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Donnerstag, 27 März 2014 07:30

10. Jahrestag von ALBA in Wien

Geschrieben von
Der Redakteur Leo Gabriel bei seiner Wortmeldung am Diskussionstisch, daneben Bernardo Álvarez, Stephan Schulmeister und der Moderator Peter Stania. (Foto: Laura Garrido Moreno).

Die Feierlichkeiten beinhalteten eine Diskussionsrunde zum Thema „Ein neues Model der Integration“ unter der Teilnahme des Generalsekretärs von ALBA, Bernardo Àlvarez, dem Redakteur, Antropologen und Dokumentalist Leo Gabriel und der österreichische Ökonom Stephan Schulmeister.

Laura Garrido Moreno. Am selben Tisch sitzend, mit dem Motiv des 10 jährigen Jubiläums der Gründung der Alianza Bolivariana para los Pueblos de nuestra América Latina (ALBA) – vom 13. bis 19. März unter dem Titel „El legado de Hugo Chávez“ (das Erbe Hugo Chávez´) – analysierten verschiedene Experten das neue Integrationsmodel für die Mitgliedsstaaten der Allianz. Alle waren sich einig, dass das in Rede stehende Model eigene Charakteristiken hat, daraus resultiert großes Interesse für seine Analyse und der Gegenposition mit anderen Strukturen, wie jenes der Europäischen Union resultiert. Aus dem Blickwinkel des österreichischen Ökonomen Stephan Schulmeister; er unterstrich die fundamentalen Fragen zum Zeitpunkt der Analyse des Prozesses der Integration der beiden Institutionen und dass man die Struktur versteht.

Auf der einen Seite fragte er sich, welches die gemeinsamen Punkte und das Objektiv der ALBA in Gegenposition zur Europäischen Union seien, auf der anderen, welches der Fokus für die Erreichung der markierten Ziele sei. Für Schulmeister war die Gründung der Europäischen Union nach dem zweiten Weltkrieg rein wirtschaftlich motiviert, mit dem primären Ziel, einen gemeinsamen Markt zu schaffen. Für den Wirtschaftler ist der wichtigste Unterschied, das Wachstum Europas in den letzten Jahren und die aktuellen Differenzen unter den europäischen Ländern des Nordens und jener im Süden; eine Konsequenz, die daraus folgt, dass die EU auf einem kapitalistischen System beruht. Während in Lateinamerika, ohne gegen ein kapitalistisches Model zu sein, die Mehrheit ein Model der Wall Street fern von sozialen Problemen ablehnt.

Bernardo Álvarez, Generalsekretär der ALBA erinnerte darán, als sich vor 10 Jahren die Präsidenten Chávez und Castro in Havanna zusammenfanden und beschlossen, einen alternativen Weg für Lateinamerika zu finden. Nun nicht die ganze Welt nahm das ernst, so der Repräsentant der Institution, der dann darauf hinwies, dass obschon der unsicheren Beginne der ALBA, diese in ihrer Aktivität stabil und stark ist. Er zeigte sich stolz über die Gründung der CELAC und PETRO-CARIBE und dass man einen neuen Weg der Integration begonnen habe. Nach einer Idee einer unabhängigen Organisation und souverän unterstützt durch Kooperation Lateinamerikanes und der Karibik. Sie integrieren die Allianz, nach einem ökonomischen Model, das neue, gemeinsame Räume sucht und basierend auf dem Reichtum der Ressourcen der Mitgliedsstaaten.

Álvarez zeigte – vor Beendigung seiner Rede – die neuen Ziele der ALBA auf, unter ihnen die Erhöhung der sozialen Einbeziehung, eine vollständige Souveränität zu finden und Unabhängigkeit und den Frieden in dem Gebiet zu unterstützen.

Zum Schluss sprach der Redakteur, Dokumentalist und Sozial-Antropologe Leo Gabriel, der darauf hinwies, dass die ALBA als Symbol vieler Dinge, von denen die Europäische Union lernen sollte; von denen er den Kampf gegen die Armut, das Finden einer vollständigen Intgegration auf allen Ebenen (lokal, national und auch unter den Ländern) - sowohl ökonomisch als auch sozial – hervorstrich. Und die Kreation einer großen sozialen Bewegung, unvorstellbar im aktuellen Europa.

Am Ende, als die Leute das Gebäude verließen, demonstrierten vor den Toren der Diplomatischen Akademie einige Anhänger der Plattform “S.O.S Venezuela”.

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