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Dienstag, 06 Mai 2014 16:36

BUM MEDIA eröffnete die „4. Wiener Integrationswoche“ mit einem fulminanten Fest

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Jetzt geht‘s los! „4. Wiener Integrationswoche“ bietet ab heute über 300 Veranstaltungen an. Auf dem Foto die SiegerInnen des MigAwards 2014 (Foto: BUM MEDIA/Michael Mazohl).

Mit 550 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik, Medien, Kunst und Kultur eröffnete gestern die BUM MEDIA die „4. Wiener Integrationswoche“ in der Wiener Ottakringer Brauerei und zeichnete die PreisträgerInnen des MigAwards 2014 aus. Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch, freute sich gar über zwei Preise. Der Negativpreis ging an die MA 35.

Mit über 300 Veranstaltungen im Zeichen der Wiener Vielfalt und gemeinsam mit 120 Kooperations-, Medienpartnern und Sponsoren geht die "Wiener Integrationswoche" von 6.-18. Mai 2014 in die vierte Runde. Ausstellungen, Konzerte, Sprachkurse, Diskussionen, Workshops und vieles mehr warten darauf, von Jung und Alt entdeckt zu werden.

BUM MEDIA Geschäftsführer und Initiator der Wiener Integrationswoche, Dino Sose; Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ); Sänger, Menschenrechtsaktivist und Ehrenvorsitzender des Integrationshauses Wien, Willi Resetarits und Organisatorin des Events und geschäftsführende Gesellschafterin der BUM MEDIA, Svetlana Ilic. (Foto: BUM MEDIA/Michael Mazohl).
BUM MEDIA Geschäftsführer und Initiator der Wiener Integrationswoche, Dino Sose; Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ); Sänger, Menschenrechtsaktivist und Ehrenvorsitzender des Integrationshauses Wien, Willi Resetarits und Organisatorin des Events und geschäftsführende Gesellschafterin der BUM MEDIA, Svetlana Ilic. (Foto: BUM MEDIA/Michael Mazohl).

BUM MEDIA eröffnete die heurige Veranstaltungsreihe mit 550 geladenen Gästen und einem fulminanten Fest in der Wiener Ottakringer Brauerei. Durch den Abend führte Sänger, Menschenrechtsaktivist und Ehrenvorsitzender des Integrationshauses Wien, Willi Resetarits.

Nach der Eröffnungsrede von BUM MEDIA Geschäftsführer und Initiator der Wiener Integrationswoche, Dino Sose, begrüßte Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) das Publikum mit dem Versprechen, wichtige Initiativen wie die Wiener Integrationswoche zu unterstützen und sich weiterhin für Mehrsprachigkeit und das bessere Miteinander in Wien einzusetzen.

Die MigAwards überreicht haben namhafte VertreterInnen aus Wirtschaft und Politik, wie AMS Wien-Chefin Petra Draxl, Gerhard Hirczi, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien, AK-Präsident Rudi Kaske, Nationalratsabgeordnete Beate Meinl-Reisinger (NEOS), Mario Rieder, Geschäftsführer der VHS Wien, Tanja Wehsely (Stv. waff-Vorstandsvorsitzende) und Petra Gregorits, Vorsitzende von Frau in der Wirtschaft.
Die Organisatorin des Events und geschäftsführende Gesellschafterin der BUM MEDIA, Svetlana Ilic, freute sich über die große Besucherzahl von Menschen verschiedener Nationen, Hautfarben, Religionen, Sprachen und Interessen. In ihrer Ansprache bedankte sie sich bei allen Gästen, Kooperationspartnern und Sponsoren: „Ich freue mich, gemeinsam mit Ihnen diesen Weg zu gehen und die Wiener Vielfalt noch sichtbarer zu machen.“

Unter den prominenten Gästen waren unter anderem Alev Korun, Nationalratsabgeordnete der Grünen, Markus Rumelhart, SP-Bezirksvorsteher von Mariahilf, Beatrice Achaleke, Geschäftsführerin von Diversity Leadership, Sängerin Dorretta Carter, Universitätsprofessor Fritz Hausjell und Soziologe Kenan Güngör.

Mit guten Speisen und Getränken wurden die Gäste von "Grüner Kreis", Ottakringer Brauerei und Weingut Bründlmayer verwöhnt, während bis spät in die Nacht die Band "Electrical Community" und DJ Alex Oxygen für eine tolle Stimmung sorgten.

