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Freitag, 24 Mai 2013 18:47

Luis Antonio Parra mit der Musik im Blut, der Freiheit auf den Schultern und der Gerechtigkeit in seinen Überzeugungen!

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Der chilenische Musiker Luis Antonio Parra hat den akademischen Raum gefunden, um die lateinamerikanische Kultur der Anden und des Amazonas in die europäischen Schulen zu bringen; im Rahmen eines erzieherischen Projekts des Bundeslandes Tirol. Foto: Rene Rodríguez Mina

„Ich bin ein Mensch, der Träume hatte und loszog, um sie zu suchen, sei es aus Irrsinn oder Abenteuer, jedenfalls fühle ich mich erfüllt.“ Luis A. Parra Madariaga.

Texto und Fotos von René Rodríguez Mina. Luis Antonio arbeitete auf vielen Gebieten, um zu leben und zu überleben…, Künstlerischer Arbeiter, am Bau, Autos lackieren und bei all dem gefiel ihm am meisten die Weinlese.

In jungen Jahren engagierte er sich in der Sozialistischen Partei Allende, was ihn früh dazu brachte, ein politischer Gefangener zu werden. Dort im Gefängnis lernte er die Musik kennen… das war der Beginn von dem, was heute sein größtes soziales, geschichtliches und kulturelles Kapital ist.

„In Österreich wurde ich aufgrund meiner Musik sehr gut willkommen geheissen, es gab immer eine Konstanz in dem, was ich mache und die Menschen haben Respekt vor meiner Arbeit.“, so der Musiker Luis Antonio Parra. Foto: René Rodríguez Mina

Ohne zu wissen wie und wann, machte er sich eines Tages im Jahr 1976 auf den Weg und es verschlug ihn bis nach Argentinien, dann Uruguay und als er nach Brasilien kam, war das die Brücke, um bis nach Spanien zu gelangen.

4 Jahre vergingen und 1980, weit weg von seiner Heimat in Uruguay kam er drauf, dass er von der Musik leben konnte und seither steht der autodidaktische Musiker stolz zu seinen Prinzipien und politischen und musischen Überzeugungen: „Nie hab ich meinen musikalischen Stil geändert, nur um zu leben oder überleben….ich konnte davon leben, was mir Spaß bereitete“; das sagt Luis Antonio voller Stolz.

Seine Arbeit ist mit dem sozialen und dem lateinamerikanischen in puncto Pädagogik verknüpft. Er hat die akademischen Raum gefunden, um das Leben und die Geschichte Lateinamerikas der Anden und des Amazonas in einem erzieherischen Projekt in Tirol in den Schulen weitergeben zu können.

In 50 Minuten kann er Kindern und Jugendlichen, die seinen Abenteuern und Wegen geführt durch die Musik und seines Charrango zuhören, den lateinamerikanischen Kontinent vermitteln.

Dadurch trägt Luis Antonio zur sozialen und kulturellen Integration bei; und es erinnert ihn an sein Leben hier in Österreich, wo er heute lebt. Das Schwierigste war nicht kommunizieren zu können, mit niemandem – weil er die deutsche Sprache nicht beherrschte.

„In Österreich wurde ich aufgrund meiner Musik sehr gut willkommen geheissen, es gab immer eine Konstanz in dem, was ich mache und die Menschen haben Respekt vor meiner Arbeit.“
In Wien zu leben, ist eine wunderbare Konstante, zu wissen, es gibt Vertrauen, Essen, soziale Sicherheit, etc. Gegebenheiten, für die wir in Lateinamerika tagtäglich für unsere Völker kämpfen.

Für Luis Antonio ist die Musik ein Medium, das verbindet. Er sagt, „sie hat mir die Tore der Welt geöffnet und ich habe auch gelernt, dass das Leben keine Grenzen kennt….“.

„Wir müssen tolerant sein und kultivieren, was wir von sozialen und kulturellen Werten wissen und diese auf dieselbe Art und Weise verteidigen. So werden wir erkennen, dass die Vielfalt viel positiver ist.“

Für Luis Antonio ist die Musik ein Medium, das verbindet. Foto: Rene Rodríguez Mina

Dies ist die kurze Geschichte eines chilenischen Musikers, der uns seine Geheimnisse anvertraut hat, was ihm gefällt, was er macht und wer er ist…. Er erzählt auch davon, dass sein Sohn Luis ihn zu seinen Konzerten begleitet und das auf sehr professionelle Art.  Und das sein jüngerer, Ernesto, Musik studiert und dass das die genetische Ader ist, die dazu führt, dass die Kinder von Parra eines Tages mit dem Klang des Charrango, der Gitarre, dem venezolanischen Cuatro und der Mandoline aufwachsen. Instrumente ohne die das Leben nicht lebenswert wäre! 

Links:
facebook.com/luis.a.parra.359
http://www.pachamanka.at/
E-Mail:
luisparramusik@gmail.com

vimeo.com/47908710

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