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Sonntag, 03 August 2014 15:11

Der Federkopfschmuck „Penacho“ des Moctezuma kann nicht nach Mexiko reisen, er bleibt im Wiener Weltmuseum

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Der Helmschmuck des Moctezuma bleibt in Österreich (Foto: weltmuseumwien.at)

Mexiko und Österreich könnten sich an sich diplomatisch einigen, aber in diesem Fall kommen beide Länder nicht an den Fakten der Wissenschaft vorbei. Bislang gibt es noch keine technische Lösung, um den Federbusch schadenfrei transportieren zu können.

Der Federkopfschmuck des Moctezuma ist das wichtigste Gut der mesoamerikanischen Welt, es ist ein Kopfschmuck aus Federn des Quetzal, aufgereiht in Gold und Edelsteinen und stammt aus Mexiko.

Es fehlt noch an einer weiter fortgeschrittenen Technologie, mit der man das Stück ohne auch jedwede Vibration transportieren könnte. „Bei einer Überstellung würden die Vibrationen ernorm vervielfacht und könnten dazu führen, dass die Wurzeln der Federn aus ihren Höhlen fallen. Es könnte auch passieren, dass die scharfe Scheibe aus Gold die kaffee-bräunlichen Federn bei einer Bewegung abschneiden könnten“, so Maria Olvido Moreno zur spanischen Zeitung „El País“.

Die Forscherin der UNAM (Unabhängige, staatliche Universtät von Mexiko), María Olvido Moreno und ein österreichisches Team untersuchten den Helmschmuck über 3 Jahre lang mit modernsten Technologien und nicht - invasiven Methoden.

Von 2010 bis 2012 konnten die Forscher mit modernen und nicht invasiven Methoden die ursprüngliche Herstellung des Stücks ergründen. Es wurde noch nicht dagewesenes, historisches Material gesammelt  wurde  und auch andere Daten, die eine klarere „Rezension“ des fast 5 Jahrhunderte langen Lebens zulassen.

Man fand auch heraus, dass der Penacho kein “copilli” oder eine Krone – wie bis zuletzt angenommen – ist. „Es ist ein „quetzalapanecáyotl”. Man sagte, es wäre ein “copilli” oder eine Krone, aber die mexikanischen Herrscher krönten sich nicht mit Kopfschmuck. Der war ein Zeichen höheren Ranges, der für Priester und Herrscher zu speziellen Anlässen gebraucht wurde, aber er war keine Krone“, erklärten die Forscher.
“In seinem Urzustand war er zum Gebrauch gedacht, das verlor sich in einer Restauration, die ihn starr werden ließ, so wie wir ihn heute kennen“, erklärte Moreno, deren erste österreichische Ansprechpartnerin die Restauratorin Melanie Korn des Weltmuseums Wien war.

Diese Forschung war auch maßgebend für das Studium weiterer 6 Federstücke, die ursprünglich aus Mesoamerika stammen und die überlebten und sich in Museen in Österreich, Deutschland und Mexiko befinden.

Der Penacho ist in der Ausstellung des Weltmuseums Wien zu sehen.

Mehr Information:
www.weltmuseumwien.at

El Penacho de Moctezuma en el Calendario de Eventos

 

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