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Dienstag, 17 Juni 2014 20:52

Zeitgenössische kubanische Tanzperformance im Gartenpavillon des Stiftes Melk

Geschrieben von
Yusimi Moya Rodriguez, Tanzperformance im Gartenpavillon (Foto: ©pointsofpassage.com)

Am 18. Juni 2014 findet ab 19.30 Uhr im barocken Gartenpavillon des Stiftes Melk eine Tanzperformance mit anschließ ender Lesung statt. Yusimi
Moya Rodriguez, zeitgenössische Tänzerin aus Kuba, bringt eine eigens für diesen Ort entwickelte Choreographie zur Uraufführung.

Die Autorin Gabriele Petricek und der Autor Alexander Peer lesen aus ihren neuen Texten, die für das Jahresprogramm Points of Passage im Stift Melk geschrieben wurden.

Das Stift Melk ist seit Jahrhunderten ein wichtiger kultureller Knotenpunkt. Neun Künstlerinnen und Künstler, fünf Schriftstellerinnen und Schriftsteller, eine Tänzerin und ein Filmemacher erkunden dieses kulturelle und geistige Zentrum im Kunstprojekt Points of Passage. Sie bespielen das gesamte Stiftsareal – vom barocken Garten über die Bibliothek bis zur Kirche – mit eigens dafür geschaffenen künstlerischen Arbeiten, die während der Saison 201 4 in einer Ausstellung bzw. Veranstaltungen zu besichtigen sind.

Der Gartenpavillon ist berühmt für seine farbenprächtigen Fresken vom Barockmaler Johann Bergl aus dem Jahr 1763. Sie zeigen, wie man
sich damals die fernen Kontinente vorstellte. Die Bilder zelebrieren eine Welt der Exotik: eine üppige Vegetation, seltsame Tiere, allerlei Früchte und Menschen als „edle Wilde“ sind in den illusionistischen Wandmalereien zu finden. Ein Raum zeigt die Entdeckung Amerikas und die Landung der Schiffe von Kolumbus in der Karibik.

An diesem Punkt setzt die künstlerische Arbeit von Yusimi Moya Rodriguez an. Sie selbst hat als, wie sie selbst sagt, „typische Kubanerin“ afrikanische, europäische und indigene Wurzeln. Sie lebt seit einem Jahr in Wien und ihre Vorstellungen der Fremde treffen an diesem Ort nun auf Projektionen ihrer eigenen heutigen Heimatwelt. Die Sehnsucht nach der Ferne und der Wechsel der Perspektive zwischen fremden und eigenen Projektionen stehen im Mittelpunkt der Choreographie, die sie als Solotänzerin mit musikalischer Begleitung ausführt.

Auch die zeitgenössische Tanztechnik auf Kuba ist eine Mischung aus euro päischem Ballett, amerikanischer Modern-Technik und afrikanischen Elementen und trägt zu dem speziellen Tanzabend im Ambiente der barocken Wandfresken im Stift Melk bei.

Alexander Peer hat für Points of Passage den Essay „Von Ampeln, Küssen und Mördern oder wie die Geschichte mit uns Katz und Maus spielt und wir uns redlich dagegen wehren“ verfasst. Gabriele Petricek wird aus ihrer Erzählung „Passage – Roter Rock und grüne Bluse“ das jüngst entstandene Melkkapitel lesen.
Die Tanzperformance und die anschließende Lesung finden am 18. Juni 2014 um 19.30 Uhr im Gartenpavillon bei freiem Eintritt statt. Anschliessend lädt das Stift Melk zu einer Stärkung ein.

Yusimi Moya Rodriguez
Moya Rodriguez (*1987) studierte zeitgenössischen Tanz auf der Kunst-hochschule in Havanna und arbeitete mehrere Jahre lang beim staatlichen Ballet Folklorico de Cuba und der Tanzkompanie Ebony. Sie lebt seit einem Jahr in Österreich, arbeitet in verschiedenen Tanzprojekten und unterrichtet die kubanische zeitgenössische und populäre Tanztechnik. Mehr Informationen auch auf ihrer Website www.cubancontemporary.com

Zu den Schriftstellern:
Alexander Peer (*1971) lebt als freier Autor in Wien. Seine wichtigsten Bücher sind: Bis dass der Tod uns meidet, Limbus 2013, Land unter ihnen, Limbus 2011, Ostseeatem, Wieser Verlag 2008 und Herr, erbarme Dich meiner! (über Leo Perutz), Edition Art & Science 2007. Er erhielt zahlreiche Preise und Stipendien.

Gabriele Petricek lebt in Wien und auf Reisen. Sie ist Co-Gründerin des Austrian-American Podium-Dialog Easton, PA. Mitglied der  Freitagmittagsgesellschaft. Bücher: Zimmerfluchten, Literaturedition NÖ 2005, Von den Himmeln, Triptychon 2009 und Joyce’s Choice, Sonderzahl 2012.

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