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Donnerstag, 07 Dezember 2017 06:01

„Taten statt Worte“ 2017 Empfehlung

geschrieben von Sonia Muhm
Die Siegerinnen mit MR Mag. Gerlinde Weilinger, Tourismusservicestelle Bundesministerium für Wirtschaft Familie und Jugend, MBA Regionalkomitee Wien der Initiative „Taten statt Worten“ Obfrau Club alpha, Dr. Judit Havasi, Vorstandsmitglied VIG, BM. a.D.Maria Rauch-Kallat und Martina Denich-Kobula, Landesvorsitzende Frau in der Wirtschaft Wien. (Foto: Iris Muhm)

Preisverleihung des Wiener Landeswettbewerbs 2017 „Taten statt Worte“ zum frauen- und familienfreundlichsten Betrieb Wiens. Initiative zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt.

Bei der Begrüßung der Veranstaltung sprachen: Dr. Judit Havasi, Vorstandsmitglied VIG (Vienna Insurance Group), BM. a.D.Maria Rauch-Kallat, MBA Regionalkomitee Wien der Initiative „Taten statt Worten“ Obfrau Club alpha, Martina Denich-Kobula Landesvorsitzende Frau in der Wirtschaft Wien, Marina Hahn-Bleibtreu MBA, Kabinettschefin Bundesministerium für Familien und Jugend (BMFJ), MR Mag. Gerlinde Weilinger Tourismusservicestelle Bundesministerium für Wirtschaft Familie und Jugend und Dr. Brigitte Wolf Landesdirektorin ORF Wien.

Die Initiative „Taten statt Worte“ wurde 1991 von Ridi M. Stebl in der Steiermark gegründet. Seit 1992 veranstaltet sie in Wien den Wettbewerb „Frauen- und Familienfreundlichste Betriebe“.

„Taten statt Worte“ ist in Österreich eine Initiative mit dem Ziel, die Situation der Frauen und der Familien in der Arbeitswelt durch bedarfsgerechte Maßnahmen zu verbessern.

Frau Dr. Judit Havasi bei ihrer Rede zu „Taten statt Worte“ (Foto: Iris Muhm)
Frau Dr. Judit Havasi bei ihrer Rede zu „Taten statt Worte“ (Foto: Iris Muhm)
BM. a.D. Maria Rauch-Kallat, MBA Regionalkomitee Wien der Initiative „Taten statt Worten“ und Obfrau der Club alpha. (Foto: Iris Muhm)
BM. a.D. Maria Rauch-Kallat, MBA Regionalkomitee Wien der Initiative „Taten statt Worten“ und Obfrau der Club alpha. (Foto: Iris Muhm)

 

Im September wurden die Gewinner im Wiener Ringturm ausgezeichnet. Hier die Gewinner und Kategorien:

Bis 20 Mitarbeiter: Kleinbetriebe
*hrdiamonds
Simm´s Hotel
toscom

Über 21-100 Mitarbeiter: Mittelbetriebe
*Bacher System EDV GmbH
LDS Leder Gebäudereinigung GmbH
Eckert & Partner Öffentlichkeit und Publik Affare GmbH

Über 101 Mitarbeiter: Großbetriebe
*Alianz Elementar Versicherung –AG
Hofer AG
Österreichische Lotterie AG
Wiener Städtische Versicherung AG Vienna Insurance Group

Würdigungspreis im Bereich Non-Profit-Organitationen
*Haus der Barmherzigkeit
Österreichische Blindenwohlfahrt GmbH
ÖTZ-NLP&NLPT gemeinsam mit Arthur Schütz &Co KG

Würdigungspreis im Bereich öffentliche Betriebe
*Veterinärmedizinische Universität Wien
HKM Museumsverband
Österreichische Nationalbibliothek Wien

Die Autorin und Beraterin Elfriede Gerdenits war für die Moderation verantwortlich.

Dr. Judit Havasi im Interview mit Sonia de Muhm (Foto: Iris Muhm)
Dr. Judit Havasi im Interview mit Sonia de Muhm (Foto: Iris Muhm)

Interview mit Frau Dr. Judit Havasi, Vorstandsmitglied VIG (Vienna Insurance Group)

Sonia Muhm: Glauben Sie an eine gerechte Stellung von Frauen in der Gesellschaft?

Dr. Judit Havasi: Ich glaube, da ist sehr viel Verbesserungsbedarf, wir befinden uns auf einem guten Weg, diese Veranstaltung zeigt auch, dass der Weg das Ziel ist und das Frauen eine ganz bestimmte Stellung in der Gesellschaft bekommen. Daran müssen wir gemeinsam arbeiten.

Sonia Muhm: Warum ist es wichtig, dass Frauen eine gleichberechtigte Chance in der Arbeitswelt bekommen?

Dr. Judit Havasi: Es ist wichtig für die weitere Entwicklung der Gesellschaft. Die Frauen sind die notwendigen 50% und die Männer die anderen 50%. Ich glaube, eine Gesellschaft kann ausgeglichen funktionieren, wenn beide Geschlechter von der Familiensituation unabhängig die gleiche Chancen bekommen.

Sonia Muhm: Was sollte nicht in einer gleichberechtigten Gesellschaft fehlen?

Dr. Judit Havasi: Ich glaube Toleranz und offen sein für neue Ideen und Herausforderungen, weil es geht darum, die gemeinsamen Probleme zu lösen und nicht wie heiße Kartoffeln alles hin und her schieben.

Sonia Muhm: Was bewirkt es in unserer Gesellschaft, wenn wir durch frauen- und familienfreundliche Lösungen Chancengleichheit schaffen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern?

Dr. Judit Havasi: Das wird vielleicht wieder eine bisschen höhere Geburtenrate bekommen in Österreich sowie in anderen entwickelten Ländern. Diese Sicherheit müssen die Familien spüren, und damit bekommt man auch mehr Lust auf Kinder. Das Wort Familie soll neu definiert werden.

Sonia Muhm: Was passiert in einer Gesellschaft, die Frauen und Familien nicht anerkennt und unterstützt?

Dr. Judit Havasi: Das ist keine Gesellschaft die ins 21. Jahrhundert passt, wir sollten Mindestmaßstäbe setzen um die Gleichstellung von Frauen und Männern zu garantieren, das wäre eine familienfreundliche Unterstützung.
    
Sonia Muhm: Welche Institution sollte mehr Geldförderung bekommen und warum?

Dr. Judit Havasi: Diese Frage ist schwierig zu beantworten. Ich würde sagen, es ist ein Zusammenspiel von öffentlichen Geldern, privaten Unternehmern und Einzelmotivationen. Alle drei Welten müssen einander treffen, dann haben wir eine glückliche Gesellschaft.

 

Weitere Informationen über #tatenstattworte: www.alphafrauen.org/home/netzwerke/taten-statt-worte

Letzte Änderung am Sonntag, 17 Dezember 2017 20:34

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