MigAward 2014: PreisträgerInnen ausgezeichnet

Das Highlight des Abends: Die SiegerInnen des MigAwards 2014 – dem Preis der österreichischen MigrantInnen – wurden feierlich ausgezeichnet. Doppelt freuen durfte sich Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch. Er wurde „Persönlichkeit des Jahres“. „Die Persönlichkeit des Jahres muss vor allem eins haben: Engagement“, betonte der Laudator Rudi Kaske, Präsident der Arbeiterkammer, in seiner Ansprache. Als Kämpfer für Menschenrechte wird Pollak nicht müde, täglich auf Diskriminierungen von Migranten in Österreich aufmerksam zu machen. Nominiert waren ebenso: Silvana Meixner, Leiterin der ORF-Minderheitenredaktion und Schriftsteller Richard Schuberth. 

Der Award für das „Projekt des Jahres“ ging ebenso an SOS Mitmensch und die erfolgreiche Aktion „Pass Egal Wahl 2013“, bei der auch jene ohne österreichische Staatsbürgerschaft symbolisch ihre Stimme bei der Nationalratswahl 2013 abgeben konnten. Damit machte der Verein darauf aufmerksam, dass nach wie vor mehr als eine Million Menschen in Österreich nicht wahlberechtigt sind. Weitere nominierte Projekte waren: Projekt Nachbarinnen und Sag's Multi - Mehrsprachiger Redewettbewerb.

In der Kategorie „Bildung und Soziales“ ging der Verein ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit – als Sieger hervor. Der Verein leistet seit Jahren Pionierarbeit und ist erste Anlaufstelle für Opfer und ZeugInnen von Rassismus. Außerdem nominiert: Brunnenpassage und KAMA.
Die Karriereplattform „Networking Youth Career“ gewann in der Kategorie „Wirtschaft und Arbeit“. Der gemeinnützige Verein organisiert Karriereveranstaltungen, um junge Menschen mit Migrationshintergrund auf ihrem Karriereweg unter die Arme zu greifen. Nominiert waren noch: fair.versity und Verein Wirtschaft für Integration.

Das mehrsprachige Onlinemagazin „Migrazine“ der autonomen Migrantinnen-Selbstorganisation „maiz“ konnte sich in der Kategorie „Medien“ gegen bekannte Größen wie „Heimat fremde Heimat“ (ORF) und Heinz Wagner vom „Kinder-Kurier“ durchsetzen.

Weniger freuen durfte sich hingegen die MA 35, die Magistratsabteilung für Einwanderung, Staatsbürgerschaft und Standesamt. Sie erhielt den Negativpreis „Sackgasse 2014“, stellvertretend für alle Behörden, die MigrantInnen bei ihrem Versuch, in Wien heimisch zu werden, immer noch Steine in den Weg legen. Werner Sedlak, Leiter der MA35, nahm den Preis entgegen und verteidigte: „Wir sind Behörde, wir führen Gesetze aus, wir machen sie nicht.“ Aber: „Wir nehmen Kritik ernst. Wir wissen, dass es in manchen Bereichen Verbesserungspotenzial gibt.“

Ebenso nominiert waren die jüngsten Blackfacing-Vorfälle in Österreich, sowie Krone-Kolumnist Michael Jeannée.
Dino Šoše, BUM Media Geschäftsführer und Initiator des MigAwards, betont: „Mit dem MigAward bekommen Österreichs Migrantinnen und Migranten eine Stimme. Sie dürfen sowohl loben als auch kritisieren.“

Zum MigAward: Jedes Jahr zeichnet der MigAward Projekte, Initiativen und Menschen aus, die die Partizipation von MigrantInnen in Österreich fördern und innovative Ansätze in der Migrationsdebatte verfolgen. Die Gewinner wurden von der großen MigAward-Jury bestehend aus über 300 Migranten in Österreich gewählt, die mithilfe des Online-Formulars Teil der MigAward-Jury geworden sind. Zuvor hatte sich eine Fachjury, bestehend aus ExpertInnen aus Medien, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft, für die Top 3 aus allen Kategorien entschieden. Nominierungen konnten von allen eingebracht werden.

Unterstützt wurde die Veranstaltung von: AMS Wien, AK Wien, BFI Wien, Die Grünen, Moreproduction, NEOS, Ottakringer Brauerei, Stadt Wien, SPÖ Wien, VHS Wien, waff, Wiener Linien, Wirtschaftsagentur Wien, Wirtschaftskammer Wien, Weingut Bründlmayer.

Medienpartner der Integrationswoche sind Wiener Bezirkszeitung, das Biber, Der Standard, Heute, OKTO TV und ORF Wien.

Informationen zu den Siegern und allen Nominierten auf www.migaward.at
Gesamtes Programm der 4. Wiener Integrationswoche: www.integrationswoche.at
Das Magazin „Wiener Vielfalt“ online lesen: http://de.calameo.com/read/00088297797e2e46f0bac

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