Die deutsch-spanische Kulturzeitschrift Österreichs

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Donnerstag, 21 Mai 2015 12:03

Dino Šoše: „Der ORF muss auch zuhause Brücken bauen“

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Der Eurovision Song Contest in Wien ist im vollen Gange, der ORF inszeniert sich öffentlichkeitswirksam als „Brückenbauer“. Dino Šoše, Bum Media Geschäftsführer und Initiator der Wiener Integrationswoche, kritisiert, dass der Österreichische Rundfunk in Sachen Vielfalt endlich bei sich selbst ansetzen sollte.

Šoše kritisiert die fehlende Vielfalt bei den MitarbeiterInnen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: „Wenn man bedenkt, dass fast 50 Prozent der Menschen in Wien einen sogenannten Migrationshintergrund hat und österreichweit sogar fast 2 Millionen, dann sollte sich Alexander Wrabetz die Frage stellen, ob der ORF wirklich ,wie wir‘ ist.“

Auch im Programm spielen MigrantInnen nur eine untergeordnete Rolle: „Eine Sendung über und von MigrantInnen im zweiten Kanal am Sonntag zu Mittag ist definitiv zu wenig“, so Šoše, der damit auf die Sendung „Heimat, fremde Heimat" anspielt. Einseitige Themenwochen wie die im Jahr 2013 stattfindende Programminitiative „Wir sind Österreich“, und klischeebehaftete Serien wie „CopStories“ würden nicht dabei helfen, Vielfalt ins ORF-Programm zu integrieren. Dabei lautet dessen Leitbild, allen „Menschen in Österreich, unabhängig von ihrer individuellen sozialen, ethnischen und religiösen Stellung, Herkunft, Alter und Geschlecht, ein umfassendes Programmangebot“ zu bieten.

„Die Nachricht der gesellschaftlichen Vielfalt ist anscheinend aufgrund der fehlenden Diversitätskompetenz noch nicht in die ORF-Chefetage vorgedrungen“, konkludiert Dino Šoše schließlich. „Nachdem der ORF den Songcontest ausrichtet und vor Toleranz und Weltoffenheit fast platzt, ist es endlich an der Zeit für ihn auch zuhause Brücken zu bauen.“  

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