Die deutsch-spanische Kulturzeitschrift Österreichs

CulturaLatina: Lateinamerikanische Zeitschrift Österreichs auf Spanisch und Deutsch


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Mittwoch, 20 Juli 2022 14:11

SANTANDER: Kultur, Musik, Strände und angenehmes Wetter (Teil 1)

Von Stefan Galván
Foto: Stefan Galván
Cultura Latina ist in Kantabrien, in Santander um diese Stadt für seine Leser kennenzulernen und zu beschreiben.

Von Wien erreicht man Santander in Kantabrien per Direktflug und der Flug dauert etwa 2 Stunden, vierzig Minuten.

Die Stadt hat etwa 172 000 Einwohner und liegt am Atlantik, am Golf von Biskaya.

Es gibt herrliche Strände, wunderschöne Buchten und es ist hier nicht so heiße wie in Südspanien.

Kulturell wird hier viel geboten, zur Zeit findet der Festival Magdalena in vivo statt und zahlreiche Künstler treten auf, unter anderem Simple Minds am 26. Juli und Yann Tiersen, am 20.Juli.

Yann Tiersen ist ein weiterer bekannter Musiker, der am 20. Juli hier in Santander zu sehen und zu hören ist.  Er ist ein französischer Musiker und Komponist, einer der führenden Vertreter des Minimalismus. Er hat die Soundtracks für die Filme Amélie, Good Bye, Lenin! und Tabarly komponiert.

Tiersen ist auf Tour und wird nur einen Tag in Santander sein, weiter geht er dann nach San Sebastian im Baskenland.

El Faro de ajo Cantabria / Okuda (Foto: Stefan Galván)
El Faro de ajo Cantabria / Okuda (Foto: Stefan Galván)
El Faro de ajo Cantabria / Okuda (Foto: Stefan Galván)
El Faro de ajo Cantabria / Okuda (Foto: Stefan Galván)
El Faro de ajo Cantabria / Okuda (Foto: Stefan Galván)
El Faro de ajo Cantabria / Okuda (Foto: Stefan Galván)
El Faro de ajo Cantabria / Okuda (Foto: Stefan Galván)
El Faro de ajo Cantabria / Okuda (Foto: Stefan Galván)
El Faro de ajo Cantabria / Okuda (Foto: Stefan Galván)
El Faro de ajo Cantabria / Okuda (Foto: Stefan Galván)
Aber auch Street Art ist in Santander zu sehen, wie die Kunst von Oscar San Miguel oder Okuda wie sein Künstlername lautet.

Er ist ein spanischer Streetart Künstler aus Santander, Kantabrien. Auf seiner Website https://okudasanmiguel.com  sind alle seine Werke aufgeführt und darüber nachzulesen.

Er ist in der ganzen Stadt in diversen Gebäuden und an Mauern präsent. Charakteristisch sind die sehr farbenfreudigen, geometrischen, oft kubistisch, gemalten Zeichnungen.
Okuda hat neben Santander, auch in Madrid und in vielen anderen Städten auf der ganzen Welt Objekte gestaltet.

Im Jahre 2020 durfte er den weißen klassischen Leuchtturm von Ajo in Kantabrien bunt gestalten und er wurde zum Anziehungspunkt für Besucher aus der ganzen Welt.

Der Leuchtturm von Ajo ist wie ein Farbenrausch für das Auge. Der Turm ist 16 Meter hoch.

Nicht ohne Kontroverse, hat er sich zu einer der touristischen Attraktionen von Kantabrien entwickelt.

Der Künstler ließ sich von der Fauna und dem natürlichen Reichtum Kantabriens inspirieren, um die geometrischen Figuren zu schaffen, die diesen einst makellosen weißen Leuchtturm schmücken. Dazu verwendete er fast 100 verschiedene Farben. Der Name des Werks lautet Unendliches Kantabrien.

Ganz wichtig: Dieses Werk ist vergänglich. Es ist für 8 Jahre geplant, danach wird der Leuchtturm wieder weiß sein. Man hat also bis August 2028 Zeit, ihn zu besuchen.
Abgesehen von den Kontroversen ist klar, dass der Leuchtturm zu einer Touristenattraktion ersten Ranges geworden ist, ein fast obligatorischer Besuch für jeden, der Kantabrien besucht.

Wo befindet sich der Leuchtturm von Ajo?
Er befindet sich am Kap von Ajo in der gleichnamigen kantabrischen Ortschaft, die zur Gemeinde Bareyo gehört. Er liegt an der zentral-östlichen Küste Kantabriens, 13 km von Noja und 40 km von Santander entfernt.
Wenn man die Stadt Ajo wieder verlässt sollte man auch die von Okuda bemalten Silos unbedingt besuchen.

 
Letzte Änderung am Donnerstag, 21 Juli 2022 14:17

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