Die deutsch-spanische Kulturzeitschrift Österreichs

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Donnerstag, 26 Juni 2014 20:20

Exporttag 2014: Lateinamerikanische Länder wurden auch im Detail analysiert

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"Sie waren es, die das Wachstum gesichert haben, dafür gebührt Ihnen unser Dank!", betonte Christoph Leitl, Wirtschaftskammer-Präsident, in der Eröffnungsrede des Exporttages 2014. (Foto: Maria Taramona).

Ein großer Erfolg war der XII "Exporttag 2014" am vergangenen 24. Juni. Mit der Teilnahme von zwei wichtigen Figuren von Google.

María Taramona.- In der Eröffnungsrede erklärte der Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner: „Wir haben keine einfache Zeit, aber unsere Exporteure haben uns durch die Krise getragen. Denn ohne sie wäre Österreich im letzten Jahr in die Rezession gerutscht".

Matt Brittin, Vice-Presidente de Negocios y Operaciones de Google Europa (Foto: © Maria Taramona)
"Seien Sie selbst immer Ihr anspruchsvollster Kunde", empfahl Brittin den Unternehmern. (Foto: Maria Taramona).

Der Hauptredner der Eröffnung war Matt Brittin, Vizepräsident der Geschäftsleitung bei Google Europa, der die Besucher mit seiner inspirierenden Rede "Wann, wenn nicht jetzt, ist der richtige Zeitpunkt dafür?" begeisterte.

  • Unternehmen sollten lernen, die Vielzahl an generierten Daten zu nutzen, die das Internet bietet, um dort im World Wide Web aufzuscheinen, wo ein Kunde gerade nach einer Problemlösung sucht, statt nur das eigene Produkt zu präsentieren. Der Marketingexperte machte den zahlreichen Zuhörern Mut, rasch das Internet für sich zu nutzen und neue Märkte und Kundenschichten zu erschließen: "If not now, when?". 

Die Besucher der Veranstaltung kannten die rechtlichen und wirtschaftlichen Bedingungen in Bezug auf den Export und die Marktsituation in manchen lateinamerikanischen Ländern wie Argentinien, Chile, Bolivien, Kolumbien, Peru und Venezuela.

Argentinien: Zulieferung an die Bergbauindustrie
Magister Andreas Meindl, Wirtschaftsdelegierter der Wirtschaftskammer Österreich, AußenwirtschaftsCenter Buenos Aires zeigte welche Richtlinien in diesem Land für den Export wichtig sind. „Man muss den Wechselkurs für Online-Zahlungen berücksichtigen“ so Meindl.

Er sagte auch, dass E-Mails in englischer Sprache in diesem Land zu schicken  sinnlos wäre. Daher empfahl er, die Geschäftskorrespondenz in Spanisch zu führen.
Dann sagte Meindl, dass für jedes Projekt eine Exportgenehmigung beantragt werden muss, die etwa 5 bis 30 Tage dauern kann.

Man erwartet sich Erfolg und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung von diesen Industrien: Automobile, Bergbau, Metall, Leder und Textilien, unter anderem.

Österreich exportiert nach Argentinien 126.34 Millionen Euro in Stromgeneratoren, Walzwerken, Kunststoffbearbeitungs- sowie Baumaschinen, Fahrzeugen und Energiegetränken, u.a.

Venezuela, der Ölgigant mit Potential im Bergau

Licenciado Franz Bachleitner, Delegado Económico del Centro de Comercio Exterior en Caracas (Foto: Maria Taramona)
Magister Franz Bachleitner, Wirtschaftsdelegierter der Wirtschaftskammer Österreich (Foto: Maria Taramona)

Magister Franz Bachleitner, Wirtschaftsdelegierter der Wirtschaftskammer Österreich, im Außenwirtschaftszenter Caracas, erklärte die Situation in Venezuela, dem Land, das weltweit König in Ölreserven ist. Österreich hat seit 2006 ein Wirtschaftskooperationsabkommen mit Venezuela. Bachleitner sagte, dass man von einem "frischen Wind" in den Plänen des Ministeriums hört.

Derzeit gibt es ein umfangreichen Bedarf an Zulieferungen jeder Art in diesem Land: Raffinerie- und Ölfeldausrüstung, Flüssigerdgasanlagen, Technologie für die petrochemische Industrie, Straßenbaumaschinen usw.

Leider erlebt Venezuela seit 2010 einen Förderungsrückgang wegen Verstaatlichung des Bergbausektors, Elektrizitätskrise und Devisenmangel für Modernisierungen.

Ecuador
Mag. Bachleitner zeigte auch Ecuador als Exportland, das übrigens mehr als Venezuela exportiert, vor allem Bananen, Thunfisch und Garnelen. Als interessanten Punkt erwähnte Bachleitner, dass Ecuador eines der ersten Länder war, das eine Schifffahrtsgesellschaft gegründet hat, nach dem, was sie von Japan abgeschaut hatten.
Bachleitner meinte, dass es neue, verbesserte rechtliche Rahmenbedingungen für die Bergbauindustrie gibt, die mehr Gewinn bringen könnten. Derzeit sind neun Kraftwerke in Ecuador in Planung. Gute Möglichkeiten für private Investoren.

Doppelmayr: von Österreich für die Welt

Doppelmayr gewinnt den Exportpreis 2014
Doppelmayr gewann den Exportpreis 2014. Ottokar Strobich mit Hanno Ulmer (Foto: seilbahn.net/Frank Helmrich).

Im Rahmen des Forums "Urban Technologies in Mexiko" präsentierten Michael Bernard und Anna Katharina Bernard, beide von der Firma Doppelmayr Seilbahnen - führende Firma im Bau von Seilbahnen-, ihre Dienstleistungen und Erfolge ihrer Leistungen in der Konzeption und Entwicklung von Transportlösungen. Sicherlich ein ideales Vorbild an Unternehmen.

Das Unternehmen hat mehr als 14.500 Seilbahnsysteme in mehr als 88 Regionen gemacht, nicht nur in Mexiko oder Lateinamerika, sondern auch weltweit. Unter den angebotenen Produkten von Doppelmayr stehen: Standseilbahnen, Funifor, Funitel, 3S Bahnen, Kombibahnen, Gondelbahnen, etc.

Doppelmayr gewann den "Exportpreis 2014" in der Kategorie "Industrie“, verliehen von dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer Österreich.

David Sneddon Director de Google in Dublin-Irland (Foto: Maria Taramona)
David Sneddon, Director von Google in Dublin, Irland. (Foto: Maria Taramona)

Export with Google
Die Veranstaltung endete mit der Präsentation von "Google: Export mit Google - Export-Tools und Ressourcen", mit dem Experten David Sneddon, Director von Google in Dublin, Irland.

Sneddon zeigte, wie einfach es ist, den aktuellen Markt und Business-Trends in einem bestimmten Land zu recherchieren, ebenso wie den globalen Markt und das Barometer der Verbraucher-unter anderem- durch spezielle Google Tools.

Die letzten, die den Raum verließen, konnten ebenfalls das Google Glass näher kennen lernen. Sneddon zeigte, wie mit einfachen Sprachbefehlen, das Gerät das tut, was Sie sagen, ohne dass Sie die Hände benützen müssen. Bald zum Verkauf in Österreich.

Auf dem Exporttag wurden individuelle Beratungsgespräche mit über 70 österreichischen Wirtschaftsdelegierten aus aller Welt angeboten.

Mehr Informationen auf: www.wko.at

Exporttag im Bilder auf: facebook/CulturaLatina

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