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Freitag, 01 April 2016 08:59

Theatermonolog: „Frida Kahlo – Viva la Vida“

Geschrieben von

Drei junge Südtiroler Künstlerinnen bringen das Leben und Leiden Frida Kahlos als eindringlichen Theatermonolog auf die Bühne. „Frida Kahlo – Viva la Vida“ ist am 29. und 30. April im Spektakel Theater im 5. Wiener Bezirk zu sehen.

Frida Kahlo lädt zum Fest der Toten. Ihr Ehrengast: Catrina. Die Dame Tod zeigt sich als treue Begleiterin durch ein Leben voller physischer und psychischer Leiden. Zum Fest der Toten durchlebt Frida ihre Vergangenheit im Wahnzustand. Begleitet wird sie dabei von der Dame Tod, viel Tequila und ihren Erinnerungen an Paris, New York und ihren Mann Diego.

Frida Kahlo-Viva la Vida! (Foto: Patrick Schwienbacher)

Frida Kahlo, die berühmte mexikanische Malerin, erkrankte in ihrer Kindheit an Polio. Ihr rechtes Bein bereitete ihr deshalb ein Leben lang Schmerzen. Mit dreizehn Jahren erlitt sie einen Unfall mit einer Trambahn und verletzte sich schwer. Als Folge des Unfalls erlitt sie mehrere Fehlgeburten, die sie nie verwinden konnte. Die vielen Schicksalsschläge spiegeln sich in ihren Werken und zahlreichen Selbstportraits wieder: „Ich male mich selbst, weil ich das Thema bin, bei dem ich mich am besten auskenne.“ (Frida Kahlo)

Trotz des Leides, das sie ihr Leben lang begleitete, Verstümmelungen durch zahlreiche Operationen, Drogen- und Alkoholmissbrauch sowie schmerzvolle Liebesbeziehungen blieb ihr Lebensmotto bis zum Schluss: „Alegría“ – Viva la vida.

Humberto Robles verfasst einen Monolog für die bekannteste weibliche Vertreterin des Surrealismus. Viktoria Obermarzoner, Südtiroler Jungschauspielerin, verkörpert die Künstlerin temperamentvoll und nuanciert unter der Regie von Stefanie Nagler. Sigrid Unger stattet die Erzählung mit Requisiten und Kostümen aus, die an die farbenprächtige Hinterlassenschaften der großen Malerin anknüpfen. Mit lustvollen Bildern und einer spannenden Erzählung zollen die drei Frauen Frida Kahlos Leben und Werk Tribut.

Stefanie Nagler, Südtiroler Regisseurin, zeigt nach Studium und zahlreichen Regieassistenzen in Wien zum ersten Mal eine eigene Regiearbeit in der Stadt. Dazu hat sich das Spektakel Theater als Bühne gefunden. In der Reihe „Young Drama“ präsentiert das Spektakel regelmäßig Arbeiten junger Menschen, die ihre ersten selbstständigen Schritte in Richtung Regie und Schauspiel gewagt haben.

„Frida Kahlo – Viva la Vida“ ist am 29. und 30. April um 20 Uhr im Spektakel Theater zu sehen. Im Anschluss an die Wien-Premiere, lädt das Spektakel zum „Aperitivo Mexicano“: bei mexikanischen Getränken und Snacks, werden das Leben und die Kunst gefeiert.

Zu den Mitwirkenden:

Viktoria Obermarzoner
Stammt aus Vahrn und absolvierte 2015 die Reifeprüfung zur Schauspielerin. Auf der Bühne stand sie u.a. bei den Vereinigten Bühnen Bozen als Agnes in "Fucking Amal" und beim Rotierenden Theater. Dort war sie zuletzt als Karoline in "Kasimir und Karoline" zu sehen. Weiters absolvierte sie Regieassistenzen unter anderem bei Carina Riedl, Eva Niedermeiser, uvm. Außerdem führte sie Regie bei Performances und Stücken wie etwa bei "Immer Lieben. Berlin1943" oder aktuell "Die kleine Hexe." Sie ist auch als Theaterpädagogin tätig und gibt Kurse für Kinder und Jugendliche. 2012 war sie Mitbegründerin des Rotierendenden Theaters.

Stefanie Nagler
Studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien. Seit 2006 tätig als Regieassistentin in Wien und bei den Vereinigten Bühnen Bozen. Mit dem Kulturverein CulinArt inszenierte sie erfolreich Tennessee Williams' "Sprich zu mir wie der Regen..." und das Figurentheater "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry, sowie bei den Freilichtspielen Schenna 2014 Umberto Ecos "Der Name der Rose". Zuletzt inszenierte sie für die Vereinigten Bühnen Bozen die Uraufführung "Blog und Backhendl" von Simon Cazzanelli und für das Ufo Bruneck und Rotierendes Theater "Anatol" von Arthur Schnitzler.

Frida Kahlo-Viva la Vida! (Foto: Patrick Schwienbacher)

Frida Kahlo – Viva la Vida: Ein Monolog von Humberto Robles. Übersetzung von Johannes Mühle. Mit Viktoria Obermarzoner. Regie: Stefanie Nagler. Ausstattung: Sigrid Ungerer

29. und 30. April 2016 – 20 Uhr – Spektaktel Wien (Hamburgerstraße 14, 1050 Wien)

Eintritt: 15€, 10€ reduziert

Reservierungen unter:
http://spektakel.wien/karten-reservieren/
office@spektakel.wien
Telefon: +43 19296079

Unterstützt von: CulinArt, Rotierendes Theater, ostwest Club estovest

Weitere Termine und Informationen unter:
http://stefanienagler.wix.com/stefanienagler
http://viktoriaobermarzoner.wix.com/viktoriaobermarzoner


https://www.facebook.com/events/570955043060454/

Redaktion

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