Die deutsch-spanische Kulturzeitschrift Österreichs

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Dienstag, 20 Mai 2014 09:29

Der venezolanische Komponist Luís Ochoa präsentiert seine CD “Música para un Nuevo Mundo”

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Der venezolanische Komponist Luís Ochoa: „Wenn es ein Instrument gibt, das man als universal bezeichnen kann, dann die Gitarre“. (Foto: Laura Garrido).

Der venezolanische Komponist Luís Ochoa präsentiert in Wien seine aktuelle CD “Música para un Nuevo Mundo”, die einige seiner verschiedensten Kammerwerken beinhaltet.

Laura Garrido. Erst kürzlich nahm er als Juror am 15. Internationalen Festival der Gitarre in Rust (Österreich) teil. Wir trafen den Komponisten, um mit ihm über seine neueste CD “Música para un Nuevo Mundo” zu plaudern, auf welcher sich 7 Kammerwerke befinden. Die 5. in der Discographie des Komponisten aus Caracas. Er komplettierte einen Teil seiner Ausbildung an der Höheren Musikschule Wien und kann prestigeträchtige Preise sein Eigen nennen, wie Gewinner von verschiedenen, internationalen Wettbewerben und Konkurrenzen.

Der Titel der CD erinnert und führt uns unweigerlich in die Epoche der Entdeckung Amerikas; die sogenannte Neue Welt. Für Luís Ochoa klingt Entdeckung nach „einem Wunder, nach etwas Positivem, das im Leben des Menschen passiert“. Vom Blickwinkel der Europäer aus gesehen, „hatte dieses Ereignis große Auswirkungen, die gleiche Wichtigkeit, wie die Entdeckung eines Planeten, auf dem es Leben gibt“,  sinniert er mit derselben Faszination, wie „die neue Vision der Welt, die versucht, aufzubauen, mit Versuchen und Fehlern und es ist ein ganz ehrlicher Versuch, der weiters vom Herzen geführt wird, mit dem Recht und der Kraft des Volkes“. Und es ist diese Neue Welt, die sich in Venezuela und anderen lateinamerikanischen Ländern aufbaut, denen Luís Ochoa dieses Werk widmet: „eine Neue Welt zu entdecken, die wir erfinden müssen“. 

Man entdeckte einen neuen Kontinent, obwohl er “schon mehr als 30.000 Jahren an Geschichte in sich trug” so der Komponist, und die Schlingen zwischen der Alten und der Neuen Welt waren auf ewig etabliert. Eine Union, die sich auf seiner neuen CD widerspiegelt, ein Treffpunkt von Interpreten von beiden Seiten des großen Teichs. Am Beginn der CD findet sich der venezolanische Gitarrist Jonathan Bolívar und beendet wird sie mit dem Ensemble Siglo XX, eine österreichische Formation. Daneben gibt es das argentinische Gitarristen - Duo Mallo-D'Agostino,  Quartett  Cuerdas de la Orquesta Filarmónica Nacional de Venezuela, Solisten der Deutschen Oper Berlin und auch die Solisten Alba Acone und Arocha Bernal, beide am Klavier, wie an der Klarinette Alejandro Montes de Oca. 

Carátula del nuevo disco del venezolano Luis Ochoa “Música para un Nuevo Mundo” (Foto: Laura Garrido).
Das CD-Cover “Música para un Nuevo Mundo” (Foto: Laura Garrido Moreno).

“Es gibt Stücke für verschiedene Kombinationen”, erklärt der Komponist. „Es gibt Stücke für Sologitarre, Soloklavier, dann Stücke für Duos, Quintette bis hin zu einem Werk für 11 Instrumentalisten“. Ohne Zweifel ist die Gitarre das Instrument Ochoas. „Die Gitarre ist ständig einflussreich, immer auf der ganzen Welt zu finden. Nach dem Tambour, das ursprünglichste Instrument, das dem menschlichen Körper am Nächsten kommt: der Herzschlag, der Schrittmacher des Menschen und die Schläge, die das Herz macht“. 

Eine Kombination von Elementen innerhalb der Verschiedenheit einer CD, die auch den “futuristischen” Mambo beinhaltet, zusammen gestellt auf Wunsch von Peter Burwick, Direktor des Ensembles XX, „deswegen nennen wir es Mamburwik“. Erklärt Ochoa. Der Komponist, der gemeinsam mit dem Direktor und den Interpreten die 3 unabdingbaren Scheitel dieser musikalischen Triangel bilden, das „ohne das Publikum nichts wert ist“, etwas Unvollendetes. Daher, wann immer Ochoa komponiert, denkt er an die 3 Elemente. „Das Werk ist immer dazu gedacht, um vom Publikum gehört zu werden“. Daher sind seine Werke immer an alle Arten von Publikum gerichtet, „denn“, so der Komponist, „jedes Publikum ist bereit jedwede Art von Musik zu hören“. Und um an alle zu gelangen, muss die Musik nur zugänglich sein, da das das Ziel ist, „die Musik muss von jemandem gehört werden“.

Und so entwickelt der Komponist seine Arbeit nicht auf die gleiche Art und Weise, wie er einen Dialog mit dem Direktor etabliert. Oder wer der Interpret sein wird. „Und daher“, so Ochoa, „muss man an die Grenzen denken und an die Festungen, die diese Person haben kann, aber das Interessante ist, es wie Leonardo da Vinci zu machen, der sagte, dass zwei Schwächen eine Stärke formieren.“ Und das findet man nur, „wenn man die Arbeit des Komponisten auf vereinnahmende Art vollführt“. Worte des Komponisten.

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