jährlich zur Erhaltung und Reparatur des öffentlichen Kanalnetzes durchgeführt.

Links:
www.kanis.at 
www.wienkanal.at 
www.geschichtewiki.wien.at 
www.mcvienna.at

(Quelle: APA)

Letzte Änderung am Donnerstag, 16 Juli 2015 10:30
Redaktion

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