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Freitag, 28 April 2017 09:49

Tag der Arbeit: MigrantInnen seltener erwerbstätig als ÖsterreicherInnen

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Im Ausland erworbene Qualifikationen in Österreich nutzen. Der ÖIF ermöglicht finanzielle Unterstützung für Kosten eines Anerkennungsverfahrens. (Foto: Tatjana Balzer)

74% der ÖsterreicherInnen und 77% der EU/EWR-Bürger in Österreich sind Erwerbstätig. Bei Flüchtlingen ist die Arbeitslosigkeit jedoch hoch. Franz Wolf vom Integrationsfonds betont "Mitgebrachte Qualifikationen gilt es dabei zu nutzen“. Daher leistet der Österreichische Integrationsfonds Hilfe beim Anerkennungsprozess von Bildungsabschlüssen.

Franz Wolf: „Um die Anerkennung von ausländischen Qualifikationen zu fördern, vergibt der ÖIF finanzielle Förderungen für den Anerkennungsprozess für Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte sowie ZuwanderInnen“. (Foto: Felicitas Matern)
Franz Wolf, Geschäftsführer des Österreichischen Integrationsfonds. (Foto: Felicitas Matern)

Von den rund 4,2 Millionen Beschäftigten in Österreich haben insgesamt knapp 21 Prozent einen Migrationshintergrund. Im Vergleich zu ÖsterreicherInnen ohne Migrationshintergrund im Erwerbsalter (15 bis 64 Jahre) stehen Menschen mit Migrationshintergrund jedoch seltener im Erwerbsleben: Nur insgesamt 63 Prozent von ihnen waren im Jahresschnitt 2015 erwerbstätig, bei ÖsterreicherInnen ohne Migrationshintergrund lag die Erwerbstätigenquote bei fast 74%. Die Gruppe der MigrantInnen ist allerdings heterogen: Während der Anteil der Erwerbstätigen aus EU/EWR-Staaten mit 77% sogar höher ist als jener unter ÖsterreicherInnen, ist der Anteil der Erwerbstätigen mit Wurzeln in der Türkei deutlich niedriger (54%). Insbesondere Frauen mit Wurzeln in der Türkei und Ländern des ehemaligen Jugoslawiens sind wesentlich seltener erwerbstätig (42% bzw. 59%) als Österreicherinnen (70%).

Hohe Zuwanderung aus Deutschland, Rumänien und Ungarn

Rund jede fünfte Person im Erwerbsalter in Österreich ist im Ausland geboren; zu Jahresbeginn 2016 waren dies 1,3 Millionen Personen. Knapp 58% von ihnen stammten aus einem Drittstaat, 42% aus der EU bzw. dem EWR. Nach den Deutschen (160.400) sind TürkInnen (145.100) und Menschen aus Bosnien und Herzegowina (144.700) sowie Serbien (107.200) die größten Personengruppen im erwerbsfähigen Alter. Den stärksten Anstieg gab es hier zwischen 2010 und 2015 bei den Deutschen (+ 35.000 Personen), gefolgt von RumänInnen (+ 34.400) sowie UngarInnen (+ 31.100). Bedingt durch die Fluchtbewegungen stieg auch die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter aus Syrien (+23.100) und Afghanistan (+ 22.000) stark an.

Cover Broschüre
Cover Broschüre "Arbeit & Beruf. STATISTIKEN ZU MIGRATION & INTEGRATION 2016" des ÖIF.

 

Hohe Arbeitslosigkeit unter Flüchtlingen

AusländerInnen waren 2015 um zwei Drittel häufiger arbeitslos als ÖsterreicherInnen (13,5% bzw. 8,1%). Am häufigsten arbeitslos waren Flüchtlinge: Fast drei Viertel der SyrerInnen (74,7%) sowie knapp die Hälfte aller AfghanInnen (46,4%) im erwerbsfähigen Alter waren 2015 arbeitslos. Türkische ZuwanderInnen waren mehr als doppelt so häufig von Arbeitslosigkeit betroffen (knapp 20%) wie ÖsterreicherInnen. Personen aus EU-/EWR-Staaten wiesen hingegen insgesamt mit 8,1% eine gleich hohe Arbeitslosenquote wie ÖsterreicherInnen auf.

Neue ÖIF-Förderung zur Berufsanerkennung

Franz Wolf, Geschäftsführer des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF): „Die Integration in den Arbeitsmarkt und die damit verbundene Selbsterhaltungsfähigkeit ist der entscheidendste Schritt für die Integration von Flüchtlingen und Zuwanderern in unsere Gesellschaft. Mitgebrachte Qualifikationen gilt es dabei zu nutzen.“ Um die Anerkennung von ausländischen Qualifikationen zu fördern, vergibt der ÖIF finanzielle Förderungen für den Anerkennungsprozess für Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte sowie ZuwanderInnen. So können Kosten refundiert werden, welche im Verfahren zur Anerkennung und Bewertung von im Ausland erworbenen Bildungsabschlüssen und Berufsqualifikationen anfallen, so etwa Bescheid- oder Übersetzungskosten. Im Rahmen der Beratungen an allen ÖIF-Integrationszentren in ganz Österreich können Förderanträge für eine finanzielle Unterstützung bei den mit Kosten verbundenen Anerkennungsverfahren gestellt werden. Alle Informationen zur ÖIF-Anerkennungsförderung unter www.integrationsfonds.at/foerderungen

Mit der Informationsbroschüre "migration & integration – Schwerpunkt: Arbeit und Beruf" liefert der Österreichische Integrationsfonds aktuelle Zahlen zu den Bereichen Zuwanderung, Bildung, Erwerbstätigkeit sowie Arbeitslosigkeit, Qualifikation und Branchen von Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund. Die Statistik-Broschüre erscheint bereits zum fünften Mal in Kooperation mit dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA). Die gesamte Broschüre ist unter www.integrationsfonds.at als PDF verfügbar und unter bestellungen@integrationsfonds.at als kostenloses Printexemplar verfügbar.

Quelle: (OTS)

Letzte Änderung am Mittwoch, 03 Mai 2017 01:28
Redaktion

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