Die deutsch-spanische Kulturzeitschrift Österreichs

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Mittwoch, 30 Oktober 2013 17:21

Wirtschaft für Integration: MigrantInnen besser in Arbeitsmarkt integrieren!

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„Menschen, die nach Österreich zugewandert sind, bringen wertvolle Fähigkeiten und vielfältige Talente mit. (Foto: photl)

„Wir gehen grob fahrlässig mit den in unserem Land vorhandenen Talenten um!“, betonen Georg Kraft-Kinz und Ali Rahimi, Obleute des Vereins Wirtschaft für Integration, anlässlich der heute in Graz stattfindenden Konferenz „Migrantin Macht Karriere“.

„Die erfolgreiche Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in den österreichischen Arbeitsmarkt darf nicht mehr länger nur halbherzig passieren.“ Wenn sich eine Migrantin mit HTL-Abschluss als Aushilfskraft verdingen muss, geht dem Wirtschaftsstandort Österreich wertvolles Potenzial verloren!“, so Kraft-Kinz und Rahimi. Gerade für Migrantinnen ist die Arbeitsmarktsituation besonders schwierig, denn sie werden als Frauen und als Bürgerinnen mit Migrationsgeschichte doppelt diskriminiert.

Kraft-Kinz und Rahimi: „Vorhandene Qualifikationen nutzen!“

„Eine Studie im Rahmen des Forschungsprojekts MIQUAM macht deutlich: Während die österreichische Wirtschaft nach Fachkräften sucht, lassen wir vorhandenes Potenzial viel zu oft einfach brach liegen“, argumentieren Kraft-Kinz und Rahimi. Sie fordern mutige Reformen, wie etwa bei der Anerkennung von Bildungsabschlüssen aus dem Ausland. Dabei gelte es auch, so Kraft-Kinz und Rahimi, „gängige Vorurteile abzubauen und gezielt gegen die Diskriminierung von MigrantInnen am Arbeitsplatz anzukämpfen, zum Beispiel mittels anonymisierter Bewerbungsverfahren.“

Kraft-Kinz und Rahimi: „Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kompetenzen anerkennen und fördern!“

„Menschen, die nach Österreich zugewandert sind, bringen wertvolle Fähigkeiten und vielfältige Talente mit: Menschen mit Migrationsgeschichte sprechen laut einer AK-Studie im Durchschnitt drei Sprachen, 40% von ihnen sogar noch eine vierte oder fünfte Sprache und können sich meist in mehr als nur einer Kultur bewegen. Das ist ein großes Potenzial für Österreich, das wir aber nur dann nutzen können, wenn wir der Mehrsprachigkeit in unserem Land mit Wertschätzung begegnen und wir diese aktiv fördern!", sind Kraft-Kinz und Rahimi überzeugt. „Gerade Kinder und Jugendliche aus zugewanderten Familien müssen hier in das Zentrum notwendiger Maßnahmen gestellt werden. Genau hier setzen wir auch mit unserem mehrsprachigen Redewettbewerb „SAG’S MULTI!“ an, der dieses Schuljahr bereits zum fünften Mal stattfindet“, so Kraft-Kinz und Rahimi.

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