Die deutsch-spanische Kulturzeitschrift Österreichs

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Samstag, 06 April 2013 21:38

Carola Saavedra liest aus "Paisagem com dromedário" vor

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Lesung von Carola Saavedra aus ihrem Roman "Paisagem com dromedário"Das Institut für Romanistik - Universität Wien und die brasilianische Botschaft in Wien laden Sie zur Lesung von Carola Saavedra aus ihrem Roman "Paisagem com dromedário" ein.

Carola Saavedra wird aus ihrem Roman „Paisagem com dromedário“ („Landschaft mit Dromedar“, C. H. Beck) lesen. Die Lesung wird in deutscher und portugiesischer Sprache sein. Übersetzerin Maria Hummitzsch.

Die Vorlesung findet am Donnerstag, den 11.4. 2013, um 19 Uhr im Sitzungssaal der Brasilianischen Botschaft in Wien (Pestalozzigasse 4,  A-1010 Wien). Für die Organisation der Veranstaltung  ist Univ.-Prof. Dr. Kathrin Sartingen (Institut für Romanistik, Universität Wien) zuständig,  in Zusammenarbeit mit der Brasilianischen Botschaft in Wien.


Carola Saavedra
Carola Saavedra wurde 1973 in Chile geboren, aber ihre Familie wanderte nach Brasilien aus, als sie drei Jahre alt war.  Sie studierte Journalismus an der Pontifícia Universidade Católica do Rio de Janeiro und wohnte in Spanien, Frankreich und in Deutschland,  wo sie ein Magisterstudium der Publizistik abschloss. Sie lebt in Rio de Janeiro. 2005 veröffentlichte sie “Do lado de fora” (7Letras), eine Sammlung von Kurzgeschichten.

Carola-Saavedra--Brasil--Paisagem-com-dromedario3Sie ist die Autorin von drei Romanen, “Toda terça” (Companhia das Letras 2007),“Flores azuis” (Companhia das Letras 2008) und “Paisagem com dromedário” (Companhia das Letras 2010). Letzterer liegt auch in deutscher Fassung, übersetzt von Maria Hummitzsch („Landschaft mit Dromedar, C.H. Beck), vor.  Für  “Flores azuis”  wurde ihr der Preis der  Associação Paulista dos Críticos de Arte zuerkannt, 2010 gewann sie den Preis  ‘Rachel de Queiroz’ in der Kategorie „Junge Autoren“ für “Paisagem com dromedário”.

Sie war unter den Finalisten des Preises São Paulo de Literatura und des  Jabuti. Die Zeitschrift Granta wählte sie unter die zwanzig besten jungen brasilianischen SchriftstellerInnen der Gegenwart.


 „Landschaft mit Dromedar“
Im selbstgewählten Exil auf einer Insel nimmt Érika Nachrichten für Alex, ihren Geliebten, auf. In den Tonbandaufnahmen, die den Roman ausmachen, versucht Érika, ihre Vergangenheit zu rekonstruieren und zu verstehen. Érika und Alex, beide Künstler, teilten nicht nur ihre Arbeit – in einer Dreiecksbeziehung waren sie auch mit der jungen Karen involviert. Die Beziehung von Érika und Alex schien aber nur mit Karen als Vermittlerin möglich gewesen zu sein: Karen verlässt das Paar, als sie von ihrer unheilbaren Krebserkrankung erfährt. Das Kartenhaus der Gefühle wird so zum Einstürzen gebracht, Érika muss sowohl den Verlust der Freundin als auch die Entfremdung von Alex verarbeiten. All diese einschneidenden Veränderungen scheinen Auslöser für Érikas Bedürfnis nach einer Neubewertung ihrer Vergangenheit, ihres künstlerischen Werks und ihrer Gefühle zu sein.

Im Kern des Romans steht die Frage nach der Identität der Erzählerin: Was machte ihre Persönlichkeit als Künstlerin und als Frau aus, wie sehr stand sie im Banne des erfolgreicheren Alex?  Érikas Tonbandaufnahmen sind der Versuch, in der Retrospektive, in der sich Erinnerung und Vorstellungskraft vermischen und gleichzeitig kritisch hinterfragt werden, zu sich zu finden.  Mit  Landschaft mit Dromedar behauptet sich Carola Saavedra als eine der originellsten und eindringlichsten Stimmen der brasilianischen Gegenwartsliteratur. 

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