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Donnerstag, 07 Februar 2019 23:25

Exportwirtschaft schaffte erstmals die 150-Milliarden-Euro-Schallmauer

geschrieben von Redaktion/APA
WKO-Präsident Harald Mahrer (re.) und Michael Otter (Außenwirtschaft Austria) präsentierten die Lage der Exportwirtschaft. (Foto: Screen)

Als „Kronjuwel der heimischen Wirtschaft“ kann Österreichs Exportwirtschaft auch für 2018 eine tolle Bilanz vorweisen: Laut vorläufigen Berechnungen der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA der WKÖ sind die Ausfuhren 2018 im Gesamtjahr um 5,9 Prozent gestiegen. Damit wird die Schallmauer von 150 Mrd. Euro im Export voraussichtlich durchbrochen werden. Dafür gebührt der heimischen Exportwirtschaft Dank, betont WKÖ-Präsident Harald Mahrer im Rahmen der Export-Bilanz-Pressekonferenz: „Das ist eine Meisterleistung, für die wir uns im Namen der gesamten Wirtschaft bedanken, denn diese Leistung wurde unter schwierigen Rahmenbedingungen erbracht.“

Dazu zählen die Handelskonflikte zwischen USA und China beziehungsweise auch den USA und der EU, aber auch die Unsicherheiten rund um den Brexit inklusive drohendem „hard Brexit“, aber auch die hohe Volatilität der Rohölpreise und die Verlangsamung der Weltwirtschaft.

Die Stimmung in Österreich Exportwirtschaft ist nach wie vor gut. Drei von vier Niederlassungen erwarten in den nächsten zwölf Monaten eine gleichbleibende oder positive Entwicklung, hat eine Umfrage der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA ergeben. Ob die global schwächer werdende Wirtschaft zu einer spürbaren Abkühlung führen wird oder ob es bei einer leichten Brise bleibt, hänge davon ab, wie rasch und effektiv gegengesteuert wird, betont der WKÖ-Präsident und verweist auf die Außenwirtschaftsstrategie, welche die WKÖ gemeinsam mit dem Wirtschafts- und dem Außenministerium umsetzt.

Das große Wachstumspotenzial für Österreichs Exportwirtschaft liegt nicht mehr in Europa. Sieben von zehn Ländern mit den größten Exportsteigerungen - wie z.B. Indien, Japan, Mexiko oder China - liegen nicht mehr in Europa. „Wenn wir dahin gehen, wo unsere Betriebe Märkte finden, schaffen wir Wachstum und sichern damit Beschäftigung und Wohlstand in Österreich“, sagte Mahrer.

Südamerika
Das jährliche "AUSTRIA CONNECT / Austrian Business Circles", eine Wirtschaftsdelegationsreise mit großen Matching Veranstaltungen in den jeweiligen Märkten und Ländern soll dafür sorgen, die Beobachtung jeder Chance für neue Projekte in Südamerika.

2018 gab eine extrem positive Stimmung. Dort gibt ein großes Interesse an den österreichischen Technologien. Österreich ist deswegen international berühmt, wie die Grüne- und Umwelttechnologie, aber auch in Infrastruktur und Bauprojekte. Das Wachstumspotenzial in Brasilien und Mexiko ist sehr überraschend und sehr stabil. "Argentinien ist ein wirtschaftspolitisch schwieriger Raum, aber auch dort, wann immer wir leichte Stabilisierungsmaßnahmen in den jeweiligen Zielmärkten sehen, spüren wir das sofort in der Exportwirtschaft, weil die österreichische Exportwirtschaft sehr gut positioniert ist. Wir haben Personal vor Ort in den unterschiedlichen Ländern. Wenn es Krisensituationen gibt oder politisch anspruchsvolle Situationen (Stichwort Venezuela), dann sind wir immer mit unseren Leute vor Ort sofort mit den Diplomaten und Niederlassungen in Kontakt", so Mahrer.

Venezuela
"2014 hat Österreich hundertfünfzig Millionen Euro nach Venezuela exportiert.
Aktuell ist das auf 10 - 15 Millionen Euro unterbrochen. 2007 waren 10 Millionen und 2018 wird vielleicht sogar 15 Millionen Euro sein. Die Exporte nach Venezuela sind total eingebrochen und es gibt keine Investitionen mehr in Venezuela", sagte Otter.

"Es hätte aber viel Potenzial, wenn man dort an die Infrastruktur denkt, wir beobachten die Märkte die ganze Zeit. Es wäre ein sehr spannendes Land, um dort zu investieren, wo Chancen entstehen, um neue Projekte zu entwickeln", betont Mahrer.

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